Ip Man (Special Edition) - DVD

DVD Start: 29.01.2010
FSK: ab 18 - Laufzeit: 101 min

Ip Man (Special Edition) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Im China der Vorkriegszeit ist Ip Man (Donnie Yen) der berühmteste Vertreter der Martial-Arts-Kampfkunst „Wing Chun“. Doch als die Japaner ins Land einmarschieren und seine Heimatstadt gewaltsam einnehmen, kann er nicht mehr für seine Familie sorgen und sieht sich gezwungen, im Bergwerk zu arbeiten. Als nach einem Kampfpartner gefragt wird – gegen einen Sack Reis im Falle des Siegs – meldet er sich. Auch ein alter Freund IP Mans nimmt das Angebot an und stellt sich den Japanern in einem der brutalen Martial Arts- Kämpfe. Doch das fatale Duell endet für seinen Freund tödlich. Von Gerechtigkeit beflügelt versucht IP Man nun, den japanischen Soldaten auf seine eigene Art und Weise gegenüberzutreten. Es kommt zu einem alles entscheidenden Duell zwischen ihm und General Miura...

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DVD Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Splendid
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Kantonesisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Niederländisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Interviews Cast & Crew, Deleted Scenes, Making-of, Trailer

DVD und Blu-ray | Ip Man (Special Edition)

DVD
Ip Man Ip Man
DVD Start:
29.10.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 101 min.
Ip Man (Special Edition) Ip Man (Special Edition)
DVD Start:
29.01.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 101 min.

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DVD Kritik - Ip Man (Special Edition)

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 8/10


Biografisch angehauchte Martial Arts-Filmperle mit einem brillierendem Donnie Yen.
Zum Inhalt:
Im China der Vorkriegszeit ist IP Man (Donnie Yen) der berühmteste Vertreter der Martial-Arts-Kampfkunst „Wing Chun“. Doch als die Japaner ins Land einmarschieren und seine Heimatstadt gewaltsam einnehmen, kann er nicht mehr für seine Familie sorgen und sieht sich gezwungen, im Bergwerk zu arbeiten. Als nach einem Kampfpartner gefragt wird - gegen einen Sack Reis im Falle des Siegs - meldet er sich. Auch ein alter Freund IP Mans nimmt das Angebot an und stellt sich den Japanern in einem der brutalen Martial Arts-Kämpfe. Doch das fatale Duell endet für seinen Freund tödlich. Von Gerechtigkeit beflügelt versucht IP Man nun, den japanischen Soldaten auf seine eigene Art und Weise gegenüberzutreten. Es kommt zu einem alles entscheidenden Duell zwischen ihm und General Miura...
Der Regisseur Wilson Yip („Kill Zone“) hat mit Ip Man für mich jetzt schon einen Martial Arts Klassiker hingelegt, der in dieser Zeit seinesgleichen sucht. Abgesehen davon, dass es wie oben bereits erwähnt, zwar biografische Inhalte gibt, die das Leben des großen Lehrmeisters Ip Man wiederspiegeln, sollte man sich nicht darauf berufen, dass hier akkurat recherchiert wurde. Vieles was in dem Film zu sehen ist, ist frei erfunden. Jedoch ergeben alle Inhalte und Momente einen wirklich gelungenen, spannenden Action-geladenen Film. Ip Man, für alle die es nicht wissen, war der ersten Lehrer des legendären Bruce Lee („Der Mann mit der Todeskralle“). Leider wird dieses Kapitel im Leben des Ip Man in diesem Film nicht vorgestellt. Vielmehr geht es inhaltlich um die jüngeren Jahre des Wing Chun-Großmeisters Ip Man, der hier hervorragend von einem anderen Meister Donnie Yen, verkörpert wird. Es gibt Momente in diesem Werk, die an „Dragon-die Bruce Lee Story“ von Rob Cohen („Dragonheart“) erinnern und dann wieder stark an Jet Li’s „Fearless“. Die Kampfszenen sind hervorragend, ich habe in den letzten Jahren wenige Martial Arts-Filme gesehen, die es an Kampfkunst-Choreografie, Qualität und Kung Fu-Techniken mit Ip Man aufnehmen können. Ich bin seit einer Weile kein Freund von der Wire-Technik und war durchaus erfreut, dass diese hier kaum eingesetzt wurde. Die Kämpfe sind schnell, hart aber zusätzlich gepaart mit einer Prise künstlerischer Technik. Donnie Yen gelingt es, die Noblesse eines Meisters mit menschlichen Faktoren gut zu vereinen. Was seine Kampfkünste angeht, gibt es für mich in dieser Zeit nur Jet Li und Tony Jaa, die es mit seinem Können aufnehmen könnten. Zusätzlich wurde das Werk wirklich gut in Szene gesetzt, was die dramatischen Spannungsbögen anbelangt. Auch die ruhigen, menschlichen Passagen sind nachvollziehbar gut umgesetzt. Die Bildqualität war sehr gut und dasselbe kann man von der Tonqualität sagen. Da Donnie Yen seine ursprüngliche Synchronstimme hat, kann man über die deutsche Synchronisation, die oft gerade bei asiatischen Filmen voll daneben ist, nicht meckern. Das Bonusmaterial auf der 2. Disc ist sensationell, sehr gut bestückt. Mein Fazit: Jeder, der Jet Li’s „Fearless“ und „Dragon-die Bruce Lee Story“ mochte oder gar liebte, wird „Ip Man“ ebenfalls lieben. Ich bitte noch mal davon abzusehen, dass dies keine akkurate biografische Verfilmung ist, man hat sich viele Freiheiten in Bezug auf Ip Mans Leben genommen.

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by Marc Engel
Bilder © Splendid