Kite - Engel der Rache (Uncut Edition) - DVD

DVD Start: 02.10.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 86 min

Kite - Engel der Rache (Uncut Edition) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Sawa (India Eisley) lebt in einem gescheiterten Staat, in dem Sicherheitstruppen mit Frauenhandel Geld verdienen. Als ihr Vater (Liam J. Stratton), ein Polizist, von einem korrupten Kollegen getötet wird, macht sich die Waise auf die Jagd nach dem Killer. Das junge Mädchen sucht Unterstützung beim Ex-Partner ihres toten Vaters, Karl Aker (Samuel L. Jackson). Er hilft ihr bei ihrem Rachefeldzug und bildet sie zu einer Killerin aus. Doch auch Aker ist in schmutzige Geschäfte verwickelt...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Kite - Engel der Rache (Uncut Edition)

DVD
Kite - Engel der Rache (Uncut Edition) Kite - Engel der Rache (Uncut Edition)
DVD Start:
02.10.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Kite - Engel der Rache (Uncut Edition) Kite - Engel der Rache (Uncut Edition)
Blu-ray Start:
02.10.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.
Kite - Engel der Rache (Uncut Edition) (3D Blu-ray) Kite - Engel der Rache (Uncut Edition) (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
02.10.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

DVD Kritik - Kite - Engel der Rache (Uncut Edition)

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Nymphe auf Speed - „Kite“ ist eine Animeverfilmung. Was wie ein Widerspruch klingt, denn ein Anime ist ja schon ein Film, nur eben ein gezeichneter. Dieser bekam aber nun ein amerikanisches Remake als Realfilm verpasst, welcher allerdings qualitativ extrem hin und her schwankt. Manche Aspekte sind sehr beeindruckend ausgefallen, andere nicht und wiederum anderes ist sehr zwiespältig. So ist es äußerst bedenklich eine junge Frau, ja fast noch ein Kind, so sexualisiert und mordend darzustellen wie hier. In dem modernen Klassiker „Leon der Profi“ gab es zwar auch schon eine solche Killerlolita aber eben dieser Aspekt wurde thematisiert, das das Mädchen seine Kindheit wiederbekommen soll und Leon für die verkehrte Vaterrolle bestraft wird (und natürlich auch weil er seine Menschlichkeit entdeckt). In „Kite“ sucht man diese Differenzierungen vergebens und man kann durchaus den japanischen Hintergrund mit deren Vorliebe für Kindfrauen bemerken. Was aber in Animes oder Mangas funktioniert, da sie allein schon aufgrund der Gestaltungsart nicht realistisch sind, sorgt hier aber für ein gewisses Bauchgrummeln. Das geht nicht nur in Richtung Lolita, sondern ist vor allem in einer Szene schon ziemlich grenzwertig ausgefallen. Da ist die Heldin nur in BH und Hotpants zu sehen wie sie eine Art Lapdance ausführt und man wundert sich ob man das zeigen darf. Es ist die Frage ob die Darstellerin wirklich so jung ist oder nur so extrem jung wirkt. Hier kann man beruhigt sein: India Eisley ist 1993 geboren, war also zu den Dreharbeiten bereits zwanzig Jahre alt. Neben einigen Szenen die einem Bauchschmerzen bereiten, gibt es auch einige sehr gute Einfälle, wie etwa die Musik in der Disko, die gleichzeitig als Sound für die Handlungen fungiert oder der phallische Verriegelungsmechanismus der Autotür wenn eine vermeintliche Prostituierte einsteigt, sowie die gelungene und sehr blutige Action. Leider ist das Ende viel zu langatmig ausgefallen und nachdem eigentlich schon alles vorbei ist, also der Schurke tot am Boden liegt, kommt noch eine glatte halbe Stunde Handlung. Das irritiert und zeigt das der Regisseur den Stoff nicht so richtig in der Hand hatte, da diese Elemente alle schon während der eigentlichen Handlung hätten eingebaut werden können. Vielleicht wurde ihm auch zu viel hineingeredet. Die Story selbst ist mal langweilig und altbekannt, aber dann auch wieder innovativ, wenn die Heldin als Drogensüchtige geschildert ist und ihr Rachedurst als Werkzeug missbraucht wird. Aber die Unschlüssigkeit wie man mit dem groben Stoff umzugehen hat ist auffällig. Da kann dann auch Samuel L. Jackson nichts retten. Der titelgebende Drache ist dann am Ende das Symbol einer unbeschwerten Jugend die für immer vorbei ist in diesem Sci-Fi-Film, der nichts aus Sci-Fi macht. Es wird zwar eine Dystopie aufgebaut, aber abgesehen von der Initialisierung der eigentlichen Handlung fällt das dann komplett weg und ist wieder nur ein Zeichen für die dramaturgische Unsicherheit der Macher.

Das Bild ist gut, der Ton fällt mittelmäßig aus. Die Soundeffekte sind wuchtig, aber der Dialog ist dann viel zu leise ausgefallen. Als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow.

Die Qualität schwankt hin und her. Einige sehr gute Regieeinfälle werden mit Totalausfällen gepaart und es herrscht eine dramaturgische Unsicherheit vor. Dafür ist die blutige Action sehr gut ausgefallen.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film