Jeff, der noch zu Hause lebt - DVD

DVD Start: 10.01.2013
FSK: ab 6

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Inhalt

Der arbeitslose Jeff (Jason Segel) ist alles andere als ein Durchstarter: mit seinen 30 Jahren sitzt er die meiste Zeit im Wohnzimmer kiffend auf seiner Couch und philosophiert über seinen Lieblingsfilm „Signs - Zeichen"... dieses Wohnzimmer ist ausgerechnet im Keller des Elternhauses, in dem er und sein ungleicher Bruder Pat (Ed Helms) aufgewachsen sind. Jeff lebt noch zu Hause - weiter hat er es in seinem Leben bisher nicht geschafft. Auch seiner besorgten Mutter Sharon (Susan Sarandon) gehen langsam die Ideen aus, wie sie ihren trägen Sohn dazu bringen könnte, endlich seinen eigenen Weg zu gehen und auszuziehen. Fern von der Verwirklichung ihrer eigenen Träume, bleibt ihr nur noch tagtäglich die Hoffnung, dass Jeff zumindest die kleinen Aufgaben im Haushalt erledigt hat, bevor sie abends von der Arbeit nach Hause kommt. Aber für Jeff ist das Leben alles andere als einfach. Er ist davon überzeugt, dass ein Mensch nur auf die Zeichen des Universums achten muss, um sein Schicksal und den ihm vorgezeichneten Lebensweg zu erkennen. So wird z.B. der Weg in den Baumarkt durch skurrile Begegnungen und scheinbar bedeutsame Ereignisse plötzlich zur Suche nach dem Sinn seines Lebens ... denn nichts passiert ohne Grund!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Türkisch, Spanisch, Englisch, Italienisch, Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen

Video on demand - Jeff, der noch zu Hause lebt

DVD und Blu-ray | Jeff, der noch zu Hause lebt

DVD
Jeff, der noch zu Hause lebt Jeff, der noch zu Hause lebt
DVD Start:
10.01.2013
FSK: 6

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Jeff, der noch zu Hause lebt

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 9/10
Ton: | 10/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 5/10


Alles auf der Welt ist miteinander verbunden und Zufälle gibt es schon gar nicht. Das denkt auf jeden Fall Jeff (Jason Segel), der, wie der Titel schon vermuten lässt, mit seinen 30 Jahren immer noch zu Hause bei Mutti (Susan Sarandon) wohnt und ihr mit seiner Couchpotatoe-Mentalität auf die Nerven geht. Jeffs Leben spielt sich im wohnlichen Keller ab, in welchem er M. Night Shyamalans Mysteryfilm „Signs - Zeichen“ in Endlosschleife anguckt, ist er doch überzeugt, dass dieser Film der Schlüssel für die großen Fragen dieser Welt ist. Als Mama Sharon sich zu ihrem Geburtstag lediglich wünscht, dass Jeff endlich das schon lange kaputte Lamellenrollo repariert, ist Jeff zunächst wenig begeistert - er muss doch „Signs“ sehen! Doch dann verlangt ein unbekannter Anrufer vehement nach einem „Kevin“ und Jeff ist sich sicher, dass „Kevin“ das Zeichen ist, worauf er schon lange gewartet hat und er verlässt tatsächlich das Haus. Sein Hinausgehen wirkt, als ob er seit Ewigkeiten das Haus nicht verlassen hat. Er blinzelt wie ein Kaninchen in die Sonne und bestaunt scheinbar Bushaltestellen und andere Menschen, was hübsch anzusehen ist.

Jason Segel spielt seinen Jeff sehr überzeugend, ist mit seiner Null-Bock-Haltung nicht ganz so sympathisch als z. B. in „Die Muppets“. Bei seinem Ausflug trifft Jeff auf seinen Bruder Pat (Ed Helms), doch wer meint, bei dem Zusammentreffen dieser beiden Darsteller würde man alsbald vor Lachen auf dem Boden liegen, hofft (?) vergebens. „Jeff, der noch zu Hause kommt“ wartet eher mit einem verschmitzten Lachen auf, hier und da ein kleines Lächeln, statt dem großen Brüller. Und auch die kleinen Lacher nehmen zugunsten der dramatischen Töne im Film immer mehr ab und münden in etwas, das man wohl als Happy-End bezeichnen kann. Aber leider vermag der Film, ohne dass ich den Finger drauflegen kann, was es ist, nicht zu überzeugen. Zwar weit davon entfernt ein schlechter Film zu sein, ist der Film über zwei Brüder und ihrer Suche nach – ja was auch immer - leider nur Mittelmaß. Das mag auch mit der Erwartungshaltung zu tun haben, wenn man sich sowohl den Inhaltstext durchliest als auch die Liste der Darsteller. Zu dieser Liste gehört auch die hervorragende Susan Sarandon, die aus ihren festgefahrenen Bahnen ausbrechen will und sich der Hoffnung einer Büroromanze hingibt. Sowie Judy Greer, die Ed Helms Ehefrau spielt und vor allem mit der Frühstücksszene punktet. So nett die Charaktere sind, so nett ist auch die Geschichte, aber leider springt halt der Funke nicht richtig über.

Die Bildqualität ist gut, allerdings wackelt die Kamera zwischendurch so erheblich, dass es sehr störend wirkt. Auch wird oft ein- und ausgezoomt, das ist natürlich ein Stilmittel, wirkt aber ebenfalls störend. Der Ton, sowohl in Englisch als auch auf Deutsch, gefällt durchgehend. Weniger gefällt dafür, dass „Jeff, der noch zu Hause wohnt“ ohne Extras daher kommt.

Mein Fazit: Nettes Wohlfühlkino, das trotz der tollen Schauspieler über ein mittelmäßiges Erlebnis jedoch nicht hinaus kommt.


by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Paramount Home Entertainment




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