Incite Mill - Jeder ist sich selbst der Nächste - DVD

DVD Start: 05.04.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 102 min

Incite Mill - Jeder ist sich selbst der Nächste DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Zehn Menschen melden sich auf eine absurde Stellenanzeige, die eine Menge Geld verspricht. Die Teilnehmer werden eine Woche lang in einem Gebäude eingeschlossen und beobachtet. Jeder von ihnen findet in seinem Zimmer eine andere, tödliche Waffe. Die Regeln sind ziemlich einfach: Das Experiment ist zu Ende sobald die sieben Tage vorbei sind oder sobald es nur noch zwei Überlebende gibt. Wenn innerhalb der Frist nichts passiert, geht jeder Teilnehmer mit über 18 Millionen Yen nach Hause. Das Spiel scheint einfach zu sein, doch am zweiten Tag wird einer der Teilnehmer erschossen aufgefunden. Damit beginnt das ultimative Spiel ums Überleben…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Japanisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Incite Mill - Jeder ist sich selbst der Nächste

DVD
Incite Mill - Jeder ist sich selbst der Nächste Incite Mill - Jeder ist sich selbst der Nächste
DVD Start:
05.04.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 102 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Incite Mill - Jeder ist sich selbst der Nächste Incite Mill - Jeder ist sich selbst der Nächste
Blu-ray Start:
05.04.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 107 min.

DVD Kritik - Incite Mill - Jeder ist sich selbst der Nächste

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 7/10


Tödliches Detektivspiel
Die Idee von „Incite Mill“ ist natürlich alles andere als neu. Aber immer wieder beliebt, weil sich so viel damit anfangen lässt. Man kann innerhalb einer klaustrophobischen Umgebung psychologische Untiefen ausloten und in Gewalt oder Philosophie schwelgen. Einfach dadurch, dass eine Gruppe von Menschen in einem abgeschlossenen Terrain von allem anderen isoliert wird und dann tödliche Spiele beginnen, die aufgezeichnet und auf der ganzen Welt gesehen werden können. Das gab es schon in „Saw“, „Cube“, „Battle Royale“, einem der „Halloween“-Filme, „Jigsaw“, und, und, und. Unter der Vorspiegelung der Teilnahme an einem psychologischen Experiment, werden hier zehn Leute in einem unterirdischen Komplex für eine Woche eingeschlossen. Doch allein das Wissen darum, dass ein Verbrechen geschehen könnte, erweckt schon das gegenseitige Misstrauen. Als der erste Mord geschieht, fallen dann auch alle psychischen Barrieren. Zudem ist das kein Experiment, sondern ein perverses Spiel. Wie gesagt: nichts davon ist neu. Aber zumindest am Anfang ist das psychologisch sehr geschickt, dass allein schon wegen der Möglichkeit, dass etwas Negatives geschehen könnte, schon die Fassade der Teilnehmer bröckeln lässt. Leider werden diese Aspekte schon allzu bald vernachlässigt und der Schwerpunkt wird auf die reine Tätersuche gelegt. Hier ist immerhin eine Innovation zu finden: denn jeder der Teilnehmer hat eine Waffe, von der keiner anderer weiß, woraus diese besteht. Jeder kann also ein Mörder sein und ziemlich schnell schwindet jegliches letzte Vertrauen. Das ist durchaus spannend zu sehen und viele verschiedene Wendungen sorgen für ein hohes Tempo. Von der technischen Seite her merkt man allerdings die Limitierungen einer TV-Produktion deutlich. Die Tricks sind billig und das Setting ökonomisch sehr übersichtlich. Gegen Ende verläuft dann etwas zu viel im Sande und es treten zunehmend Logiklöcher auf. Das lässt den Film auf ein deutliches Durchschnittsniveau herabfallen. Aber er ist dennoch besser als andere aus dem vergleichbaren Segment. Man darf sich durchaus fragen, was aus dem Film hätte werden können, wenn er für das japanische Kino produziert worden wäre. Schließlich ist der Regisseur Hideo Nakata kein Unbekannter und konnte mit seinen Filmen „Dark Water“ und „The Ring“ für manche schlaflosen Nächte sorgen.

Der Ton und das Bild sind gut. Bei den Extras gibt es neben dem obligatorischen Trailer und einer Trailershow ein langes gutes Making Of, welches schildert wie ein Schauspielneuling die Dreharbeiten erlebt hat und welche Schwierigkeiten er dabei hatte. So ist der Regisseur zu Beginn etwa äußerst unzufrieden mit ihm.

Auch ein nicht gerade neues Thema kann ansehnlich gestaltet werden. „Incite Mill“ gelingt es zwar durch eine zusätzliche Idee Spannung und Tempo zu schaffen, aber die deutlich limitierten produktionstechnischen Bedingungen und ein gegen Ende zerfaserndes Drehbuch lassen den Film nur Durchschnitt werden.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sunfilm