Infiziert - Sie sind längst unter uns - DVD

DVD Start: 18.02.2010
FSK: ab 16 - Laufzeit: 90 min

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Inhalt

Ben (Gil Bellows) ist Journalist und arbeitet gemeinsam mit seiner Ex-Freundin Lisa (Maxim Roy) bei der Boston Daily. Ihr eher ruhiges Redaktions-Leben ändert sich schlagartig, als ein Angestellter der Stadt Boston behauptet, er hätte eindeutige Beweise für die Existenz von Aliens. Doch bevor Ben an den Beweis für diese Theorie kommt, wird der Beamte brutal ermordet. Ben und Lisa wittern eine heiße Story und recherchieren auf eigene Faust weiter. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, als sie herausfinden, dass Aliens, getarnt als vermeintliche Helfer, Menschen als Wirte für ihren Nachwuchs infizieren.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

Video on demand - Infiziert - Sie sind längst unter uns

DVD und Blu-ray | Infiziert - Sie sind längst unter uns

DVD
Infiziert - Sie sind längst unter uns Infiziert - Sie sind längst unter uns
DVD Start:
18.02.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Infiziert - Sie sind längst unter uns

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 5/10
Ton: | 6/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 3/10


In den USA greift die Pest um sich, eine mysteriöse Firma verspricht Heilung durch ihr Trinkwasser und ein ermordeter Bürgermeister mit pechschwarzem Blut: Ben (Gil Bellows) und Lisa (Maxim Roy), zwei Reporter und noch dazu ein ehemaliges Pärchen, gelangen durch diese seltsamen Ereignisse auf die Spur einer Alieninvasion...

Außerirdische die Menschen als Wirt für ihre Kinder benötigen – wenig kreativ. Regisseur Adam Weissman hätte kaum etwas Schlechteres als diesen Film fabrizieren können. Denn nicht nur die Grundidee zeugt davon, dass sich die Verantwortlichen wenig Gedanken über ihr Werk gemacht haben. Auch Details der Handlung sind platt und in hunderten Produktionen besser umgesetzt. Einzig spannend während des gesamten Plots ist die Frage: Wird es noch peinlicher? Und, vorweg genommen, ja wird es. Zwar werden die billigen, digitalen Effekte schon von Beginn an eingesetzt, dennoch gelingt es durch miese Charaktere, schlechte Darsteller und einen langweiligen Rahmen das Ganze bis zum Exitus zu steigern. Mit Freunden lässt sich vielleicht noch über die unfreiwillige Komik der Geschichte lachen. Immerhin, ein paar gelungene Gags tauchen schon auf. Den albernen Rest können sie jedoch nicht aufwerten. Das fängt mit dem bis zur Übergröße hochstilisierten Gegner, einem Biokonzern an, geht über die unlogischen, nicht nachvollziehbaren Agitationen der Figuren bis hinzu einem Helden, der nach gefühlten zwanzig Litern Blutverlust immer noch quicklebendig die Welt rettet – oh ha, jetzt ist das Ende verraten. Na ja, macht nichts, war eh durchschaubar. Was gibt es sonst noch zu sagen? Nicht viel. Dieser Film ist verschwendete Zeit, lieber zu einer besseren Folge von „Akte X“ greifen. Selbst die schlechteste davon schlägt nämlich „Infiziert“ um Längen. Nicht nur von der Glaubwürdigkeit oder der schauspielerischen Qualität, sondern auch von Recherche und Bodenständigkeit her.
Wer sich dennoch an „Infiziert“ wagen möchte – bitte nur mit guten Freunden, mit denen sich auch über den letzten Schund lachen lässt. Dann könnte es vielleicht sogar Spaß machen!

Im Gegensatz zum eigentlichen Film ist der Ton solide, zwar ohne große Schwächen, aber auch ohne große Stärken. Das Bild ist ebenfalls in Ordnung, jedoch stechen immer wieder die unschönen Digitaleffekte negativ hervor.
Bonusmaterial gibt es keines (wer hätte es auch sehen wollen?), abgesehen von einigen Trailern zu anderen Filmen. Darüber hinaus fehlen Untertitel.

Fazit
Lächerliche Handlung, Dumme Charaktere, langweilige Ideen, zwei oder drei gute Witze. Bitte meiden! Oder zumindest nur in Begleitung von Freunden gucken, um die unfreiwillige Komik zu genießen.


by Bastian Gabrielli
Bilder © Eurovideo




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