Institute of Perversion - Brutstätte der Abartigen - DVD

DVD Start: 25.05.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 84 min

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Inhalt

Ein grausiges Geheimnis hütet das "Maria Magdalena Heim für gestörte Mädchen": Immer wieder verschwinden dort junge Frauen, so auch Annie. Ihrer Schwester Larissa gelingt es, undercover als von zu Hause fort gelaufener Teenie in dem katholischen Heim Zuflucht zu finden. Und dort nehmen die schrecklichen Offenbarungen kein Ende: Das Heim leitet Pfarrer Fogerty, der eine Vorliebe dafür hat, "böse" Mädchen zu bestrafen. Und Schwester Cecilia hat sich den dunklen Mächten verschrieben und führt dunkle Rituale aus dem legendären Necronomicon durch. Ein undurchdringliches Netz von Sadismus, Gewalt und Lust tut sich auf - und in den tiefen Kellern des Heimes haust ein Monster mit Tentakeln, das besonders blutjunge Mädchen zum Fressen gern hat…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive AG / Infopictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Musikvideo: Insecto Circus - "Halfway to Hell"
- Trailer
- Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Institute of Perversion - Brutstätte der Abartigen

DVD
Institute of Perversion - Brutstätte der Abartigen Institute of Perversion - Brutstätte der Abartigen
DVD Start:
25.05.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Institute of Perversion - Brutstätte der Abartigen

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 5/10


Trau keiner Nonne
Eins muss allen klar seien, die Interesse an dem Film „Institute of Perversion“ haben: das Filmchen ist eine Billigproduktion und purer Trash. Aber der große Pluspunkt besteht darin, dass der Film es weiß und nichts anderes sein will. So ist der Film zwar manchmal unfreiwillig komisch, oft aber auch ganz bewusst. So sind bei der unfreiwilligen Ebene etwa die Zweikämpfe zu nennen, denen es an einer gehörigen Portion von Dynamik mangelt. Das ist sehr statisch, unglaubwürdig und hölzern. Andererseits spielen die Macher aber auch mit den Kämpfen. Etwa wenn zwei Frauen sich balgen und immer wenn jemand droht an der Tür vorbei zu gehen, ihre Bewegungen einfrieren. Inklusive der Grimassen. Das ergibt witzige Standbilder. Aber auch bei anderen Szenen ist unfreiwilliger Humor mit freiwilligem gepaart. Die Überredungskünste der Heldin gegenüber dem Polizisten etwa sind witzig. Gut, das Monster ist so sehr Gummi, das es Fetischisten erfreuen würde und sieht nur noch lächerlich aus. Das Schreien der Opfer ist denn auch von der unfreiwillig komischen Sorte, denn eigentlich müssten sie lachen. Vielleicht ist den Opferdamen auch einfach nur kalt, schließlich liegen sie fast nackt da. Abgesehen von dem Höschen. Vielleicht kann das Monster diese ja im Gegensatz zu BHs verdauen. Interessant sind auch die Pistolen, die beim Abfeuern keine Mündungsfeuer aufzeigen. Und der Schurke ist sehr inkonsequent: er hasst die Männer und will deren Macht brechen und Frauen an die Spitze der Gesellschaft setzen. Aber warum werden dann dauernd Frauen dem Monster geopfert? Konsequenz sieht anders aus. Dieser Aspekt ist zwar mit Kritik an den patriarchalischen Strukturen der katholischen Kirche verbunden, wozu auch passt, dass der Pfarrer ziemlich scheinheilig ist und sein Schrank Peitschen, Pornomagazine und eine Gummipuppe beinhaltet, aber um dem Film eine inhaltliche Substanz zu verleihen, ist es zu wenig, dass alles nur im Finale mündlich zu behaupten. H. P. Lovecraft würde sich da im Grabe umdrehen, schließlich wird auch sehr viel von seiner Literatur hier eingebaut. Trotz aller berechtigten Kritik an diesem billigen Filmchen: er macht Spaß. Trashfans werden hier ihre Freude haben. Jungs: schickt eure Freundin zum Schuhe kaufen, ladet eure Kumpels ein, öffnet ein Bier oder mehr und habt Spaß. Viel nackte Haut, etwas Sex, etwas Gore, Selbstironie und Witz machen den Film zu einem kurzweiligen Trashvergnügen. Was das Vergnügen aber etwas schmälert ist der recht schematische Ablauf, der alles recht vorhersehbar macht. So kommen manche Szenen einem nur als Füllstoff bis zum nächsten Mord oder Nackedeiszene vor. Für Trashfans. Alle die gepflegten Horror wollen, müssen woanders suchen.

Der Ton und das Bild sind okay, hauen einen aber auch nicht vom Hocker. Die Extras sind mit Trailer, einer Bildergalerie und einem Musikvideo auch recht mau ausgefallen.

Ein billiges Filmchen, das manchmal unfreiwillig komisch ist, oft aber auch bewusst. Viel nackte Haut, etwas Sex und Erotik, etwas Gore und bewusst schlechte Tricks machen den Film zu einem kleinen Trashvergnügen der anspruchslosen Sorte. Schade, dass der schematische Ablauf das alles etwas vorhersehbar macht.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive AG / Infopictures