Let Us Prey - DVD

DVD Start: 27.03.2015
FSK: ab 18 - Laufzeit: 94 min

Let Us Prey DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die junge Polizistin Rachel ist gerade auf dem Weg zu ihrer ersten Nachtschicht in einem gottverlassenen Kaff in Schottland. In den gespenstisch leeren Gassen wird sie Zeuge eines Autounfalls, dessen Opfer scheinbar spurlos verschwindet. Im Revier angekommen, muss sich Rachel den Sticheleien ihrer misstrauischen und zwielichtigen Kollegen erwehren, als plötzlich das Unfallopfer auftaucht. Die Herkunft des charismatischen und schweigsamen Mannes ist völlig rätselhaft, doch übt der Fremde einen dunklen Einfluss auf die inhaftierten Sträflinge aus. Schon bald scheint die Hölle auf Erden auszubrechen und ein tödlicher Albtraum.

Liam Cunningham („Game of Thrones“) und Pollyanna MacIntosh („Drecksau“) liefern sich ein gnadenloses Duell in diesem ultraharten Höllentrip! Brian O’Malleys Horrorschocker lief unter anderem bei den Filmfestspielen in Cannes, Edinburgh und Brüssel. Seine Deutschlandpremiere hatte „Let us Prey“ auf dem Fantasy Filmfest, wo er bereits die Genre-Fans begeisterte.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Neue Pierrot Le Fou
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer
- Wendecover

DVD und Blu-ray | Let Us Prey

DVD
Let Us Prey Let Us Prey
DVD Start:
27.03.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 94 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Let Us Prey Let Us Prey
Blu-ray Start:
27.03.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 96 min.
Let Us Prey (Mediabook Uncut Limited Edition) Let Us Prey (Mediabook Uncut Limited Edition)
Blu-ray Start:
27.03.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 96 min.

DVD Kritik - Let Us Prey

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 8/10


Carpenter und Sünden - Der Filmtitel ist ein schönes Wortspiel. Lautmalerisch bedeutet „prey“ nicht nur „Beute“, sondern nämlich auch, freilich anders geschrieben, „pray“, also „beten“. Wen wundert es da, dass dann in diesem Film beides sehr eng zusammenhängt. Die auftretenden Figuren müssen nämlich für ihre Sünden büßen. So beten sie, um verschont zu werden, sind aber aufgrund ihrer Schuld Beute für den unheimlichen Mann, der sie hier jagt. Dass es übernatürlich zugehen wird, macht „Let us prey“ schon in den ersten Aufnahmen deutlich. Diese sind sehr beeindruckend und jagen einem einen Schauer über den Rücken, wenn hier in bester Gothic Horror Manier das kommende vorbereitet wird und man direkt einen biblischen Kontext erahnt. Allerdings ist es ein bisschen bedauerlich da somit alle Spannung und ein wachsendes Unbehagen vermieden wird, was hier wohl vorgehen mag. Der Mangel am Zweifel ist etwas verschenktes Potential. Damit zusammen gehört auch das die Figuren nicht sonderlich viel Raum bekommen und man erst im Laufe der Handlung immer mehr von ihnen erfährt um gerade mal das einordnen zu können, was in den nächsten Szenen geschehen wird. Dennoch ist manches davon sehr überraschend und der Horroranteil macht alles durchaus spannend, wenngleich die Struktur etwas innovativer hätte ausfallen können. Statt der Atmosphäre des Unbehagens geht es hier in die Vollen und alle Register des Horrorfilms werden gezogen: Blut, Sex, Gedärm, Klaustrophobie, biblische Anspielungen und ein beunruhigendes Setting. Unterstützt wird man dabei von einem wie immer sehr guten und charismatischen Liam Cunningham, der mühelos den Film tragen kann und nicht in die Versuchung gerät hier ein overacting zu zelebrieren wie es weniger talentierte Darsteller leicht hätten machen können. Auch Pollyanna McIntosh kann voll und ganz überzeugen und vermag es ihrer Rolle Tiefe zu verleihen. Im Laufe der Geschehnisse werden abgesehen vom Score auch anderweitige Einflüsse von John Carpenter sehr deutlich. Einige Szenen erinnern entfernt an „Der Fürst der Finsternis“ während das ganze Setting an „Assault on Precinct 13“ erinnert. Was nicht negativ gemeint ist. Gegen Ende will der Film allerdings mit seiner Enthüllung nicht allzu deutlich werden, aber man ahnt ja schon lange, wer dieser Mann eigentlich ist. Einzig das Schicksal der Heldin vermag da zu überraschen. Jedenfalls liegt hier ein klaustrophobischer, spannender, blutiger, teuflisch guter Horrorfilm vor.

Ton und Bild sind sehr gut. Vor allem die Soundeffekte kommen sehr gut zur Geltung und auch der gelungene Score, der im Übrigen sehr an John Carpenter erinnert und deutlich von „Halloween“ und „The Fog“ beeinflusst worden ist. Als Extra gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow.


Fazit:
Deutliche Einflüsse von John Carpenter und eine etwas konventionelle Struktur sind die einzigen kleinen Makel des Filmes, der ansonsten sehr spannend, düster, blutig ist und eine bedrückende Stimmung und gute Darsteller aufweisen kann.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / Neue Pierrot Le Fou