Laid to Rest - DVD

DVD Start: 27.11.2009
FSK: ab 18 - Laufzeit: 86 min

Laid to Rest DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Wer in einem Sarg liegt, steht nicht mehr auf. Normalerweise. Doch normal scheint für die junge Frau in der Leichenhalle kaum etwas als sie erwacht. Sie kennt weder ihren eigenen Namen, noch weiß sie, wie sie an diesen Ort geraten ist. Nur als plötzlich ein alter Mann vor ihren Augen erstochen wird, weiß sie eines sicher: Sie soll das nächste Opfer sein! Ihren Todeskampf will der Killer mit der silbernen Totenkopfmaske mit seiner Videokamera filmen. Nur knapp entkommt sie ihrem Schicksal. Vorerst - denn der Mörder ist ihr schon auf den Fersen. Eine Nacht des Grauens beginnt und endet in einem Nerven und Gliedmaßen zerfetzenden Finale.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Splendid
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making-of
Deleted Scenes
Audiokommentar
Bloopers
Torture Porn

DVD und Blu-ray | Laid to Rest

DVD
Laid to Rest Laid to Rest
DVD Start:
27.11.2009
FSK: 18 - Laufzeit: 86 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Laid to Rest Laid to Rest
Blu-ray Start:
27.11.2009
FSK: 18 - Laufzeit: 86 min.

DVD Kritik - Laid to Rest

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 7/10


Einen maskierten Killer, eine kreischende Frau und jede Menge Kanonenfutter in Form redundanter Nebenfiguren. Mehr braucht es für Effektspezialist Robert Hall nicht, um einen brachial blutrünstigen Slasher aus dem Boden zu stampfen, der das Genre bis auf die genannten markigen Bestandteile reduziert. Hall macht keinen Hehl daraus, eine leckere Schlachtplatte für Gorehounds aufzutischen, die an seligen Italo-Trash ebenso erinnert wie an die offensichtlichen Vorbilder a la Carpenter.

Innerhalb der denkbar einfachen und geradlinig ablaufenden Handlung lässt Regisseur Hall keine Gelegenheit aus, saftige Metzeleien einzustreuen und diese in voyeuristischer Detailfreude zu zelebrieren. In Sachen Spannungsaufbau oder atmosphärischer Dichte gibt LAID TO REST wahrlich nicht viel her, lässt jegliche Kreativität in die sadistischen Morde. Selbst in der leicht gekürzten deutschen Fassung wird kaum ein explizites Detail der Fantasie überlassen, der Bodycount indessen ist gewaltig hoch. Kaum betritt eine Figur die düstere und komplett humorlose Szenerie, stellt sich eigentlich nur die Frage nach dem anstehenden Mordinstrument. Die Make-Up-Effekte lassen das Fan-Herz höher schlagen und sind durchweg auf hohem Niveau realisiert.Abstriche müssen gemacht werden angesichts der unterdurchschnittlichen darstellerischen Leistungen, wobei insbesondere die als Model erfolgreiche Bobby Sue Luther in der Hauptrolle (die im übrigen keinen Namen trägt) einen profillosen Eindruck macht.

Untermalt wird das Geschehen schon im Vorspann von lärmenden Metal-Klängen, die den Film direkt als schnellen, lauten und modernen Torture Porn ausweist. Ähnlich subtil verhält sich dann der gesamte Film, was abseits der Splatter-Einlagen nur wenig Begeisterung hervor lockt. Zwar kann sich der Ansatz sehen lassen, auf jede postmoderne Spielerei zu verzichten und statt Zitatenkino handfeste Genre-Unterhaltung zu bieten, leider fehlt es dem Film aber an Pfiffigkeit und inszenatorischer Klasse. Unterm Strich ist LAID TO REST ein Fan-Film, nur eben von gestandenen Profis mit annehmbarem Budget umgesetzt. Und in diesem Rahmen funktioniert er besser als so manches Horror-Remake dieser Tage.

Zur DVD:
Herzstück der Extras ist der Audiokommentar, in bester Laune geführt von Regisseur Hall und Hauptdarstellerin Luther, der glaubwürdig von einer harmonischen Drehzeit berichtet. Hall selbst nimmt man es schnell ab, wie sehr er sich für die Horror-Materie zu begeistern weiß. Auch wenn sein Film bestimmt kein inszenatorisches Glanzlicht ist, so ist er doch mit Herz realisiert. Außerdem beinhaltet die DVD eine ausführliche Trailer-Show mit Horrorfilmen aus dem Labelprogramm und den üblichen Gimmicks wie Deleted Scenes, Bloopers und den Original-Trailer.. Interessant ist der siebenminütige Beitrag „Torture Porn: Die Effekte von LAID TO REST“, in dem zu sehen ist, wie die Filmemacher und Make-Up-Spezialisten sich ganz der Tradition eines Tom Savini verschreiben und trotz moderner Ausrüstung ein Großteil per Hand entsteht.

Abgerundet wird die tolle Veröffentlichung durch ein halbstündiges Making Of, in dem Cast und Crew zu Wort kommen, die Drehorte beleuchtet werden und ebenfalls auf die Effekte eingegangen wird. Langweilig wird es in den Extras bestimmt ebenso wenig wie im recht kurzweilig geratenen Film. Das rundum positive Gesamtbild wird nur minimal getrübt durch die Kürzungen, die aber nur wenige Sekunden betreffen. Für den Slasher-Fan eine lohnenswerte Investition, alle anderen nehmen besser Abstand.

by Marco Siedelmann
Bilder © Splendid