Julia X (Gekürzte Fassung) - DVD

DVD Start: 15.11.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 90 min

Julia X (Gekürzte Fassung) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Was als verlockendes Internetdate mit einem geheimnisvollen Traummann beginnt, entwickelt sich für die attraktive Julia schnell zum Albtraum. Der Fremde entpuppt sich als perverser Serienkiller, der seine Kicks davon bekommt, unschuldige Frauen genussvoll zu quälen. Gefesselt und geknebelt wird Julia mit einem glühenden Eisen mit einem „X" gebrandmarkt und verschleppt. Doch noch ist sie nicht bereit, sich kampflos ihrem Schicksal zu fügen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | Julia X (Gekürzte Fassung)

DVD
Julia X (Gekürzte Fassung) Julia X (Gekürzte Fassung)
DVD Start:
15.11.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
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Blu-ray Start:
04.05.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min.

DVD Kritik - Julia X (Gekürzte Fassung)

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 3/10


Wie viele Terrorfilme gab es eigentlich in der letzten Zeit? Spätestens seit „Hostel“ und „Saw“ hat man den Eindruck, dass fast jeder zweite Horrorfilm in dieser Sparte angesiedelt ist. Okay, oder er ist ein Slasher oder ein Zombiefilm. Dabei hat gerade der Terrorfilm so gut wie keine inhaltliche Spannbreite. Ein oder mehrere Personen werden von Sadisten gefangen gehalten, gefoltert, gequält, geschändet und ermordet. Das war es eigentlich auch schon und das einzig kreative an dem Subgenre sind die Tötungsarten. Lange Rede, kurzer Sinn: hat man drei davon gesehen, am besten „Muttertag“, „Hostel“ und „Saw“, hat man alle gesehen. Und doch gibt man noch einmal einem neuen Film des nun völlig ausgelutschten Genres eine erneute Chance. „Julia X“ ist ein Terrorfilm par excellence. Darauf muss man sich schon erst mal einlassen, bekommt aber immerhin zwei Überraschungen geboten. Eine negative und eine positive. Fangen wir mit der positiven an. Nach relativ kurzer Zeit wird auf einmal alles in dem Film auf den Kopf gestellt. Das ist überraschend, aber alles andere als glaubwürdig. Was gut daran ist, ist, dass die Motivation der Gegner gleich ist und beide dasselbe durchgemacht haben. Nur mit anderen Vorzeichen. Vor allen Dingen ist das nicht unkomisch. Und so wird auch der finale Kampf geradezu slapstickhaft ausgetragen. In bester Laurel- und Hardy-Manier wird das komplette Haus zerlegt und mit einem Score unterlegt, der den Wahnwitz und das Slapstickhafte unterstreicht. Nur ist das nicht lustig im Sinne von Schenkelklopfen, sondern ziemlich brutal. Das ist die beste Szene im Film. Und leider auch die einzige. Denn nun kommen wir zu der negativen Überraschung. Der Film hält sich nicht lange mit der Vorgeschichte auf. Schon sehr kurz nach dem Anfang wird die Heldin von dem Schurken entführt. Gut, man könnte das positiv sehen und sich sagen, dass der Film sich nicht mit inhaltlichem Schnickschnack aufhält, sondern direkt in die Vollen geht (was man „Hostel 2“ vorwerfen kann, der bis zu den Folterszenen recht langweilig ist). Dummerweise ist das Drumherum dafür da, dass die Figuren, und sei es nur ansatzweise, charakterisiert werden. Ist das nicht der Fall, so sind einem die Charaktere völlig egal. Und genau das ist hier der Fall. Der Film nimmt sich keine Zeit für einen Inhalt und so wird er auch schnell langweilig, da sich der Zuschauer nicht für die Charaktere interessiert. Ansonsten krankt „Julia X“ auch daran, dass der Regisseur keine symbolischen Bilder gefunden hat. Wenn schon nichts Subtiles vorhanden war, so holt man eben den Vorschlaghammer heraus. Die Kritik und der Frust an Singles und deren vermeintlichem Anspruchsdenken (was impliziert, dass Singles an ihrem „Zustand“ immer selber Schuld haben was auch ärgerlich ist) und sexueller Frustration hat was für sich, wird aber nie auf anregende Art, geschweige denn intelligent, verpackt. Kurz: abgesehen von dem Finalkampf versagt der Film auf ganzer Ebene. Kevin Sorbo wäre besser im TV geblieben, da er eine der krassesten Fehlbesetzungen der letzten Zeit ist. Zudem gibt es viele Fehler. Wie kommt etwa der Schurke in das Auto der Heldin, wenn sie vor ihm her lief? Woher wusste er überhaupt, welches Auto das ihre ist? Wie kann er sie immer hören, wenn er permanent die Ohrstecker eines iPods in den Lauschern hat? Warum wird ein Gefangener einfach freigelassen? Oder hat man vergessen, dass Polizisten auftauchen könnten? Und wie findet die Schwester die Heldin, wenn die nicht mal selber weiß, wo sie ist?? Fehler, Ungereimtheiten, schlechte Darsteller, geschwätzig mit dummen Dialogen, keine Charakterzeichnungen und alles in allem trotz der vielen Kämpfe und des Blutes: langweilig.

Der Ton und das Bild sind okay, aber nicht unbedingt berauschend. Als Extras gibt es leider nur eine kleine Trailershow und sonst nichts.

Dieser Film versagt auf ganzer Linie. Abgesehen von dem slapstickartigen Finalkampf hat der Film nur miese Darsteller mit noch mieseren Dialogen, Langeweile, keine Charakterzeichnungen und sehr viele Logiklöcher und Fehler zu bieten.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Studiocanal Home Entertainment