Lightning Strikes - DVD

DVD Start: 09.12.2010
FSK: ab 16 - Laufzeit: 84 min

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Inhalt

Roscoe, eine Kleinstadt in North Carolina ist fest im Griff eines mächtigen Gewitters mit viel Blitz und Donner. Keiner kann raus, niemand rein, denn die elektrostatischen Entladungen der Blitze haben die Stromversorgungn lahm gelegt. Was niemand weiß, hinter diesem Gewitter versteckt sich etwas. Etwas sehr altes, etwas sehr böses … Seit Anbeginn der Zeit hat dieses Wesen schon immer Jagd gemacht, getarnt hinter Blitzen, die es kontrolliert und gezielt einsetzt.

Der Sheriff (Kevin Sorbo) ahnt, dass etwas nicht stimmt, jedoch nimmt niemand ihn und seine Warnungen ernst. Aber die Menschen sterben, getroffen von Blitzen. Der Gesetzeshüter erkennt System hinter den 'Morden', er will Roscoe evakuieren. Doch als man ihm endlich glaubt, ist es fast zu spät …

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailershow

Video on demand - Lightning Strikes

DVD und Blu-ray | Lightning Strikes

DVD
Lightning Strikes Lightning Strikes
DVD Start:
09.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 84 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Lightning Strikes Lightning Strikes
Blu-ray Start:
09.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 84 min.

DVD Kritik - Lightning Strikes

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 6/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 4/10


Gewittersturm im Wasserglas
Die Grundidee von „Lightning Strikes“ ist originell. In einer Zusammenführung der Filme „Twister“ und „Der Nebel“ kann man einiges machen. Dabei ist der Film eine eindeutige C-Ware, die aber leider nur durch die Grundidee richtig punkten kann. Typische Elemente des Katastrophenfilmes werden ernst und ohne jede Ironie oder Willen zum Trash präsentiert. So tun sich hier Wissenschaftler und der tugendhafte Sheriff, natürlich mit einer ach so tragischen Vergangenheit, mit Leuten zusammen, die schon einmal etwas Ähnliches erlebt haben. Natürlich muss dann noch ein arroganter Bürgermeister überzeugt werden, der aufgrund wirtschaftlicher Interessen Menschenleben in Kauf nimmt. Diese Figur gehört seit „Der weiße Hai“ zum Standardrepertoire. Und es kommt natürlich wie es kommen muss. Die Stadt scheint aus Lego gebaut zu sein und die Tricks werden gerade am Ende allzu deutlich. Das Gewitter stammt aus dem PC, wirkt aber beeindruckend. Einige Effekte sind relativ heftig und überzeugen durch die gute Maske der Opfer. Das Monster ist gelungen und der Anfang des Filmes auch sehr spannend. Allerdings ist die Frage „Was ist das?“ angesichts von Blitzen ziemlich dumm. Was ebenfalls zu dem Standardrepertoire gehört, ist eine Debatte zwischen Wissenschaft und Mythos, welche, fast schon obligatorisch für das Genre, der Mythos gewinnt. Das ist zwar alles ziemlicher Unsinn, aber man will in einem solchen Film ja auch eher die Blitze sehen, anstatt eine philosophische oder wissenschaftliche Debatte zu hören. Alles wird mit einem Bierernst vorgetragen und bringt die Darsteller ziemlich schnell an ihre Grenzen. Keiner von denen ist gut. Einzig Kevin Sorbo ist erwähnenswert, weil der Name für Serienfans bekannt ist. Jetzt weiß man, wovon er seine Miete zahlt. Alles im Film geschieht nach Schema F und kann als Baukasten für das eigene Genredrehbuch genutzt werden. Die ganze Struktur ist nichts Besonderes. Ein kleiner Snack als Grundidee und der Rest ist fett und lässt einen nach Verzehr die Kalorien bedauern. Kurz gefasst, ist „Lightning Strikes“ ein unterhaltsamer C-Film für einen Sonntagnachmittag, den man aber bald wieder vergessen haben wird.

Das Bild ist gut und der Ton ordentlich. Extras gibt es leider keine, sondern nur eine Trailershow.

Eine originelle Grundidee nach Schema F aufgearbeitet. Einzig die Tricks wissen zum Teil zu überzeugen, alles andere hat man in den letzten vierzig Jahren oder noch länger schon tausendfach gesehen.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Eurovideo