Kissing a Fool - DVD

DVD Start: 06.07.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 93 min

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Inhalt

Max und Jay sind seit Ewigkeiten miteinander befreundet, obwohl sie unterschiedlich wie Tag und Nacht sind: Der Sportreporter Max ist ein ausgesprochener Frauenheld, wohingegen Schriftsteller Jay noch seiner letzten Freundin hinterher trauert. Als Jay seinem besten Freund die schöne Verlagslektorin Samantha vorstellt, ist es um Max geschehen. Samantha und Max scheinen wie geschaffen füreinander! Doch Max ist sich nicht sicher, ob Samantha wirklich die Frau ist, an die er sich für immer binden will. Um das herauszufinden, verlangt er von Jay die Treue seiner potentiellen Traumfrau auf die Probe zu stellen: Während er auf Dienstreise ist, soll Jay versuchen Samantha zu verführen …

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | Kissing a Fool

DVD
Kissing a Fool Kissing a Fool
DVD Start:
06.07.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 93 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Kissing a Fool Kissing a Fool
Blu-ray Start:
06.07.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 93 min.

DVD Kritik - Kissing a Fool

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. Aber wenn ein Mann und eine Frau komplett verschieden sind und dennoch ihre Hochzeit planen, was sowohl Familie als auch Freunde in Erstaunen versetzt, sollte man die Pläne vorerst überdenken.
Regisseur Doug Ellin („Entourage“) skizziert ein chaotisches Beziehungsdreieck mit sympathischen Darstellern. Während Max (David Schwimmer -„Friends“), dem gefeierten Sportreporter die Frauen zu Füßen liegen, trauert Jay (Jason Lee - „Alvin und die Chipmunks 1-3“) mithilfe seines Romans um seine verflossene Liebe. Auch wenn die Männer oberflächlich betrachtet grundverschieden sind, verbindet sie doch seit der Kindheit eine tiefe Freundschaft. Als Jay seine neue Lektorin Samantha (Mili Avital -““) kennenlernt, hält er sie für die perfekte Partnerin für seinen besten Kumpel. Und auch der ist begeistert von der hübschen Frau. Aber bereits nach kurzer Beziehung wird deutlich, dass auch hier die unterschiedlichen Meinungen und Ansichten den Gemeinsamkeiten überwiegen: Er liebt Sport, sie Bücher. Sie hat schon überall gelebt, er hat Amerika bisher nur einmal verlassen. Was anfangs noch den ein oder anderen Reiz darstellt, entwickelt sich immer mehr zum Desaster und treibt langsam eine immer größer werdende Kluft zwischen die Liebenden. Nur zu gut, dass der beste Freund als idealer Partner schon in unmittelbarer Nähe wartet.

Die Handlung mag mitunter an den Film „Die Hochzeit meines besten Freundes erinnern“. Doch so interessant die Geschichte auch beginnt, so langatmig ist sie zwischendurch inszeniert. Der Hergang der Dreiecksbeziehung und das letztendlich daraus resultierende Happyend inklusiver Traumhochzeit, wird in zahlreichen Rückblenden durch eine Bekannte des Brautpaars geschildert. Auch wenn der Zuschauer auf diese Art genau erfährt, wann die Liebesgeschichte begann und wie es zu den zahlreichen Wirrungen des Trios kam, wird die Handlung dadurch immer wieder in Abschnitte unterteilt und zerrissen. Dies wirkt sich auf Dauer störend auf den Film aus.

Die stets sympathischen Darsteller sind mit Klischees behaftet, die amüsant aufgearbeitet wurden. So kann man über den selbstverliebten und überzeugenden Sportreporter schmunzeln, der urplötzlich kalte Füße bekommt, nachdem er mit seiner Freundin zusammengezogen ist. Und obendrein erkennt man natürlich auf den ersten Blick, dass Samantha sich für den falschen Mann entschieden hat, auch wenn sie diese Erkenntnis erst einigen bizarren Situation aus heiteren Himmel trifft. Insgesamt bietet der Film durchaus keine neuen Erkenntnisse oder unbekannte Handlungsfäden, sondern orientiert sich an zahlreichen Vorläufern des Genres der romantischen Komödie. Trotzdem kann man sich mit dem Film unterhalten. Und gerade bei schlechten Regenwetter fiebert man mit den Darstellern mit und hofft, dass am Ende zusammenfindet, wer wirklich zusammenpasst.

Die Bildqualität ist okay, könnte jedoch besser sein. Da der Film jedoch aus dem Jahr 1998 stammt, sind die technischen Mängel, die sich im Minimalbereich befinden, zu entschuldigen. Die Tonqualität ist gut. Dialoge sowie Umgebungsgeräusche sind auszumachen und auch die Hintergrundmusik harmoniert stets mit dem Bild. Unter dem Extras findet man lediglich einen Kinotrailer. Dafür ist das Menü animiert und mit Soundeffekten versehen.

Fazit: Locker-leichte Romantikkomödie mit Happyend.

by Sandy Kolbuch
Bilder © Koch Media Home Entertainment