Inside the Darkness - Ruhe in Frieden - DVD

DVD Start: 10.05.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 92 min

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Inhalt

In seiner Jugend war Ely Vaughn (Dennis Quaid) ein gefeierter Football-Held, jetzt ist er der angesehene Bestatter in seinem kleinen texanischen Heimatort. Doch hinter der Fassade des Vorzeigebürgers lauert ein kranker und gefährlicher Geist. Ely hat den Tod seiner Frau nie überwunden und verbirgt ein schreckliches Geheimnis, das niemals entdeckt werden darf. Als die vier Highschool Freunde Abby (Aimee Teegarden), Travis (Tony Oller), Brian (Steven Lunsford) und Danny (Devon Werkheiser) eines Nachts unheimliche Schattenumrisse in Elys Haus sehen, wollen sie herausfinden, was dort vor sich geht.
Ein riskantes Vorhaben mit tödlichem Ende für Danny. Ohne mit der Wimper zu zucken, tötet Ely ihn vor den Augen der anderen als Warnung, ihm nicht nochmals nahe zu kommen. Weder die Polizei noch irgendjemand anderes glaubt den drei Überlebenden. Also nehmen sie alleine einen Kampf auf, mit dem sie sich geradewegs ihr eigenes Grab schaufeln.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Inside the Darkness - Ruhe in Frieden

DVD
Inside the Darkness - Ruhe in Frieden Inside the Darkness - Ruhe in Frieden
DVD Start:
10.05.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Inside the Darkness - Ruhe in Frieden Inside the Darkness - Ruhe in Frieden
Blu-ray Start:
10.05.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 96 min.

DVD Kritik - Inside the Darkness - Ruhe in Frieden

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Vaughn Ely (Dennis Quaid) bringt Menschen unter die Erde. Hauptberuflich als Bestatter, in seiner Freizeit als Psychopath. Der vermeintliche Biedermann hat gehörig einen an der Murmel. Das offenbart bereits die Eröffnungssequenz von „Inside the Darkness - Ruhe in Frieden“. Somit sind die Aufgaben im Film von Martin Guigui (plant für 2013 ernsthaft ein Sequel von Martin Scorseses Meisterwerk „Raging Bull“) frühzeitig verteilt. Wobei, halt! Wer stellt sich dem Bösen in der texanischen Kleinstadt Smithville entgegen? Wer lässt sich zunächst in die Opferrolle drängen, wächst dann über sich hinaus und schlägt rechtzeitig zum Finale zurück? Ein kurzer Blick ins Horrorfilm-Abc und wir landen bei T wie Teenager. Als da wären: Travis (Tony Oller), traumatisiertes Sensibelchen und Sportmuffel mit Shakespeare-Affinität, Großmaul Brian (Stephen Lunsford), Football-Star Danny (Devon Werkheiser) und, für die Hormone, Abby (Aimee Teegarden, „Scream 4“), Cheerleader und Schnuckelchen. Fertig ist der Besetzungsbaukasten für Nachwuchshelden wider Willen.

Diese Abziehbilder mühen sich in „Beneath the Darkness“ (Original) leidlich durch eine ähnlich einfallslose Story, die jedes Spannungsmoment exakt so einlöst, wie es vorher angekündigt wird. Die Neugier des Quartetts, das eines Nachts in das unheimliche Haus von Ely einbricht, endet für einen der Vier mit zertretender Matschbirne auf den Treppenstufen. Ärgerlich. Und anschließend will niemand der Story vom durchgeknallten Witwer glauben. Witwer ist Ely übrigens nur bedingt. Denn in der skurrilsten Szene des Films (eine Spoiler-Warnung erscheint fast albern) bittet er zum Leichentanz und gleitet mit seiner toten Frau behände über das Schlafzimmer-Parkett.

Mit viel Wohlwollen versprühen die Szenen im Reich des Irren einen Mini-Hauch von „Psycho“. Aber Bates Motel liegt viele, viele Meilen entfernt, der Gänsehaut-Faktor tendiert gegen Null. Für einen Thriller das Todesurteil. Alles noch vertretbar, wenn Regisseur Guigui seine „Lebendig begraben“-Anleihen wenigstens mit etwas schwarzem Humor a la „Six Feet Under“ gewürzt hätte. Aber der Argentinier nimmt seinen Zero-Surprise-Plot viel zu ernst und verweigert konsequent jedweden Twist. So zimmert er letztlich selbst die Sargnägel auf sein halbgares Werk. Da kann sich Dennis Quaid („8 Blickwinkel“) in seiner ersten wirklich bösen Rolle noch so sehr mühen. Eigentlich macht der Ex von Meg Ryan, der im Abspann übrigens mit seiner Band The Sharks den Rhythm-and-Blues-Song „Good Man, Bad Boy“ intoniert, seine Sache ganz brauchbar und verleiht seinem Sunnyboy-Grinsen diabolische Züge. Vor dem Friedhof der Filmgeschichte vermag aber auch er den Streifen nicht zu retten. Mit dem deutschen Untertitel ist eigentlich alles gesagt: „Ruhe in Frieden“.

Gruselig an „Inside the Darkness“ ist allein die Einfallslosigkeit der Macher. Ein bisschen mehr Mühe beim Drehbuch hätte es schon sein können/müssen.

by Florian Ferber
Bilder © Eurovideo