Keep Surfing - DVD

DVD Start: 30.09.2010
FSK: ab 6 - Laufzeit: 92 min

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Inhalt

Bereits vor 35 Jahren stürzte sich der erste Wahnsinnige mit seinem Surfbrett in eine Flusswelle. Frei nach dem Motto „People are more interested in people than anything else“ stehen bei KEEP SURFING neben atemberaubenden Surf-Aufnahmen vor allem die ausgefallenen Lebensentwürfe seiner Protagonisten im Mittelpunkt, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Dabei vermittelt KEEP SURFING fast nebenbei, dass die Stadt München viel mehr ist als nur die Heimat wohlhabender Bier- und Brezelliebhaber. Der Film wirft einen Blick auf das anarchistische Herz der Stadt, zeigt sie als Heimat von Individualisten und als einen Ort, von dem aus diese Jungs in die weite Welt aufbrechen. Trotz aller Gegensätze führt sie die Welle im Herzen Münchens immer wieder zusammen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Prokino Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Englisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Laufzeit Bonusmaterial ca. 15 Minuten:
- Audiokommentar mit Regisseur Björn Richie Lob
- Interviews mit Björn Richie Lob, Benjamin Quabeck, Tobias N. Siebert, Quirin Rohleder
- Behind the scenes

DVD und Blu-ray | Keep Surfing

DVD
Keep Surfing Keep Surfing
DVD Start:
30.09.2010
FSK: 6 - Laufzeit: 92 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Keep Surfing Keep Surfing
Blu-ray Start:
30.09.2010
FSK: 6 - Laufzeit: 96 min.

DVD Kritik - Keep Surfing

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Nicht Hawaii, sondern München ist ein Surferparadies: Und zwar im Eisbach des Englischen Gartens. Die Dokumentation über dieses nun schon seit 35 Jahren währende Phänomen, das Sommer wie Winter Schaulustige anlockt, löste bei Kinostart einen heimlichen mondialen Hype aus. Sechs solcher Surfer, von denen nur einer Lebensunterhalt mit dieser schönen Sportart bestreitet, werden hier fokussiert und porträtiert. Mit von der dokumentarischen Partie sind beispielsweise ein Informatiker und ein Didgeridoo-Seller, die ihre kleine Ahnung von der großen freiheit inmitten der bajuwarischen Landesmetropole ausleben. Ob im trockenen heißen August oder im neblig trüben November. Der Filmemacher heißt ichie Lob, der die Historie dieses publikumwirksamen Spektakels bebilderte und den harten Kern der Freaks unter die Lupe nimmt. Denn die hatten mehr als einmal Ärger mit Polizei und Ordnungsamt, weil ihre so beliebte Sportart wegen tödlicher Gefahr verboten ist. Und einige sind schon aus der Strömung des Eisbaches nie wieder aufgetaucht. Dennoch, die Wasserartisten haben sich nie davon abhalten lassen und dieses Event zu einem Publikumsmagneten elaboriert. München? Von wegen nur Bier und Brez’n.

Wer hätte das gedacht, wie alt das Surfen überhaupt ist? Die Genese des Wellenreitens situiert sich in Polynesien, genauer gesagt auf Hawaii. Hier überliefern Gesänge der Hawaiianer, dass schon vor dem 15. Jahrhundert die Könige und Königinnen der Inselgruppe den. Zunächst war er nur der gehobenen Gesellschaft vorbehalten, die normalsterblichen wurden gar mit dem Tode bestraft, wenn sie besagte Strände mit den langen brettern benutzten. Die Bauweise der Surfboards wurde ebenso ritualisiert, so durften nur drei verschiedene Baumarten bearbeitet werden. Zum Bau verwendet werden. Aber mit der Ankunft des „weißen Mannes“ begann der Niedergang auch der archaischen Surfkultur. James Cook, der 1778 mit seinen beiden Schiffen in Hawaii strandete, brachte nicht nur Waffen mit an Land, sondern auch Alkohol und Krankheiten, so dass rund 400.000 Ureinwohner durch Bakterien und Viren starben. Erst in den 1950iger Jahren verbreitete sich das Surfen wie ein Flächenbrand auf der gesamten Welt, es war nicht nur Sport, sondern Philosophie, bis heute, wie im Münchener Eiskanal. Wie beschrieb Surfer-Dude Drew Kampion den Ritt durch den Wellenkanal: „Surfen ist die Metapher des Lebens. Das Leben ist wie eine Welle, und die Lebenseinstellung ist sein Surfbrett. Eine Welle kommt wie eine Situation auf einen zu und man kann nichts mehr tun, bevor sich die Situation nicht voll entwickelt hat. Ist sie aber vorbei gezogen, ist es zu spät.“

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by Jean Lüdeke
Bilder © Prokino Home Entertainment