Kidnapped - DVD

DVD Start: 03.06.2011
FSK: ab 18 - Laufzeit: 84 min

Kidnapped DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Jaime und Marta, seit vielen jahren glücklich verheiratet, ziehen mit ihrer pubertierenden, 16-jährigen Tochter Isa in ein neues, luxuriöses Haus um. Es sollte ein perfekter Abend werden: Nachdem die Möbelpacker fort sind, wird der Umzug mit Champagner gefeiert. Doch ihre heile Welt explodiert zusammen mit dem Schlafzimmerfenster in tausend Scherben. Eine brutale Bande dringt in die Villa ein und nimmt sie als Geiseln. Für die verängstigte Familie beginnt eine Nach unfassbaren Terrors…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making Of
Trailer

DVD und Blu-ray | Kidnapped

DVD
Kidnapped Kidnapped
DVD Start:
03.06.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Kidnapped Kidnapped
Blu-ray Start:
03.06.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.

DVD Kritik - Kidnapped

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 9/10
Ton: | 10/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 8/10


Kidnapped wurde beim Austin Fantastic Fest mit jeweils einem Preis für den besten Film und für die beste Regie ausgezeichnet. Aus gutem Grund, denn Regisseur Miguel Ángel Vivas erfindet zwar das Rad (besser gesagt die Story) nicht neu, weiß aber, wie er es am Laufen hält und auf Touren bringt.

Das Ehepaar Jaime (Fernando Cayo) und Marta (Ana Wagener) zieht mit ihrer 16-jährigen Tochter Isa (Manuela Vellés) in eine luxuriöse Villa. Der erste Abend soll nur der Familie gehören, weshalb Marta auch darauf besteht, dass Isa zu Hause bleibt und sich nicht wie eigentlich abgemacht, mit ihrem Freund César (Xoel Yáñez) treffen darf. Der Abend hat kaum begonnen, da brechen drei maskierte Männer in das Haus ein und überwältigen die kleine Familie. Wie von den Männern verlangt, rücken sie ihr Geld und ihre Kreditkarten heraus. Doch der Terror ist damit keinesfalls beendet, im Gegenteil – er geht gerade erst richtig los. Die Nacht wird lang - lang und blutig.

Die Geschichte erinnert in ihren groben Details an den Thriller Mother’s Day von Darren Lynn Bousman. Auch in Kidnapped fährt einer der Gangster mit einem Familienmitglied zu diversen Banken, um Geld abzuholen, während die Angehörigen zu Hause von den verbleibenden Gangstern tyrannisiert werden. Doch im Gegensatz zu Mother’s Day ist die Geschichte in Kidnapped schneller und um einiges spannender erzählt – sie fängt auch schon mit einem Knall an. Es werden zwar ebenfalls einige Blutbeutel verspritzt, jedoch sind die blutigen Details besser in die Geschichte eingearbeitet und dienen nicht nur als Mittel zum Zweck. Durch die genutzten Stilmittel - der Film kommt erstens fast ohne Schnitte aus und benutzt zweitens über eine längere Zeit die Methode des geteilten Bildes, sprich: des Splitscreens – was die Atmosphäre gewaltig auflädt. Durch die wenigen Schnitte (im Making-of ist sogar davon die Rede, dass es nicht einen einzigen Schnitt gibt) fühlt sich der Zuschauer, als wäre er mitten im Geschehen. Wenn ein Gangster ein Familienmitglied durchs Haus jagt, jagt die Kamera ihnen hinterher. Das wackelt zwar hier und da ein wenig, erhöht die Spannung jedoch ungemein. Es fühlt sich fast so an, als würden die Dinge im Haus wirklich geschehen, dass das Gespielte gar kein Film mehr ist sondern bittere Realität und die Gangster aus Jux eine Kamera mitgenommen haben, womit sie ihre Taten filmen. Zu dieser Spannung trägt der bereits genannte Splitscreen einen großen Teil bei. Besonders zum Ende wird er über längere Zeiten eingesetzt und tut dies so großartig, dass man sich vor Aufregung beinahe auf die Nägel beißt.

An Extras bietet die DVD ein sehr gut gemachtes Making-of, in dem die Darsteller und die Crew in lebenden Zeitungsartikeln zu Wort kommen, was einen auf den Gedanken bringt, dass die im Film erzählte Geschichte doch wahr ist. Zudem gibt es den Trailer des Filmes und ein Wendecover, damit das FSK-Zeichen nicht mehr zu sehen ist. Bild- und Tonqualität sind überzeugend. Das Bild ist manchmal etwas wackelig, was an dem oben genannten Stilmittel liegt.

Fazit: Spannend, aber nichts für schwache Nerven!

by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Universum Film