John Cale & Band - Live at Rockpalast - DVD

DVD Start: 30.04.2010
FSK: ab 0 - Laufzeit: 161 min

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DVD Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: MIG Made in Germany Music
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DVD und Blu-ray | John Cale & Band - Live at Rockpalast

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DVD Kritik - John Cale & Band - Live at Rockpalast

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


Ein Avantgardist der 60iger Jahre: Kkaum zu glauben, er ist seit fast einem halben jahrhundert im Rock-Geschäft. Seine ersten größeren Schritte in der musikalischen Öffentlichkeit machte Cale mit der legendären Velvet Underground-Formation unter dem großen Lou Reed. Dies war quasi die allererste Avantgarde-Rock-Bands, die schon vor den experimentellen Siebzigern lautstark auf sich aufmerksam machten. Seite an Seite mit dem schrillen Lou Reed blieb Cale unter der Pop-Art-Ikone Andy Warhol bis 1968, dann verließ er die band um seine ersten Flug-Versuche als Solo-Künstler zu starten.

Auch auf dieser interessanten Anthologie macht er es seinem Publikum alles andere als leicht, versucht es mit Piano und Gitarre, in minimalistischem Sound gehalten, um kurz darauf wieder mit Getöse zu überraschen. Er mixt Rock, Pop und Punk, eine montierte Hommage an längst vergangene Glanzzeiten, die hier wieder revitalisiert werden. Im Rahmen der kultigen Rockpalast Sendungen des WDR wurden diese Stücke einstens mitgeschnitten. Die Platten, die das Grundgerüst für beide Shows boten, sind heute schwer zu haben, weil oftmals nicht mehr lieferbar. Insofern bietet diese DVd ein Schnäppchen für alle Fans und Freaks des eigenwilligen Wallisers. Der 1942 in Garnant geborene Artrocker Cale erfuhr eine klassische Ausbildung, Cale hat an der Universität London Abteilung Goldsmiths College Musik studiert. 1963 erhielt er ein Leonard-Bernstein-Stipendium über den bekannten amerikanischen Komponisten Aaron Copland und studierte an der Berkshire School of Music Klavier und Viola. In New York arbeitete er mit John Cage und La Monte Young, bevor er mit Lou Reed 1965 die von Andy Warhol initiierte Velvet Underground losrockte. im Jahre 1972 nahm Cale mit dem Londoner Royal Philharmonic Orchestra, Ron Wood und Larry Smith von Bonzo Dog Doo-Dah The Academy Of Peril auf. Andy Warhol gestaltete das Cover und verwendete den Song ‘Days Of Steam’ für den Soundtrack zu seinem Film ‘Heat’. Er produzierte mit Paris 1919 im Jahr 1973 ein grandioses Werk und arbeitete in den Folgejahren mit Brian Eno, Phil Manzanera und vielen weiteren innovativen Künstlern inspirativ zusammen. Alles in allem veröffentlichte Cale bis heute weit über 30 Alben unterschiedlichster Couleur, die ihn als innovativen und kreativ äußerst beweglichen Künstler zeigen. Problematisch blieb das Verhältnis mit Lou Reed, trotz des Warhol-Tributs Songs For Drella (1990), der nach zwei Dekaden die erste gemeinsame Arbeit markierte, und die gescheiterte Velvet Undergound-Reunion im Jahre 1993.


by Jean Lüdeke
Bilder © MIG Made in Germany Music