Last Kind Words - DVD

DVD Start: 29.08.2014
FSK: ab 18 - Laufzeit: 83 min

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Inhalt

Zusammen mit seiner Familie zieht der 17-jährige Eli auf eine abgelegene Farm im amerikanischen Hinterland. Ganz in der Nähe der Farm liegt ein Wald, welcher auf Eli eine unerklärliche Faszination ausübt. Eines Tages lernt der Teenager die mysteriöse Amanda kennen, die ihm das Versprechen abnimmt, für immer dem Wald fernzubleiben. Eli hält sich jedoch nicht daran. Ein Fehler mit grausamen Konsequenzen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Mad Dimension
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Last Kind Words

DVD
Last Kind Words Last Kind Words
DVD Start:
29.08.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Last Kind Words Last Kind Words
Blu-ray Start:
29.08.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min.

DVD Kritik - Last Kind Words

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 6/10
Ton: | 5/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 7/10


Geisterhafte Liebe - „Last Kind Words“ ist ein sehr ungewöhnlicher Horrorfilm. Wobei man durch die ungerechtfertigte Altersfreigabe ab 18 erst einmal in die Irre geführt wird, denn dieses wird vermutlich Zuschauer anlocken die keine Scheu haben, sich in Horrorfilmen grausamer Gewalt auszusetzen. Diese werden hier enttäuscht werden, schließlich gibt es hier so gut wie überhaupt kein Blut und es ist äußerst merkwürdig, dass man offensichtlich eine 18er Freigabe haben wollte um auf den Film Aufmerksamkeit zu ziehen. Vielleicht war man einfach ratlos wie man ihn vermarkten soll. Denn das ungewöhnliche besteht darin, dass der Film sehr poetisch ist und schon fast die Horrorelemente gar nicht benötigt. Denn starten tut das alles als Liebesdrama. Der schüchterne und unterdrückte Eli lernt in den Wäldern die junge und hübsche Amanda kennen und verliebt sich in sie. Doch diese Amanda ist bereits tot. Was natürlich zu noch mehr Drama führt. Das sich ein Mann in einen weiblichen Geist verliebt ist nicht sonderlich neu und gab es schon einmal im Genre. Wobei das manchmal zentral war („Haunted“), manchmal nur zu einer Groteske führte („High Spirits“), aber selten das zentrale Thema war wie es hier präsentiert wird. Und vor allem wird die Liebesbeziehung ernst genommen. Sie ist im Grunde das zentrale Thema und wird mit dem nicht minder zentralen Thema der Einsamkeit verknüpft. Denn einsam sind alle Charaktere, auch wenn sie in einem Familienverbund leben oder Freunde haben. Gibt es dann wirklich einen Unterschied zwischen Menschen und Geistern, wenn beide nur Liebe und nicht mehr alleine sein wollen? Es wird nicht nur bildlich auf Klischees verzichtet, sondern die Liebe führt eher zu zwischenmenschlichen Dramen welche die grausame Vergangenheit involviert, aber nicht zu einem Effektgewitter einlädt. Natürlich werden manche Grundzüge des Geisterfilms, insbesondere die der Rache und der Erlösung, beibehalten, aber doch sind die gängigen Klischees nicht vorhanden. Da gibt es keine knarrenden Türen, keine Gegenstände die sich wie von selbst bewegen, etc. Es werden neue Wege eingeschlagen, was leider manchmal zu Lasten der Spannung geht. Interessant ist, wie es gelingt, das der Grusel dieses Liebesdrama ausgerechnet etwas romantischer macht anstatt eine Bedrohung herzustellen. Letztere geht eher von den Lebenden und der Realität aus, das Leben ist grausamer als die Geisterwelt. Die schlimmen Aspekte werden zumeist nur angedeutet und gerade Alexis Fast in der weiblichen Hauptrolle überzeugt und ist in ihrem Auftreten sehr frisch und bezaubernd. Leider ist die Synchronisation sehr schwach ausgefallen und kann so gut wie nie überzeugen. Wenn der Darsteller heftig reagiert, ist die Synchro trotzdem eher zaghaft gehalten und will dann nicht richtig zu den Bildern passen. Insgesamt ist hier also ein leidlich spannender, aber ungewöhnlicher und poetischer Geisterfilm herauskommen, der einen langsam in seine Finger bekommt, bei dem man sich aber auch fragt, ob man ihn ein zweites Mal ansehen müsse.

Das Bild ist gut, obwohl es manchmal an der Tiefenschärfe mangelt, aber dafür sind die Farben schön ausgefallen. Der Ton ist gut, aber nicht gerade berauschend. An Extras herrscht leider Mangelware: es gibt nur den Trailer und eine Trailershow.

Ein ungewöhnlicher und poetischer Geisterfilm, der mehr ein Liebesdrama als ein Horrorfilm ist. Blut und Gewalt kommen so gut wie nicht vor, aber leider auch wenig Spannung.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / Mad Dimension