Leprechaun 2 (uncut) - DVD

DVD Start: 05.10.2018
FSK: ab 18 - Laufzeit: 82 min

Leprechaun 2 (uncut) DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

0,00 € jetzt kaufen
9,99 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray zum Film

Inhalt

Vor tausend Jahren war er auf der Suche nach seinem Gold. Jetzt ist er auf der Suche nach einer Frau. 10. Jahrhundert: Der Leprechaun macht sich auf, um eine unschuldige, hübsche Frau zu heiraten. Seine Kraft ist enorm, seine sinnliche Begierde unaufhaltsam. Teuflische Morde begleiten seinen Weg. Doch sein Plan wird vereitelt. Tausend Jahre später erwacht die tödliche Liebe erneut: Bridget hat blondes Haar, eine heiße Figur und ein viel zu lockeres Mundwerk. Sie hat sich nach einem Streit gerade wieder mit ihrem Freund Cody versöhnt. Da dringt der Leprechaun in ihr Haus ein, um sie zu den Houdini-Ruinen zu entführen. In der gruseligen Höhle hat er alles vorbereitet für die Hochzeitsnacht, auf die er tausend Jahre gewartet hat…

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / NSM Records
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Leprechaun: Origins Originaltrailer, Leprechaun 2
- 4 Originaltrailer
- Leprechaun Chronicles 2 (mit deutschen Untertiteln)
- Bildergalerie
- Filmographien

DVD und Blu-ray | Leprechaun 2 (uncut)

DVD
Leprechaun 2 (uncut) Leprechaun 2 (uncut)
DVD Start:
05.10.2018
FSK: 18 - Laufzeit: 82 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Leprechaun 2 (uncut) Leprechaun 2 (uncut)
Blu-ray Start:
05.10.2018
FSK: 18 - Laufzeit: 85 min.

DVD Kritik - Leprechaun 2 (uncut)

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 4/10


Blutige Brautschau
Der erste Film um den goldgierigen Kobold „Leprechaun“ war unerwartet erfolgreich und so war schnell klar, dass eine Fortsetzung her sollte. Doch die Eile und das geringe Budget taten dem Film nicht gut. So begann man die Dreharbeiten im November und wollte den Film passend zum St. Patricks Day im März des Folgejahres in die Kinos bringen. Die Dreharbeiten nahmen dann auch gerade mal zwei Wochen Zeit in Anspruch, aber im Schnitt fiel auf, dass einige Lücken herrschten und es mussten noch einige Nachdrehs angeordnet werden. Für das Drehbuch ist das eigentlich irrelevant, da größere Lücken in der Story nicht vorkommen. Was eigentlich angesichts der chaotischen Herstellung ein kleines Wunder ist. Dafür ist das Skript von vornherein purer Trash. Zwar bemüht man sich die Mythologie um den Leprechaun zu erweitern, aber wie so oft in Franchises verwässerte man damals in den Fortsetzungen den Horroraspekt indem immer mehr Humor eingesetzt worden war.

Plakat Leprechaun 2
Plakat Leprechaun 2 © NSM Records
Das betraf nicht nur „Nightmare on Elm Street“, sondern viele andere Horrorfranchises die besonders in den 1980er Jahren erfunden wurden. Hier hat es den Nachteil, dass man trotz einiger sehr blutiger Szenen keine Angst vor dem Leprechaun hat. Vielmehr wird er durch die albernen Aspekte zum Kuriosum und das eigentlich spannende besteht darin, wie diese Sagengestalt in einer modernen Großstadt wie Los Angeles klarkommt und auf verschiedene Situationen reagiert. Allerdings ist schon die Ausgangslage lächerlich, wenn der Kobold nun eine Braut haben will. Das hat nichts von einer unterschwelligen Erotik oder Symbolik wie etwa noch in dem Klassiker „Der Schrecken des Amazonas“, sondern ist völlig over the top und verordnet den Film direkt in den Trashbereich, allerdings ohne den Willen dafür zu haben. Man fragt sich was die Italiener wie Fulci oder Bava oder sogar Jess Franco daraus für ein Splatterfest gemacht hätten mit viel nackter Haut. Aber hier geht man nicht weiter und abgesehen von den Dialogen wird die Erotik eher als etwas Drohendes dargestellt als provokativ. Auch die Versetzung des Kobolds in die Großstadt Los Angeles funktioniert nicht. Es ist lächerlich und das eigentlich witzige an der Situation, nämlich das alle in der Stadt des Films ein solches Monster als natürlich hinnehmen, wird gar nicht thematisiert, sondern stattdessen mancherlei Albernheiten eingebaut. Auch ist die Ausleuchtung zu grell und so verliert das Make-up von seiner Unheimlichkeit und man hat einfach einen hässlichen garstigen Zwerg vor sich, der sich sogar zu einem Wetttrinken überreden lässt. Im Kino war der Film damals ein Misserfolg was die Produktionsfirma zwar nicht davor zurückschrecken ließ noch weitere Fortsetzungen zu drehen die aber nur noch direkt als Videoproduktionen in den Videotheken landeten. „Leprechaun 2“ ist zwar 1994 gedreht worden, weist aber viele der stilistischen Eigenheiten der 1980er auf und wirkt aus der Zeit gefallen und ist einfach zu albern geworden als das man ihn noch wirklich als Horrorfilm bezeichnen könnte. Somit dürfte der Streifen allenfalls Trashfans zusagen die vor allem noch ein Faible für die stilistischen Eigenheiten der 1980er haben.

Der Ton als auch das Bild sind sehr ordentlich. Wenngleich gerade das Bild manchmal etwas sehr blass wirkt trotz einer hellen Ausleuchtung. Hier merkt man noch die Kameraarbeit und Lichtsetzung der 1980er. Als Extras gibt es viele Trailer, aber auch eine sehr interessante Dokumentation. Die besteht zwar hauptsächlich aus Interviews, aber die sind in der Rückschau auf die Produktion interessant, ehrlich und durchaus kritisch. So distanziert sich der Regisseur deutlich von dem Film. Dann gibt es noch Filmographien und eine Bildergalerie.


Fazit:
Schon im zweiten Film des Franchises wird der Horror durch Humor und Albernheiten verwässert. Die Story ist völlig abstrus und der Film vermag nicht zu zünden. Allenfalls für Trashfans interessant.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / NSM Records