Ip Man 2 (Special Edition, 2 Discs) - DVD

DVD Start: 29.10.2010
FSK: ab 18 - Laufzeit: 104 min

Ip Man 2 (Special Edition, 2 Discs) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Nachdem Ip Man (Donnie Yen) im zweiten Sino-Japanischen Krieg seine Kampfkünste gegen die Japaner einsetzte, flüchtet er 1949 nach Hongkong und versucht dort, eine Wing Tsun-Schule zu etablieren. Als der mächtige Master Hung (Sammo Hung) dies erfährt, stellt er Ip Man vor eine heikle Aufgabe. Dieser soll sich zunächst in einem Kampf auf Zeit gegen Kämpfer aller möglichen Stile den nötigen Respekt verdienen. Auch seitens eines korrupten Polizei-Intendants (Charlie Mayer) und dem britischen Box- Champion Twister (Darren Shahlavi) droht weitere Gefahr. Für Ip Man geht es erneut um die Ehre des chinesischen Volks aber auch um die Möglichkeit, seine Kampfschule zu eröffnen...

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DVD Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Warner Home Video / Splendid
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Kantonesisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Niederländisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Interviews, Film-Scenes, Making-of, Premiere

DVD und Blu-ray | Ip Man 2 (Special Edition, 2 Discs)

DVD
Ip Man 2 (Special Edition, 2 Discs) Ip Man 2 (Special Edition, 2 Discs)
DVD Start:
29.10.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 104 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Ip Man 2 Ip Man 2
Blu-ray Start:
29.10.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 108 min.

DVD Kritik - Ip Man 2 (Special Edition, 2 Discs)

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 7/10


Actionlastige Fortsetzung um den Wing Tsun-Meister Ip Man.
Zum Inhalt:
Nachdem Ip Man (Donnie Yen) im zweiten Sino-Japanischen Krieg seine Kampfkünste gegen die Japaner einsetzte, flüchtet er 1949 nach Hongkong und versucht dort, eine Wing Tsun-Schule zu etablieren. Als der mächtige Master Hung (Sammo Hung) dies erfährt, stellt er Ip Man vor eine heikle Aufgabe. Dieser soll sich zunächst in einem Kampf auf Zeit gegen Kämpfer aller möglichen Stile den nötigen Respekt verdienen. Auch seitens eines korrupten Polizei-Intendants (Charlie Mayer) und dem britischen Box-Champion Twister (Darren Shahlavi) droht weitere Gefahr. Für Ip Man geht es erneut um die Ehre des chinesischen Volks aber auch um die Möglichkeit, seine Kampfschule zu eröffnen ...

Regisseur Wilson Yip hat es leider nicht geschafft seinen eigenen Qualitätsstandard halten zu können. Durchaus ist die Fortsetzung des Kampfkunstmeisters Ip Man (Donnie Yen) actionlastiger mit vielen guten Kampfszenen aber leider geht das auf Kosten der unrealistischen nicht wahrheitsgetreuen Geschichte. Hatte der erste Teil noch Ansätze von wahren Begebenheiten, so ist der zweite Teil komplett frei erfunden und Inhalte, die in diesem Film vorkommen, dienen nur dazu, den Film dramaturgischer zu gestalten. Der Film an sich fing im ersten Drittel noch vielversprechend an, bis dahin hatte man auch noch das Gefühl, dass die Fortsetzung des wirklich sehr guten ersten Ip Man-Filmes sich auf dem selben Level bewegt. Doch ab dem Zeitpunkt, wo der europäische Boxmeister seinen Einsatz bekommt, von da an ging es schnell bergab. Dem Regisseur ist es nicht gelungen seinem englischen Schauspieler Darren Shahlavi („Watchmen“) zu bändigen. Es ist absolut nicht nachvollziehbar warum dieser Darsteller freie Hand in seinem Mimenspiel hatte. Darren legte hier eine absurde Form des Overactings hin, die ich so schon Jahre nicht mehr gesehen habe. Es war teilweise schon grotesk wie überzogen seine Darstellung des Boxers Twister, der auch völlig frei erfunden ist, und nie eine Rolle in Ip Mans Leben spielte, war. Donnie Yen selbst legte wieder eine souveräne Leistung hin, jedoch konnten seine Kampfkünste über die teilweise verkorkst wirkende Filmstory, auch nicht hinweg helfen. Die Kampfszenen selbst, waren allerfeinste Sahne, jedoch entzieht sich mir, warum im Endkampf zwischen Ip Man und dem Boxer Twister, dieser Handschuhe trug und so seine Chance zu gewinnen, eigentlich selbst schmälerte, dass ist für mich ein absoluter Logikfehler, der keinen Sinn macht. Ich persönlich hätte das Messen der Kampfkünste zwischen einem Asiaten und einem Europäer völlig aus der Story gestrichen. Der Film entwickelte sich prima durch die Kontrahenten Ip Man und Meister Hong und hätte so auch eine bessere Grunddynamik erhalten, jedoch wurde zur Mitte des Films die Rivalität dieser beiden Meister durch die unnötige Wendung, dass der europäische Boxmeister Twister dazwischenfunkte verändert. Das hat für mich den Film nachhaltig verschlechtert. Bis zu diesem Teil war der Film fast so gut wie der erste. Die Bildqualität war sagenhaft, auch über den Ton gibt es nichts zu meckern. Das Bonusmaterial lässt absolut keine Wünsche offen. Mein Fazit, alle Martial Arts-Filmfans werden völlig glücklich und zufrieden sein, jedoch jene die auf Qualität und Filmstory achten, könnten enttäuscht werden, da die Fortsetzung kampftechnisch ebenbürtig aber filmtechnisch nur halb so gut ist.

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by Marc Engel
Bilder © Warner Home Video / Splendid