Incarnate - Teuflische Besessenheit - DVD

DVD Start: 06.04.2017
FSK: ab 16 - Laufzeit: 83 min

Incarnate - Teuflische Besessenheit DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Dr. Seth Ember besitzt die Fähigkeit, in das Unterbewusstsein von Menschen vorzudringen, die von Dämonen besessen sind. Eines Tages wird er von der Kirche mit dem Fall des 11-jährigen Cameron konfrontiert, der sich vollkommen in der Gewalt einer rachsüchtigen Macht befindet. Ember erkennt schnell, dass er es hier nicht mit einer herkömmlichen Austreibung zu tun hat, sondern selbst auf mysteriöse Weise mit den Geschehnissen verbunden ist. Dieser Exorzismus wird für ihn nicht nur ein Kampf gegen die Ausgeburten der Hölle, sondern auch ein Horrortrip durch seine eigene dunkle Vergangenheit.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,39:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Incarnate - Teuflische Besessenheit

DVD
Incarnate - Teuflische Besessenheit Incarnate - Teuflische Besessenheit
DVD Start:
06.04.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Incarnate - Teuflische Besessenheit Incarnate - Teuflische Besessenheit
Blu-ray Start:
06.04.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

DVD Kritik - Incarnate - Teuflische Besessenheit

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 6/10
Ton: | 9/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Nicht von Einfällen besessen
So langsam könnte die Welle von Exorzismus- und Besessenheitsfilmen mal wieder abflauen. Letztlich hat man alles schon gesehen und vielleicht tut eine Pause von dem Genre ganz gut, um auszuruhen, neue Ideen zu tanken und in ein paar Jahren wieder einen Anlauf zu starten der innovativ und vor allem spannend ist. „Incarnate“ gibt sich größte Mühe originell zu sein, verfängt sich aber in den ganzen Genrevorläufern und kann insofern nur Klischees bieten. Dabei ist der Beginn recht stark und interessant gemacht. Incarnate - Teuflische Besessenheit SzenenbildEine junge Frau zieht nach der Trennung vom gewalttätigen Ehemann mit ihrem Sohn in ein neues Appartement. Schon in einer der ersten Nächte wird der Sohn angegriffen und dadurch von einem Dämon besessen. Seine gewalttätige Reaktion überrascht und die rotglühenden Augen lassen keinen Zweifel beim Zuschauer an der Besessenheit aufkommen.

Dann kommt ein Schnitt und man sieht wie Aaron Eckhardt einen Mann aus einem Nachtclub zu retten versucht. Man hält ihn erst für einen Polizisten, doch er ist in dem Unterbewusstsein des Mannes und rettet ihn da vor einem Dämon. Eckhardts Charakter besitzt die Fähigkeit in das Unterbewusstsein von besessenen Menschen zu springen und bekämpft dort auf einer metaphysischen Ebene die Dämonen. Natürlich hat der Held dabei eine tragische Vergangenheit und er ist desolat weswegen man ihm auch eine fettige Langhaarfrisur und einen Bart verpasst hat. In Rückblenden und in den Traumsequenzen sieht er natürlich adretter aus. Was nur eines von vielen Klischees ist. Ebenso seine mangelnde Hilfsbereitschaft, was sehr unlogisch ist und die er natürlich überwindet. Aber er ist einzig auf Rache an einem bestimmten Dämon aus. Zum Glück ist der oben erwähnte Junge von eben diesem besessen. Der Kampf beginnt. Zum Glück wird erst gar nicht versucht das unlogische pseudowissenschaftlich zu erklären. Wie und warum die Helden die Aura und die Besessenheit messen und auf Computerbildschirmen darstellen können, sei mal dahingestellt. Die Grundidee hat ja was Nettes und so nimmt man wohlwollend diese logischen Schwachstellen hin. Allerdings hat man permanent Erinnerungen an andere Filme. Incarnate - Teuflische Besessenheit Szenenbild„Der Exorzist“ natürlich, das gibt das Genre vor, aber dieser Streifen kann zu keinem Zeitpunkt dessen Intensität und Spannung herstellen. Da sich der Held an den Rand des Todes bringen muss, um in ein fremdes Unterbewusstsein einzudringen, hat der Film auch stark etwas von „Flatliners“. Überhaupt: der Sprung in das Unterbewusste und ein dort ausgeführter Kampf hat auch wieder was von „The Fall“ ohne irgendeinen adäquaten Bildeinfall zu haben. Nicht nur auf dieser Ebene herrscht eine Einfallslosigkeit vor. Die Story wurde aus den verschiedenen Genrevorläufern zusammengeklaubt (übrigens kann man noch manche Elemente von „Dämon“ mit Denzel Washington vorfinden) und kann nichts Neues erzählen, sondern verheddert sich in den Klischees. Schade auch, dass die Darsteller, vor allem Carice Van Houten, deutlich hinter ihren Möglichkeiten bleiben und alles routiniert bis gelangweilt abspielen.

Als Extras gibt es hier leider nur den Trailer und eine kleine Trailershow. Dafür ist der Ton sehr gut ausgefallen und auch das Bild hat kaum Mängel.


Fazit:
Reihenweise Zitate ersetzen keine Ideenlosigkeit und so bleibt der Film in Klischees stecken und findet für die Steilvorlagen keine Bildgewalt. Chance vertan.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Concorde Home Entertainment