Leprechaun: Origins (uncut) - DVD

DVD Start: 05.10.2018
FSK: ab 16 - Laufzeit: 87 min

Leprechaun: Origins (uncut) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Auf ihrer Reise durch die schönen Landschaften Irlands, entdecken zwei junge Paare das schaurige Geheimnis eines kleinen Dorfs, das für seine keltische Geschichte bekannt ist.
Die Einwohner bieten ihnen an, in einer kleinen Hütte am Waldrand zu übernachten. Die Tramper bemerken dann schnell, dass die Idylle nicht das ist, was sie auf den ersten Blick zu sein scheint. Schon bald stoßen sie auf eine der berühmtesten und furchterregendsten Legenden Irlands...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / NSM Records
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Deutscher Trailer, Original Trailer
- Featurette: An Icon Reborn (mit deutschen Untertiteln)
- Featurette: Behind the Blood (mit deutschen Untertiteln)
- Bildergalerie, Filmographien

DVD und Blu-ray | Leprechaun: Origins (uncut)

DVD
Leprechaun: Origins (uncut) Leprechaun: Origins (uncut)
DVD Start:
05.10.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Leprechaun: Origins (uncut) Leprechaun: Origins (uncut)
Blu-ray Start:
05.10.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

DVD Kritik - Leprechaun: Origins (uncut)

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 10/10
Ton: | 9/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Gold und Blut
Der Film „Leprechaun Origins“ ist nicht als ein weiteres Sequel zu der bekannten trashigen Filmreihe zu sehen und erzählt auch kein Prequel. Vielmehr ist er als ein Reboot zu bewerten. Insofern hat er nichts mit der Filmreihe zu tun welche Anfang der 1990er Jahre gestartet worden war. Vielmehr stützt er sich auf die alten irischen Sagen über den Leprechaun. So geht es weiterhin um ein Monster welches diejenigen bestraft welche ihm sein Gold rauben. Das war es aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten zu dem alten Franchise und der Film tut gut daran auf die mythischen und archaischen Ursprünge zurückzugreifen und zeigt damit auch die Symbolik auf wozu die Gier führen kann. Denn der Leprechaun ist goldgierig und stiehlt alles aus dem glänzenden Material. Wenn man ihm allerdings etwas entwendet nimmt er tödliche Rache. Der Film befreit sich dabei von allerlei klischeehaften Ballast die nicht nur die Filmreihe der Figur aufdrückte, sondern auch die zunehmende Kommerzialisierung der Figur und damit deren Verkitschung. So trägt der Kobold hier keine grüne Kleidung, reimt nicht und hat auch mit Magie nichts zu tun. Vielmehr ist er ein wahres Monster welches zwar von der Gestalt her humanoid ist, aber doch körperlich aufzeigt das er oft in Höhlen lebt. Seine Augen sind anders und reagieren auf Wärme und er ist eine Mischung aus Mensch, Monstern wie aus „The Descent“ und einem Lurch.

Plakat Leprechaun: Origins
Plakat Leprechaun: Origins © NSM Records
Der Kobold ist archaisch und unmenschlich in seinem Verhalten. Er ist mehr Tier denn Mensch und einzig getrieben seine Gier zu befriedigen. Während in den alten Filmen der Leprechaun mit einem witzigen One-Liner seine Magie spielen ließ, um Menschen zu töten, so ist er im neuen Film ein Menschenfresser mit spitzen Zähnen und langen Krallen und es wird hier auch äußerst blutig. Als eine Gruppe von Touristen ihm als Opfer dargebracht werden sollen, besteht im Grunde die ganze Handlung nur darin, dass er Jagd auf sie macht und wie die Touristen versuchen sich zu wehren. Dabei spiegeln die Tötungsarten durchaus den jeweiligen Charakter des Opfers wider. Etwa das eine eitle Frau gerade im Gesicht viel erleiden muss oder derjenige der kein Rückgrat besitzt dementsprechend getötet wird. Das sind alles gute Ansätze und während der Jagd wird auch das Adrenalin der Zuschauer ordentlich gepusht weswegen der Film eine unterhaltsame Sache ist. Aber leider folgt das Skript dem sattsam bekannten Schema des Monsterfilms und bietet dementsprechend wenige Überraschungen. Immerhin wird das Klischee vermieden das kein Handyempfang vorhanden ist, sondern Handys werden überhaupt nicht thematisiert und tauchen zu keinem Zeitpunkt im Film auf. Erstaunlich ist einzig das der Film der bereits 2014 fertig gestellt worden ist, erst vier Jahre später auf den Markt kommt. Vielleicht sind die zuletzt sehr trashigen Vorgänger ihm im Weg gewesen oder eben die Erkenntnis das er nichts Besonderes ist. Dennoch hebt er sich gut von den gängigen B-Filmchen mit Monstern ab und ist deswegen durchaus ansehnlich.

Das Bild ist sehr gut und auch in den dunklen Szenen bleibt es scharf und die Farben sind klar abgegrenzt. Auch der Ton ist ohne Makel und vor allem die Schreie des Monsters sind so sehr durchdringend geworden. Neben Trailern, Filmographien und einer Bildergalerie gibt es noch zwei Featurettes, die man allerdings erst nach dem Film ansehen sollte, da sie einiges verraten. In dem einen geht es um die blutigen Effekte und wie die realisiert worden sind. In dem Sinne ist es also ein Making Of welches seinen Namen verdient. In dem anderen Special wird beleuchtet wie man den Leprechaun neu definiert hat indem man auf die Ursprünge zurückgegangen ist.


Fazit:
Auch wenn das Skript nach dem klassischen Schema des Monsterfilmes strukturiert ist, so macht das Ansehen doch Freude da hier das Adrenalin gepusht wird und durchaus ironische Aspekte eingebaut sind.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / NSM Records