Infected - Infiziert - DVD

DVD Start: 12.08.2014
FSK: ab 18 - Laufzeit: 75 min

Infected - Infiziert DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Ein neuer, tödlicher Virus breitet sich überall in Los Angeles aus.
Die Infizierten mutieren – zusammen mit dem Virus, der sich entwickelt und die Infizierten transformiert. Sie werden verrottende, leichenähnliche Kreaturen ohne jedweden Verstand, aber mit der unbedingten Gier auf menschliches Fleisch. Tagsüber verbergen sich die Infizierten vor der Sonne, des Nachts gehen sie auf die Jagd.
Die infizierte Zone von Los Angeles wurde unter Quarantäne gestellt, damit der Virus nicht über die gesamten USA hinwegfegt. Doch für die Überlebenden ist dies ein Problem: Denn die Flucht aus der Todeszone ist brandgefährlich!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Infected - Infiziert

DVD
Infected - Infiziert Infected - Infiziert
DVD Start:
12.08.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 75 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Infected - Infiziert Infected - Infiziert
Blu-ray Start:
12.08.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.

DVD Kritik - Infected - Infiziert

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 4/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 2/10


Infektiöses Koma - Was soll man bloß von einem Film halten, in dessen Vorspann schon explizit der Name des Schauspiellehrers genannt wird? Spätestens wenn der Acting Coach aufgeführt wird, sollte man schon abschalten, denn nicht nur sollte sich derjenige seines Metiers schämen, sondern lässt die Erwartungen an den Film rapide sinken. So sind hier fast ausschließlich Laiendarsteller versammelt, die hölzern agieren und dumme Sprüche in das filmische Nirwana schicken. Die schlechte Synchronisation tut da noch ihr übriges dazu. Zudem sollte man sich nicht von dem Klappentext irritieren lassen, denn der hier geschilderte Inhalt hat mit dem eigentlichen Geschehen auf der Leinwand oder dem Bildschirm rein gar nichts zu tun. Da gibt es keine Familie, keine Berghütte und das einzig dramatische für den Zuschauer ist der Kampf gegen die Langeweile. Ja, es kommen Zombies vor, aber ansonsten ist hier nichts infektiös, außer dass man sich schlafen legt und ins Koma zu fallen droht. Das hier ist ein Zombiefilm der untersten Schublade in dem nun wirklich gar keine eigene Idee vorkommt, alles billig in irgendwelchen Hinterhöfen gefilmt worden ist und drei aufgestellte Aktenordner suggerieren sollen, das hier ein Büro als Schauplatz dient. Einzig die eine hübsche Darstellerin ist ansehnlich, weswegen der Film einen Punkt bekommt, aber ansonsten ist das alles nichts geworden. Die Zombies sind nie klar zu sehen, haben ein Tempo drauf wie aus „28 days later“, was den Vorteil hat das man das schlechte Make-Up kaum sehen kann, und futtern manchmal. Da sind erstaunlicherweise mal kurz einige Goreeffekte zu sehen, wobei die Gedärme eher wie breite Spaghetti aussehen. Die Story ist typisch und hat man schon tausendmal in anderen Zombiefilmen gesehen. Das einzig neue besteht darin, das eine weibliche Kommandanteuse den Zombievirus an eine Pharmafirma verkaufen will, um sich an der Katastrophe zu bereichern und die Entwicklung des Gegenmittels zu kommerzialisieren. Huch, gibt es da etwa einen Ansatz von Gesellschaftskritik? Das erweckt nur ein Schulterzucken, denn auch dieses Thema ist schon lang und breit in „Resident Evil“ ausgewalzt worden. Das würde ja alles noch gehen, wenn wenigstens Spannung und Gewalt vorherrschen würden, aber auch da ist hier ordentlich gespart worden. Da wird es zur reinen Lachnummer wenn nach der Hälfte des Filmes jemand schreit, man müsse den Zombies in den Kopf schießen, wenn es schon andauernd auch so funktioniert hat. Mensch, die fallen sogar schon tot um wenn man ihnen in das Bein feuert. Und das einige noch kurz etwas sagen können ist schon sehr peinlich. Das mag jetzt alles nach einem vergnüglichen Trashabend klingen, aber auch da funktioniert es nicht, denn dafür fehlt dem Film jegliche Ironie. Den hanebüchenen Unsinn der hier verzapft wird, mit so viel Ernst zu erzählen ist entweder mutig oder resultiert aus einer gnadenlosen Selbstüberschätzung. Ich tippe auf letzteres.

Der Ton ist gerade mal durchschnittlich, was aber angesichts dessen was hier so gesagt wird eine Wohltat ist. Auch das Bild kann nicht überzeugen, ist grieselig, blass und teilweise etwas unscharf. Abgesehen von dem Originaltrailer gibt es keine Extras.

Das war nichts. Laien taten sich hier mit Amateuren zusammen und erschufen einen Zombiefilm der untersten Schublade in dem nichts stimmt und der zu ernst ist für einen Trashabend.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment