Le Weekend - DVD

DVD Start: 28.05.2014
FSK: ab 0 - Laufzeit: 89 min

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Inhalt

Nick (Jim Broadbent) und Meg (Lindsay Duncan), ein englisches Paar im besten Alter, fahren übers Wochenende anlässlich ihres 30. Hochzeitstags nach Paris. Nachdem ihre Kinder längst aus dem Haus sind und das Ende ihrer Karrieren in Sicht, müssen sich beide neu erfinden und auch ihre Ehe könnte neuen Schwung vertragen. Die Erwartungen an das Flitterwochen-Revival in der Stadt der Liebe sind hoch. Doch die Reise verläuft anders als geplant und zu allem Überfluss taucht auch noch ein alter Bekannter auf, der ihr Leben völlig auf den Kopf stellt...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo / ProKino
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Audiokommentar mit Roger Michell (Regie) und Kevin Loader (Produzent)
- Interviews mit Cast und Crew
- Filmskizzen
- Behind the Scenes
- Deutscher Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Le Weekend

DVD
Le Weekend Le Weekend
DVD Start:
28.05.2014
FSK: 0 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Le Weekend

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 0/10
Ton: | 0/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


In den letzten Jahren sind immer mehr Filme über das Älterwerden und die Liebe im Alter entstanden. Allen voran natürlich der Oscar-Gewinner "Liebe" (2012) von Michael Haneke. Aber auch Filme wie "Marigold Hotel" (2011) und "Song for Marion" (2012) beschäftigen sich mit diesem Thema. Nun erweitert der britische Film "Le Weekend" (Originaltitel: "Le Week-End", UK, 2013) diese Reihe.

Nick (Jim Broadbent) und Meg (Lindsay Duncan) sind seit 30 Jahren verheiratet und machen einen Wochenendausflug nach Paris, um ihren Jahrestag gebührend zu feiern. Sie buchen die gleiche Unterkunft wie damals in ihren Flitterwochen. Doch von dieser enttäuscht beschließt Meg, eine luxuriösere Unterbringung aufzusuchen. Damit beginnt eine ungewöhnliche und fast abenteuerliche Zeit für die beiden, in der sie auch Nicks alten Bekannten Morgan (Jeff Goldbum) treffen, der nach einem Neustart scheinbar ein perfektes Leben führt. Dieses Wochenende bringt sie dazu, über ihr Leben, ihre Ehe und ihre Zukunftswünsche nachzudenken und stellt sie an einen Scheideweg.

Der Regisseur Roger Mitchell und der Drehbuchschreiber Hanif Kureishi, die schon mehrere Projekte zusammen realisiert haben, entwickelten die Idee zum Film bereits vor acht Jahren, als sie selbst nach Paris kamen. So bauten sie auch autobiographische Elemente ein, wie das häufige Zanken oder dass ihnen die Puste beim Treppensteigen ausging. So entstand über die Jahre in aller Ruhe das Drehbuch, während sie beide an ihren eigenen Projekten arbeiteten. Da Mitchell auch viel als Theaterregisseur arbeitet, ist er ein sogenannter Schauspielerregisseur. Das merkt man diesem Film an. Er beginnt als fast reines Kammerspiel, was das sich komplett auf die beiden Hauptdarsteller fokussiert. Auch wenn im Laufe des Films mehr Figuren hinzukommen, bleibt die Konzentration auf die beiden Eheleute vorhanden. Dabei verlässt sich der Film stark auf die wortgewandten und leicht amüsanten Dialoge und auf das schauspielerische Talent von Broadbent und Duncan. Diese schaffen es, den Figuren viel Charaktertiefe zu verleihen. Die schauspielerische Qualität wird auf formaler Ebene durch gute Musikuntermalung und eine interessante Kameraführung unterstützt. Dabei befindet sich die Kamera oft in objektiver Distanz und stellt die beiden nicht in den Mittelpunkt, sondern fängt sie in ihrer Umgebung ein, was öfters zu schönen Aufnahmen von Paris führt. Leider glänzt die Geschichte nicht mit Neuerungen, überraschenden Wendungen oder Besonderheiten, welche dem Film helfen würden, aus der Masse hervorzustechen. So bekommt der Zuschauer an der einen oder anderen Stelle ein unangenehmes Gefühl von Länge. Obwohl die Filmemacher eine starke Identifizierung beabsichtigten, schafft es der Film nicht, mit der Geschichte das Publikum zu berühren, da sie sich im Gesamten als zu banal herausstellt.

Das 25-minütige Bonusmaterial setzt sich zusammen aus einem Interview mit den Filmemachern Roger Michell und Hanif Kureishi, einem Interview mit den beiden Hauptdarstellern Jim Broadbent und Lindsay Duncan, Filmskizzen sowie Behind-the-Scenes-Material. Dabei bieten die Interviews einiges Wissenswertes.
Ton/ Bild: Wir hatten eine Onlineversion vorliegen - daher nicht bewertbar

Fazit: Der Film "Le Weekend" ist gute Unterhaltung, die aber nicht viel Neues bietet und sich nahtlos einfügt in die zurzeit beliebten "Rentner"-Filme. Getragen wird die leichte Komödie von ihren guten Darstellern und dem immer wieder hübsch anzusehenden Paris.

by Doreen Matthei
Bilder © Eurovideo / ProKino