Last Hitman - 24 Stunden in der Hölle - DVD

DVD Start: 12.07.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 82 min

Last Hitman - 24 Stunden in der Hölle DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der erste Arbeitstag des vorlauten Teenagers Adam läuft nicht besonders gut: Als Assistent des eiskalten Auftragskillers Roy muss er sich mit widerspenstigen Opfern, hübschen Augenzeuginnen und dem grausigen Tagesgeschäft des Berufsstandes herumschlagen. Und das ist erst der Anfang! Denn bevor es sich Adam und Roy versehen, stecken sie knietief in einem Schlamassel aus Mord, Menschenhandel und miserablem Wetter …

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making of (ca. 33 Minuten), Trailer

DVD und Blu-ray | Last Hitman - 24 Stunden in der Hölle

DVD
Last Hitman - 24 Stunden in der Hölle Last Hitman - 24 Stunden in der Hölle
DVD Start:
12.07.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 82 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Last Hitman - 24 Stunden in der Hölle Last Hitman - 24 Stunden in der Hölle
Blu-ray Start:
12.07.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min.

DVD Kritik - Last Hitman - 24 Stunden in der Hölle

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 0/10
Ton: | 0/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Reifung und Tod - „The Last Hitman“ ist ein kleiner fieser britischer Krimi. Inhaltlich mag er auf den ersten Blick nicht sonderlich zu überzeugen, da man es so oder in der Art schon tausendmal gesehen hat. Ein alternder, etwas müde wirkender Killer bekommt einen Jungspund an die Seite gestellt, taut langsam trotz anfänglicher Abneigung auf und trifft sein Schicksal, eben weil er langsam Gefühle zeigte. Quasi „Leon, der Profi“ zum millionsten Mal. So scheint es jedenfalls, denn es gibt doch einige Aspekte, die erfrischend anders sind, obwohl das gängige Schema durchaus bedient wird. So ist der Gehilfe nämlich alles andere als erpicht darauf, ein Mörder zu sein und er weiß zu Beginn auch nichts von dem Beruf desjenigen, den er eigentlich nur zu seinen Zielen fahren soll (was ein bisschen von „Collateral“ hat). Zwar läuft in der Story nicht alles ganz logisch ab und manchmal wird etwas zu sehr der Zufall bemüht, aber man kann doch durchaus seinen Spaß mit dem Streifen haben. Und wenn man sich sprachlich herausfordern will, nehme man einfach den Originalton und versuche den hier zelebrierten britischen Dialekt zu verstehen. Jedenfalls erzählt der Film zwar nicht gerade weltbewegend Neues, lebt aber vor allem von drei hervorzuhebenden Eigenschaften. Da wären erstens die gelungenen Kameraeinstellungen, welche immer wieder gute Perspektiven finden und sich wohltuend von inszenatorischen Stereotypen abheben. Zweitens die inhaltlichen Wendungen die trotz stellenweiser Unglaubwürdigkeit alles recht spannend machen. Und last but not least ein hervorragend aufspielender Tim Roth. Roth hat im Laufe seiner Karriere schon oft dazu geneigt darstellerisch zu übertreiben und nervte damit manchmal durchaus. Hier ist er angenehm zurückhaltend und eben in dieser Ruhe wird ihm erlaubt ein ganzes Spektrum an Emotionen abzurufen. Etwa wenn er mühsam sein Lächeln zurückhält um sich und seinem Gegenüber nicht die Sympathie zu bekunden, die er widerwillig langsam empfindet. Im Laufe des Filmes werden seine Gefühle immer widersprüchlicher und auch wenn ihn dann das Klischee einholt und die Figur im wahrsten Sinne des Wortes auf einer Bank vergessen wird, so ist es doch Roth zu verdanken, dass der Film im Gedächtnis haften bleibt. Jedenfalls gibt es einige Klischees mit, wie schon erwähnt, nicht glaubhaften Zufällen und manchen unverständlichen Handlungsweisen der Figuren (besonders die letzte Szene ist geradezu unverständlich). Schön ist aber, das im Laufe der charakterlichen Entwicklung des Helden dieser immer mehr von der Pose eines Möchtegerngangsters aufgibt und mehr und mehr von sich selber zeigt. Die Konfrontation mit der Realität zeigt ihm, dass an der Pose des tough guy nichts Romantisches oder hartes ist. Denn das Geschäft eines Gangsters ist dreckig und abscheulich. Und der Schurke ist hassenswert dämonisch und merkwürdigerweise doch realistisch genug gehalten, dass man ihm alles abnimmt.

Es lag hier nur eine Presse-DVD mit verringerter Ton- und Bildqualität vor, die es nicht erlaubt in der Hinsicht ein Urteil zu fällen. Auch über eventuelle Extras kann nichts gesagt werden.

Ein kleiner, fieser britischer Krimi, der zwar das Genre nicht neu erfindet und zu oft den Zufall bemüht und somit unglaubwürdig ist, aber vor allem durch einen hervorragenden Tim Roth und guter Kameraarbeit überzeugt.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Koch Media Home Entertainment