Little Murder - DVD

DVD Start: 27.04.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 94 min

Little Murder DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Ben Chaney (Josh Lucas) lebt in New Orleans und verdient seinen Lebensunterhalt als Privatdetektiv. Während Hurrikan Katrina die Stadt in Schutt und Asche legt, hat Ben eine Angst einflößende Begegnung mit dem Jenseits. Er erhält Besuch von der ermordeten Corey (Lake Bell), die ihn bittet, ihren wahren Mörder ausfindig zu machen. Anfangs führt er die kuriose Erscheinung auf seine Alkohol-Sucht zurück. Doch als er einer heißen Spur folgt beginnt für ihn eine gefährlichste und lebensbedrohlichste Ermittlung seines Lebens…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Little Murder

DVD
Little Murder Little Murder
DVD Start:
27.04.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 94 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Little Murder Little Murder
Blu-ray Start:
27.04.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 98 min.

DVD Kritik - Little Murder

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Krimi mit Geist
Ab dem 27.04.2012 geschieht ein kleiner Mord, „Little Murder“, auf dem Bildschirm. Wobei sich der Film damit in die lange Liste der unsinnigen Filmtitel einreiht. Wie soll man denn bloß einen Mord quantifizieren? Gibt es einen großen? Und wie sieht überhaupt ein kleiner Mord aus? Das Resultat ist immer gleich: die Tat resultiert in einem Toten. Und nur die Anzahl der Leichen macht einen Mord quantifizierbar. Nicht der einzelne, der im Grunde nur durch den Grad der Brutalität gemessen werden kann. Und ob er „sauber“ oder „dreckig“ ist. Somit bleibt der Film eine Erklärung seines merkwürdigen Titels schuldig. Nichtsdestotrotz liegt mit „Little Murder“ ein kleiner feiner Krimi vor, der zwar nicht sonderlich im Gedächtnis haften bleiben wird, aber doch recht ansehnlich und unterhaltsam ist. Dabei verbindet er auch drei Genres gekonnt miteinander: den Copfilm, einen klassischen Krimi und den Geisterfilm. Der klassische Krimi und der Copfilm sind kaum voneinander zu trennen. Aber geht es in dem Krimi hauptsächlich um die Lösung eines Falles, so legt der Copfilm seinen Schwerpunkt auf die psychologische Untersuchung von Polizisten und was der Job aus ihnen macht oder gemacht hat. So ist hier die Verbindung darin zu sehen, dass der Polizist ein traumatisches Erlebnis während der Dienstausübung erleiden musste und nun nicht direkt auf die Beine kommt, sondern es erst langsam angehen muss. Hier ist die Verbindung mit dem Spukfilm gelungen, da am Anfang zumindest für den Helden selber nicht sonderlich klar ist, ob er in seinem Alkoholrausch Gespenster sieht oder ob der Geist echt ist. Der Zuschauer wird in diesem Punkt aber nicht im Unklaren gelassen, was einer der Schwachpunkte des Filmes ist. Immerhin ist es insofern logisch, das sich der Geist mit seiner Bitte um Hilfe an einen Polizisten wendet, da die Frau schließlich ermordet worden ist. Neu ist die Idee eines leidenden Cops ja nun nicht gerade, der seine Probleme mit einem neuen Fall zu lösen versucht. Das gehört zum Genre des Copfilms einfach dazu. Und ermöglicht in diesem Fall immerhin eine kleine Charakterisierung. Gut an diesem Film ist, dass der Polizist aufgrund seiner Verbissenheit in einen Nebenfall, der offiziell keiner mehr ist, das Naheliegendste nicht sieht. Das führt gerade gegen Ende zu einer sehr spannenden Parallelmontage. Ansonsten plätschert der Film bis dahin eher unaufgeregt dahin, hat aber seine Momente und ist am Anfang auch mal gruselig, bietet mal Action und hat ganz viele Shakespeare-Zitate.

Der Ton und das Bild sind gut. Als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow.

Ein kleiner feiner Krimi mit Gruselelementen, der zu den soliden und unterhaltsamen Filmen gezählt werden kann. Aber leider nicht so ganz zu denjenigen, die sonderlich im Gedächtnis haften bleiben.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universum Film