Kristy - Lauf um dein Leben - DVD

DVD Start: 07.08.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 81 min

Kristy - Lauf um dein Leben DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Nachdem alle anderen Studenten über die Feiertage nach Hause gefahren sind, bleibt Justine ganz alleine auf dem weitläufigen Campus zurück. Zunächst fühlt sie sich frei und unbeobachtet. Doch dann wird sie von einer Bande gewalttätiger Fremder in Angst und Schrecken versetzt. Die Unbekannten verbergen sich hinter Masken und dokumentieren ihre Gewalt und sogar skrupellose Morde im Internet. Ihren Opfern geben sie immer denselben Namen: KRISTY, hinter dem sich etwas Mysteriöses zu verbergen scheint. Als die Bande beginnt, Jagd auf Justine zu machen, sucht die junge Frau Zuflucht in der verlassenen Bibliothek. Kann sie ihre tiefsten Ängste überwinden und verhindern, die nächste Kristy zu werden?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Kristy - Lauf um dein Leben

DVD
Kristy - Lauf um dein Leben Kristy - Lauf um dein Leben
DVD Start:
07.08.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 81 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
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DVD Kritik - Kristy - Lauf um dein Leben

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 5/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Und wieder „The Purge“ - Das Horrorgenre ist ein kannibalistisches Genre. Sobald sich ein Erfolg abgezeichnet hat, gibt es sofort Filme mit geringerem Budget die sich des Themas annehmen und mangelnde Storyideen meist in Blut und Gore ertränken. An und für sich kann dagegen nichts gesagt werden, wenn die Filme denn dabei ordentlich ausfallen. Nur hohe Erwartungen darf man dann nicht haben. Ähnlich verhält es sich mit „Kristy“. Die Bezüge zu „The Purge“ sind sehr deutlich, auch wenn dieser kleine Horrorstreifen nicht in der Zukunft spielt. Es geht um eine Bande von Jugendlichen, welche anscheinend aus einer unterprivilegierten Schicht stammen und nun Jagd auf College-Studentinnen machen, die ihrer Ansicht nach allein schon deswegen, das sie aufs College gehen zu der verhassten Oberschicht gehören. Dass sie sich irren kommt ihnen nicht in den Sinn und den Filmemachern auch nicht diese Thematik auszuweiten. Vielleicht war ihnen dieses Eisen zu heiß da diese Prämisse schnell in einer ideologische Sackgasse führen kann und stattdessen nehmen sie es einfach als Anlass für ihre Geschichte. Regisseur Oliver Blackburn verlegt allerdings die klaustrophobische Enge von „The Purge“ auf einen leeren Campus und opfert die atmosphärische Dichte zugunsten von Action im Sinne von Lauferei. Da gibt es mehr Adrenalin denn Spannung. Ashley Greene als Heldin hebt sich dann auch wohltuend von den üblichen Scream Queens ab, ist aber allein schon von der Physiognomie her sehr viel herber als die üblichen Horrorheroinen und lässt dadurch keinen Zweifel das sie zurückschlagen wird. Eine wirkliche Wandlung macht sie nicht durch. Und der letzte Satz des Filmes, der an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten ist, suggeriert zwar eine Wandlung, wie auch eine Fortsetzung, will aber überhaupt nicht zu dem vorhergehenden passen. Die Mutlosigkeit zeigt sich auch daran, dass die Mörder als eine Art Kult abgetan werden und nicht als Vertreter einer Unterschicht die sich rächen wollen, weil sie von den Bildungschancen ausgeschlossen werden. Der Film ist zwar sehr solide und teilweise auch recht spannend, zeigt aber auch filmsprachlich eine Mutlosigkeit und nichts weiter als ein grundsolides Handwerk. „Kristy“ bedient sich der genretypischen Gestaltungsmittel, wie Auftritte der Schurken am peripheren Sichtfeld, flackernde Lichter, Nebel (obwohl es regnet!), knarrende Türen und leere unheimliche Gänge. Auch die Struktur ist typisch und so wird einfach das Drehbuch nach Seminarrichtlinien abgefeuert ohne das der Film zu irgendeinem Zeitpunkt eine wirklich eigene Idee hätte. Das macht er aber konsequent. Was dazu führt das er solider Standard ist und somit durchaus Laune machen kann. Aber wenn man ihn nicht sieht, hat man auch nichts verpasst. Solider Durchschnitt.

Der Ton ist okay, aber leider stimmt die Abmischung nicht immer, da der Sound lauter als die Dialoge ist. Auch das Bild schwächelt bisweilen. Wenn ein Film wie dieser vornehmlich in der Nacht spielt und sehr dunkel gefilmt ist, so tun dem Bild schärfere Konturen nur sehr gut. So wirkt alles recht blass und verschwommen. Als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow.

Dem Film mangelt es an eigenständigen Ideen und filmsprachlichem Mut. So hangelt sich die konventionelle Bildsprache des Genres an einem Drehbuch entlang deren Struktur sich sklavisch an ein Drehbuchseminar hält. Solider Durchschnitt.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film