Killer Elite - DVD

DVD Start: 15.03.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 112 min

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Inhalt

Danny (Jason Statham) hatte eigentlich bereits mit seinem Job als Special Agent abgeschlossen. Als jedoch sein ehemaliger Mentor und Freund Hunter (Robert De Niro) von einem saudi-arabischen Prinzen entführt wird, sieht Danny sich gezwungen, auf dessen perfiden Deal einzugehen: Hunter kommt nur frei, wenn Danny es schafft, die drei Mörder zur Strecke zu bringen, die damals im Oman-Krieg die Söhne des Prinzen töteten. Für Danny beginnt eine gnadenlose Jagd rund um den Globus von Australien nach Paris und London bis in den Mittleren Osten, bei der er sich ein erbarmungsloses Katz-und-Maus-Spiel mit den Mördern und deren gerissenem Anführer (Clive Owen) liefert...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Entfallene Szenen
- Dt. und Original-Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Killer Elite

DVD
Killer Elite Killer Elite
DVD Start:
15.03.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 112 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Killer Elite Killer Elite
Blu-ray Start:
15.03.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 116 min.

DVD Kritik - Killer Elite

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 7/10


Söldner des Todes
Jason Statham, Robert De Niro, Clive Owen. Jeder für sich ist nun wahrlich Grund genug einen Film mit ihnen zu sehen. Und nun noch alle drei zusammen in einem Actionfilm. Das verleitet zu einer großen Vorfreude. Schlecht kann so ein Film von vornherein schon mal nicht sein. Höchstens enttäuschend wie es etwa „Righteous Kill“ vormachte in dem das Traumpaar Robert De Niro und Al Pacino unter einem schlechten Drehbuch litten. Also sollte man vielleicht seine Erwartungen etwas herunter schrauben? Beileibe nicht. Denn „Killer-Elite“ ist kein Bleigewitter. Zwar suggeriert der Titel eine inhaltliche Ähnlichkeit zu Filmen wie „The Tournament“ oder „Smokin Aces“, hat aber rein gar nichts damit gemein. Zwar treten hier auch Killer gegeneinander an. Aber der Titel bezieht sich weniger auf die Profikiller, sondern auf deren Gegner: alle sind ehemalige SAS-Soldaten und dementsprechend Mitglieder der härtesten und besten Militärspezialeinheit der Welt. Was natürlich für die freischaffenden Söldner eine besondere Herausforderung ist. Angeblich beruht der Film auf wahren Tatsachen, was nicht so ganz nachzuvollziehen ist, denn woher sollen da denn die Informationen stammen? Und das die britische Regierung aus Geheimhaltungsgründen jegliche Auskunft verweigert, bietet nur Stoff für Verschwörungstheoretiker. Aber egal ob nun alles so geschehen ist wie hier gezeigt wird, oder auch nicht: unterhaltsamen Stoff hat man hier auf jeden Fall vorliegen. „Killer-Elite“ ist von der Action her sehr angenehm Old-School. Auf technische Mätzchen wird kein Wert gelegt, Computertricks sind ebenso wenig zu finden. Stattdessen erinnert sich der Film an die Zeit als Action noch mit guten Charakterisierungen, Spannung, komplexen Figuren und sogar einer Handlung verbunden worden sind. Allerdings liegen hier auch kleinere Schwächen. Während sich die Handlung eines Actionfilms wie „G.I. Joe“ auf einen Post-It-Zettel zusammenfassen lässt, sind hier die Handlung und die Wendungen so komplex, dass wohl auch die Drehbuchautoren etwas den Überblick verloren haben. Er erinnert sehr an die Filme aus den 1970ern und ist auch eine große Verbeugung vor ihnen. Nur leider ist eben der Aspekt der Verschwörung sehr undurchsichtig und auch nicht unbedingt für die Handlung relevant. Dadurch gerät alles recht unübersichtlich und die Hintergründe bleiben unklar. Alle politischen Dimensionen, die hier durchaus enthalten sind, gehen dadurch ziemlich unter. So sehr möchte er in einem Atemzug mit den intelligenten, spannenden und politischen Actionklassikern der 70er genannt werden, dass er sich ein bisschen daran verhebt. Aber nichtsdestoweniger ist er spannend, temporeich und voller Action. Von den hervorragenden Darstellern mal ganz zu schweigen. Was aber zusätzlich zu den Stärken gehört, ist die Verweigerung, eindeutige Antipathien oder Sympathien herzustellen. Clive Owen als SAS-Soldat ist zwar der Antagonist im Film, aber eigentlich der Gute, da er kein bezahlter Profikiller ist, sondern seine ehemaligen Kameraden schützen will. Die Hauptfiguren sind zwar sympathisch, aber das liegt nur an den Darstellern, denn schließlich sind die Figuren Auftragsmörder. Alle Figuren, mal abgesehen von der weiblichen, die nur dazu dient, dem Helden etwas emotionale Tiefe zu verleihen, sind in einer Grauzone angesiedelt. Richtig sympathisch sind zwar kaum welche, aber das bringt das Geschäft eben mit sich. In der Verweigerung ein klassisches Gut-und-Böse-Schema zu entwerfen, gewinnt der Film wieder an Größe. Aber an der Elite schrammt er aufgrund des schwankenden Drehbuchs knapp vorbei.

An der technischen Ausstattung gibt es nichts zu mäkeln: sowohl der Ton als auch das Bild sind gut, wenn auch nicht begeisternd. Von den Extras sind nur die entfallenen Szenen erwähnenswert. Ansonsten gibt es nur zwei Trailer und eine Trailershow.

Ein Old-School-Actionthriller, der nicht nur optisch an die glorreichen Filme aus den 1970ern erinnert. Spannung, Action, Tempo und viele Wendungen bringen mit den hochkarätigen Darstellern ein kurzweiliges Vergnügen. Leider verhebt sich das Drehbuch manchmal etwas.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Concorde Home Entertainment