Jennifer's Body - DVD

DVD Start: 26.03.2010
FSK: ab 18 - Laufzeit: 103 min

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Inhalt

Jennifer (Megan Fox), das heißeste und beliebteste Mädchen der Stadt, ist von einem Dämon besessen. Seither fällt sie über ihre zahlreichen Verehrer her, um ihren unstillbaren Durst nach Blut zu befriedigen. Auch Jungs, die bisher nie eine Chance bei ihr hatten, stellen nun einen ganz besonderen Reiz für sie dar. Als Jennifers beste Freundin Needy (Amanda Seyfried) begreift, was vor sich geht, versucht sie Jennifer und damit auch die Jungs ihrer Stadt zu retten...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Russisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Holländisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Original Kinofassung (98) UND Extended Version (103 min)
6 unveröffentlichte Szenen
Videotagebücher (Megan Fox & Johnny Simmons, Amanda Seyfried, Diablo Cody, Dan Dubiecki)
Gag Reel

Video on demand - Jennifer's Body

DVD und Blu-ray | Jennifer's Body

DVD
Jennifer's Body Jennifer's Body
DVD Start:
26.03.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 103 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Jennifer's Body Jennifer's Body
Blu-ray Start:
26.03.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 107 min.

DVD Kritik - Jennifer's Body

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 7/10


Needy (Amanda Seyfried) hat eine einmalige Geschichte erlebt. Aus einer Psychiatrie heraus erzählt sie, wie ihre beste Freundin und Männertraum Jennifer (Megan Fox), die schon immer eine sexuell eher offene Lebensweise praktizierte, durch ein misslungenes Ritual zu einem Succubus mutierte: Einem weiblichen Dämon, der zunächst Männer verführt, um sie anschließend zu verspeisen. Needy musste mit Ansehen, wie nach und nach junge Männer verschwanden, während sich Jennifer immer merkwürdiger benahm. Und es dauerte nicht lange, bis sie nach kurzer Recherche den Ernst der Lage erkannte...

„Jennifer’s Body“s Aushängeschild ist, angesichts des DVD-Covers und des Marketings, ohne Zweifel Jennifers Body, beziehungsweise der von Megan Fox. Diese hat sich durch die Transformerfilme einige männliche Fans geschaffen, die auch in diesem Film, in dem die junge Schauspielerin jetzt die tragendene Hauptrolle mimt, auf ihre Kosten kommen dürften. Gewohnt freizügig (aber niemals sichtbar nackt) läuft Fox durch die eher nebensächliche Handlung und trägt ihren Teil dazu bei, dass Regisseurin Karyn Kusamas neuster Streifen eine durchaus akzeptable Horrorkomödiegeworden ist. Die Schauspieler passen, sowohl vom Aussehen, als auch vom Talent, zu ihren sehr einfachen und auf den klassischen Highschoolklischees basierenden Rollen. Das bedeutet zum Einen, dass die Grundlage für funktionierende Gags, von denen in der Tat auch einige vorkommen, gelegt ist, es bedeutet aber auch, dass keine darstellerischen Glanzleistungen zu erwarten sind. Die Geschichte wartet ohne große Überraschungen auf und ist mehr Mittel zum Zweck. Durch die schon erwähnten Klischees, abstrakte Szenen (ein Blut leckendes Reh), eine sehr gelungene technische Umsetzung (Spiel mit Farben) und hin und wieder auftauchenden Sprüche mit Spaßfaktor („Es ist wahr, es steht bei Wikipedia!“) bietet „Jennifer’s Body“ aber trotz des schwächelnden Drehbuchs durchgehend eine gute Unterhaltung für Freunde des seichten (aber nicht niveaulosen) Humors und Anspielungen auf andere Horrorfilme. Erst gegen Ende verliert der Film etwas an Fahrt und konzentriert sich auf den Antrieb der Handlung, was eher schief geht. Insgesamt lässt sich jedoch darüber hinweg sehen, gerade wenn, und dafür ist die DVD sehr gut geeignet, man als Zuschauer nicht alleine, sondern im Rahmen eines Abends mit Kumpeln sich diese zur Güte führt.

Die technische Umsetzung des Silberlings ist sehr gelungen. Neben der sehr guten Schärfe und der passenden Farbdarstellung ist deutlich sichtbar, dass insbesondere während der Produktion der visuell-technische Einsatz eine wichtige Rolle gespielt hat. Abgesehen von den gezielt eingesetzten Farben taucht an einigen Stelle etwa auch der Einsatz von Zeitlupe und Zeitraffer auf und fügt sich perfekt in die Szene ein. Auch der Ton weiß zu überzeugen, wird aber weniger als Stilmittel benutzt. Einzig die Bonusausstattung ist eher mager ausgefallen. Neben entfallenen Szenen gibt es nur einige Outtakes als Extras.
Wiederum positiv ist, dass der Film auf der gleichen DVD in der Kino- aber auch in einer erweiterten Fassung vorliegt.

Fazit
„Jennifer’s Body“ ist ideal für einen DVD-Abend unter Freunden, besonders wenn diese Fans von Megan Fox sind, mit Bier und Chips. Einige gelungene Gags, eine seichte Handlung und eine gute Visualisierung machen den Film durchaus sehenswert. Wer dagegen mehr Tiefgang oder Ernsthaftigkeit, aber auch mehr Horror erwartet, sollte sich eine Alternative suchen.


by Bastian Gabrielli
Bilder © 20th Century Fox