Klondike - Die komplette Serie - DVD

DVD Start: 27.11.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 262 min

Klondike - Die komplette Serie DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das titelgebende „Klondike“ zum Mekka aller Glücks- und Goldsucher auf dem noch jungen Kontinent Nordamerika. So auch für die beiden Freunde Bill (Richard Madden) und Byron (Augustus Prew), die sich auf den beschwerlichen Weg durch das lebensfeindliche Grenzgebiet von Yukon machen, begleitet u. a. von der jungen Belinda (Abbie Cornish) und dem angehenden Autor Jack London (Johnny Simmons).

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DVD Details

Medienanzahl: 3
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Interviews mit den Darstellern (ca. 11 Minuten), Hinter den Kulissen (ca. 21 Minuten), Pressekonferenz zum Start der Serie (ca. 33 Minuten)

DVD und Blu-ray | Klondike - Die komplette Serie

DVD
Klondike - Die komplette Serie Klondike - Die komplette Serie
DVD Start:
27.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 262 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Klondike - Die komplette Serie Klondike - Die komplette Serie
Blu-ray Start:
27.11.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 273 min.

DVD Kritik - Klondike - Die komplette Serie

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 10/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 8/10


Gold in Serie - Die US-Kanadische Koproduktion „Klondike“ ist schon von vornherein in zwei Punkten außergewöhnlich. Zum einen wurde sie von Regielegende Ridley Scott produziert und zum anderen ist sie die erste Spielfilmserie (die Serie besteht aus nur drei Episoden, wobei jede davon die Länge eines Spielfilmes besitzt) des Discovery Channel, der in den USA eher ein Garant für Dokumentationen ist. Nun ist diese Serie aber nicht die erste von Ridley Scott, er produzierte und führte teilweise auch Regie bei „Begierde“, aber man konnte angesichts des Auftraggebers gespannt sein, wie weit sich die Abenteuerserie den historischen Wirklichkeiten annähert. Und das ist sehr eng und gelungen. So tritt etwa der reale Schriftsteller Jack London auf, der aufgrund seiner Erlebnisse während des Goldrausches einige imposante Kurzgeschichten darüber geschrieben hatte, die immer noch beeindrucken. Was aber auch überrascht, und in den Extras erwähnt wird, ist die Tatsache, dass die Hauptfigur real ist und über ihre Erlebnisse ein Buch geschrieben hatte. Worauf sich das Drehteam zum größten Teil stützt. Natürlich ist es schwer zu beurteilen, was nun historischer Fakt ist und was nicht, da muss man den Produzenten einfach vertrauen, aber in der Ausstattung ist das alles detailgetreu und dort besinnt sich der Discovery Channel seiner Sorgfaltspflichten. Es geht hier nicht nur um die Wiedergabe historischer Tatsachen und Umständen, sondern auch um den Kampf und das Verhältnis des Menschen zur Natur. Was dazu führte, dass die Serie an den Originalschauplätzen gefilmt worden ist. Was ungeheuer beeindruckt, denn die Landschaftsaufnahmen sind großartig und da das Team unter dem realen Wetter gelitten hat, bekommt das Material eine Intensität die sich auf den Zuschauer überträgt. Man spürt die Kälte, die Mücken, die Strapazen und fast schon unmenschliche Leistung der Personen, die der Wildnis das Gold abtrotzten und immer auf der Balance zwischen tierischen Seiten und der Zivilisation wandelten. Gerade diese Gratwanderung führt zu großer Dramatik und damit Spannung, da sie für Intrigen und Action sorgt. Hier kann man manche Klischees nicht verleugnen, wie etwa die „Hure mit dem goldenen Herzen“, und hier fragt man sich wie weit die historische Faktentreue geht. Oder wie viel Realität zum Klischee geworden ist. Immerhin konnten mit Darstellern wie Tim Roth und Sam Shepard auch namhafte Darsteller gefunden werden welche die Serie veredeln und Regisseur Simon Cellan Jones hat schon Erfahrungen mit TV-Serien in historischem Ambiente, da er an „Boardwalk Empire“ beteiligt war. Vor allem aber beeindruckt Abbie Cornish, die eine unglaubliche Präsenz hat und alle Szenen in denen sie auftritt an sich reißt. Bedauerlich sind aber die klischeehaften Aspekte, welche die Leistung der Serie doch etwas schmälern.

Das Bild als auch der Ton sind sehr gut. Auf der ersten Scheibe gibt es ein sehr informatives Behind the Scenes, was zwar auch viel Eigenlob enthält, aber auch gute Einblicke in die verschiedenen Produktionsbereiche ermöglicht. Das Making Of auf der zweiten Disk ist damit fast deckungsgleich und wiederholt viel wie auch die zentralen Statements in den Interviews, die leider nicht separat anzuwählen sind. Auf der dritten Scheibe befindet sich eine Pressekonferenz, bei der alle relevanten Darsteller zugegen sind, die aber aus unerfindlichen Gründen nicht komplett enthalten ist.

Faszinierend und für Westernfreunde unverzichtbar, da hier mit großer Akkuratesse historische Tatsachen eingebaut werden. Vor Ort gedreht entfaltet das Setting eine Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Koch Media