Jinn - DVD

DVD Start: 31.10.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 97 min

Jinn DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Shawn (Dominic Raines), ein Autodesigner, genießt ein idyllisches Leben mit seiner neuen Frau Jasmine (Serinda Swan), bis er eine kryptische Mitteilung erhält. Die Mitteilung warnt von akuter Gefahr und einem Fluch, der seiner Familie seit Generationen anhaftet. Shawn glaubt dieser Enthüllung aus seiner Vergangenheit nicht, bis schockierende Dinge passieren.
Aus Furcht um sein Leben, wendet sich Shawn an Gabriel (Ray Park) und Vater Westhoff (William Atherton),ein mysteriöses Duo, das behauptet, Antworten zu haben. Mit ihrer Hilfe findet er den angeketteten Ali (Faran Tahir). Von ihm erfährt Shawn, dass es auf dieser Welt mehr gibt, als er sich je vorgestellt hat. So stellt er sich dem Bösen ohne zu ahnen, was ihn erwartet...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Spirit Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Jinn

DVD
Jinn Jinn
DVD Start:
31.10.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 97 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Jinn Jinn
Blu-ray Start:
31.10.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 102 min.

DVD Kritik - Jinn

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 10/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Flaschengeist - Es gibt Filme bei denen man einen Low-Budget-Murks erwartet und schon beim Vorspann prompt positiv überrascht wird. „Jinn“ gehört dazu. Man erwartet ehrlich gesagt nicht viel von dem Film, da man so ähnliche schon öfter gesehen hat und diese nicht gerade überzeugend waren. Da waren vor allem die Djinns an sich selber schuld. Zwar sind diese faszinierende Geschöpfe und ihr Ursprung aus den arabischen Märchen, Mythen und Legenden gibt doch einiges an potentiell gutem und spannendem Filmstoff ab. Aber sie wurden bislang nicht nach ihren Möglichkeiten genutzt. Zudem tummelten sie sich bislang eher im B-Movie-Bereich und da gibt es bekanntlich nicht viele monetäre Möglichkeiten. So weiten sich schon beim Vorspann überrascht die Augen. Dieser hat schon 3D-Qualität, ein gestochen scharfes Bild und satte Farben. Zu Beginn wird man durch die Effekte, satten Farben und dem hervorragenden Ton schon auf ganz andere Erwartungsebenen gehievt. Allein schon die technische Ausstattung, aber auch die Effekte sind den ganzen Streifen über überzeugend. Was an den technischen Möglichkeiten optimal genutzt wird, kann allerdings nicht auf der Storyebene mithalten. Der Beginn weist noch nicht in eine bestimmte Richtung, ist zwar spannend, erinnert aber auch thematisch sehr an „Der Exorzist“ und seine ganzen Epigonen. Nach einem chronologischen und thematischen Sprung werden dann die Helden vorgestellt, wobei die ersten übernatürlichen Phänomene die ihr Leben schwer machen werden, dann etwas an „Poltergeist“ gemahnen ohne ihn direkt zu zitieren. In dieser Phase baut sich kontinuierlich eine gute Spannung auf und es können einen auch manche Schocks aus dem Sessel schrecken lassen. Als die Thematik dann feststeht und der Held die Hintergründe und seine Bestimmung erfährt, beginnt aber dann das Problem des Filmes. Hier wird man wieder auf einen anderen Filmläufer gestoßen, nämlich „Wächter der Nacht“. Dieses Changieren zwischen verschiedenen stilistischen Richtungen des Genres lassen schon eine einheitliche Handschrift und Ziellosigkeit erkennen. Trotz der Spannung mit einigen guten Schocks, lässt sich der zweite Teil des Filmes aber deutlich in Richtung Fantasy verorten und verlässt somit zunehmend den Horrorbereich. Interessant ist aber, dass alle Religionen hier beinhaltet sind. Die Kämpfer gegen die Djinns gehören offenbar verschiedenen Glaubensrichtungen an und die benutzte Symbolik kann alle drei monotheistischen Religionen vereinen. Nur wird das nicht auf einer politischen Metaebene genutzt, sondern nur als ein kleiner Nebengag. Was schade ist. Generell ist hier alles sehr arg archetypisch ausgefallen. Das Problem dabei ist dann aber das man weiß was man erwarten kann und sich damit die Spannung etwas in Grenzen hält. Zudem werden manche Szenenenden vergessen (gegen wen kämpft eigentlich der Priester in einer bestimmten Szene?) und trotz des Genremix wirkt deswegen irgendwie alles halbgar. Aber gut. Das Problem ist aber, das die starre Benutzung von Archetypen wie aus dem Seminar für Drehbuchschreiber dafür sorgen, das alles etwas vorhersehbar abläuft. Eine eigene Handschrift kann so leider nicht gefunden werden.

Der Ton als auch das Bild sind sehr gut. Überraschend gut sogar. Extras sind hingegen kaum vorhanden. Es gibt nur den Trailer, eine kleine Tailershow und eine Bildergalerie.

Die klischeehafte Benutzung von Archetypen lässt die Spannung etwas abkühlen, als der Film von Horror in Fantasy wechselt. Doch die gelungene erste Hälfte und die gute technische Ausstattung machen da wieder einiges wett.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien / Spirit Media