Kill for Me - Düsteres Geheimnis - DVD

DVD Start: 21.03.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 91 min

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Inhalt

Während Amanda (Katie Cassidy, TV-Serie „Arrow”) versucht von ihrem gewalttätigem Exfreund loszukommen, sucht sie sich eine Mitbewohnerin, um Miete zu sparen. Hailey (Tracy Spiridakos, TV-Serie „Revolution”) hat gerade ihr Studium begonnen, um ihrer von Missbrauch geprägten Vergangenheit zu entfliehen. Die jungen Frauen finden Trost in ihrer Freundschaft und versprechen, einander zu helfen... koste es, was es wolle. Als Amandas gewalttätiger Exfreund sie aufspürt, beginnt ein hochspannendes Wechselbad der Gefühle mit vielen überraschenden Wendungen. Um zu überleben, stellen sich die jungen Frauen gemeinsam ihrer grauenhaften Vergangenheit. Doch je transparenter Haileys Geschichte wird, desto schwieriger lässt sich sagen, wer das Opfer und wer der kaltblütige Killer ist. In weiteren Hauptrollen: Donal Logue ("Shark Night 3D", "Max Payne") und Ryan Robbins (TV-Serie „Falling Skies”).

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Hindi, Türkisch, Italienisch, Finnisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Holländisch, Französisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Inklusive "Making of" von Kill For Me

DVD und Blu-ray | Kill for Me - Düsteres Geheimnis

DVD
Kill for Me - Düsteres Geheimnis Kill for Me - Düsteres Geheimnis
DVD Start:
21.03.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Kill for Me - Düsteres Geheimnis

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 7/10


Dass „Kill for me“ so schleppend anläuft wie ein mittelklassiges Drama, macht jenen Moment nur noch effektiver, in dem der Streifen in einen erstklassigen Thriller explodiert. Zugegebenermaßen ist die Zündschnur dabei etwas lang und könnte leicht um die ein oder andere Szene verkürzt werden, was letztlich aber zählt ist, dass der Sprengmeister sie treffsicher mit einem sich ausbreitenden Funken von Verdacht und Zweifel gezündet hat, sodass sie trotz derart langem Wege nicht erlischt, sondern zielgenau auf den hochexplosiven Sprengstoff zusteuert, der sich an ihrem Ende befindet. Als erstklassig erweist sich der Streifen vor allem in seiner einnehmenden Atmosphärik, die sich in tongebender Musik und differenziertem Farbeinsatz zu einem bedrängenden Gewirr aus angsteinflößendem Zwielicht und fälschlicher Erwartung manifestiert. Ohnehin ist es das Spiel mit den Zuschauererwartungen, welches „Kill for me“ trotz einiger Schwächen schließlich zu einem überraschend effektiven Showdown verhilft. Wer mit leiser Subtilität umgehen kann, den sollte der Thriller definitiv zufrieden stellen. Wer jedoch direkte und laute Schockmomente erwartet, dem sei von dem Streifen abgeraten, wenn es doch gerade die Subtilität ist, innerhalb derer sich die Thrillerqualität von „Kill for me“ entwickelt. Nicht so sehr das, was außen geschieht, ist es, was den Streifen so wirksam macht, vielmehr lebt er von all dem, das unausgesprochen in seinem Inneneren brodelt und kineastisch über stimmigen Farbeinsatz und assoziative Musikuntermauerung auch für den Zuschauer spürbar wird. Als ein Manko ist jedoch die Charakterzeichnung des Thrillers zu nennen, die sich unwillkürlich an die farblose Hoffnungslosigkeit der Umgebungsdarstellung anpasst und sich dabei zuweilen etwas schwer tut, Sympathie oder Empathie für eines der Mädchen aufkommen zu lassen. Zumindest schauspielerisch lässt sich an der Darstellung der beiden Hauptakteurinnen nichts bemängeln, wenn auch sie es trotz merklichem Engagement nicht schaffen wollen, ein stabiles Band der Sympathie mit dem Zuschauer zu knüpfen. Trotz alledem ist „Kill for me“ im Gesamten überaschenderweise ein Thriller „to kill for“. Mag sich seine Story auch bekannt anhören, so kennt man sie am Ende doch nicht, was nicht zuletzt an dem Mehr an Bedeutung liegt, das seine textsemantisch durchdachte Umsetzung transportiert. Dass aus dem Versuch, das Thrillergenre mit dem des Dramas zu kombinieren, meist ein Film hervorgeht, der sowohl seine Drameneffektivität als auch seine Thrillertauglichkeit vollständig verliert, sollte „Kill for me“ schließlich noch ein bisschen sehenswerter machen, weil der Streifen beweist, das die Kombination von Thriller und Drama gar nicht so abwegig ist, zumindest wenn die entsprechenden Elemente kontrastiv zueinander eingesetzt werden. Wenn der Film dem eingeschworenen Thrillerfan auch keinerlei Angst einflössen wird, erfüllt er zumindest doch auf jeden Fall das Ziel eines Dramenthrillers, indem er den Zuschauer in einer bedrückenden Beklemmung zurücklässt.

Fazit: Alles in allem ist „Kill for me“ ein Thriller “to kill for”.

by Sima Moussavian
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment