Inbred - DVD

DVD Start: 19.04.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 98 min

Inbred DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

0,00 € jetzt kaufen
11,97 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray zum Film

Inhalt

Zusammen mit vier besonders problembehafteten Jugendlichen fahren die beiden Sozialarbeiter Jeff und Kate aufs Land, wo die Teenager im Dorf Mortlake gemeinnützige Arbeit verrichten sollen. Bewohnt wird das Dorf von einem verschrobenen Haufen von Hinterwäldlern, die alles andere als freundlich auf die Neuankömmlinge reagieren. Nach einem Missverständnis und einer daraus resultierenden blutigen Konfrontation mit den Dorfbewohnern bricht die Hölle los und die Einheimischen zeigen endgültig ihr wahres Gesicht. Jeff, Kate und die Teenager sehen sich einer Meute von blutrünstigen, degenerierten und barbarischen Psychopathen gegenüber, die eine besonders pervertierte Vorstellung von Unterhaltung haben. Ein unmenschliches Gemetzel steht bevor!

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Mad Dimension
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Making of

DVD und Blu-ray | Inbred

DVD
Inbred Inbred
DVD Start:
19.04.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min.

zur DVD Kritik
Inbred (ungeschnittener Directors Cut) Inbred (ungeschnittener Directors Cut)
DVD Start:
31.10.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min.
Blu-ray
Inbred Inbred
Blu-ray Start:
19.04.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 102 min.
Inbred (Blu-ray 3D) Inbred (Blu-ray 3D)
Blu-ray Start:
19.04.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 102 min.
Inbred (ungeschnittener Directors Cut) Inbred (ungeschnittener Directors Cut)
Blu-ray Start:
31.10.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 102 min.

DVD Kritik - Inbred

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 5/10


Es gibt Tage, da will ich einen blutrünstigen Horrorfilm sehen, die Körperteile sollen fliegen, die Gedärme spritzen. Wie gut, dass mir „Inbred“ von Regisseur Alex Chandon vorliegt. Ein Blick aufs DVD-Cover verrät: „Der beste Horrorfilm aus England seit Jahren...dagegen sieht „Texas Chainsaw Massacre wie ein Kinderfilm aus“. Klingt ja schon mal verheißungsvoll. Die Rückseite wird sogar noch offensiver: „Wenn andere Horrorfilm-Pussys die Kamera zur Seite schwenken, zoomt „Inbred“ noch ein Stück näher heran“. Ok, das klingt wirklich nach etwas Großem, dann also ab in den Player mit der Disk.

Die ersten Szenen sind schon vielversprechend, eine Axt sorgt für einen ersten Vorgeschmack auf das, was nach der Cover-Beschreibung noch kommen wird. Jedoch fällt auch auf, dass sehr schnell weggeschnitten wird. Nun gut, jetzt geht die Geschichte richtig los. Vier (sozial auffällige oder wie man das nennt) Jugendliche und zwei Sozialarbeiter wollen für ein Wochenende in einem alten Cottage übernachten. Wobei die Jugendlichen natürlich eher weniger ein Wochenende auf dem Land verbringen wollen, da hier ja nichts los ist. Dass das so nicht stimmt, soll die eher unsympathische Gruppe bald feststellen, denn die Dorfbevölkerung zeichnet sich durch Freude an sadistischen Spielen aus. Dies wiederrum kommt wahrscheinlich davon, dass die Bevölkerung alle nur von einer Familie stammen, so, wie es auch schon der Titel „Inbred“ (bedeutet in etwa „durch Inzucht erzeugt“) vermuten lässt. Wer sein Horrorgenre kennt, weiß, wie die Geschichte weiter geht. Einer nach dem anderen wird irgendwie getötet. Das „irgendwie“ schreibe ich bewusst, denn das – und hier kommt nun der Grund, warum der Film wenige Punkte erhält – sieht man nicht! Obwohl „Inbred“ erst ab 18 freigegeben wurde, wurden fast sämtliche blutigen Szenen entfernt. Als Beispiel: Einer der Jugendlichen wird auf dem Boden festgenagelt und ein Pferd wird um ihn herum geführt. Zack, nächste Szene. Was ist passiert? Hat ihn das Pferd zu Tode erschreckt? Man weiß es nicht… Natürlich kann ich mir denken, was passiert ist – das Pferd wird ihn zertreten haben – aber das ist der Punkt: Bei dieser Art von Filmen geht es nicht ums Nachdenken, man will es sehen.
„Inbred“ wurde komplett verstümmelt, so dass die Geschichte leider gar keinen Sinn mehr macht. Eine Frau geht unverletzt zur Tür und kehrt mit ein paar Fingern weniger wieder zurück. Was ist passiert? Wieder weiß man nichts genaues…..auch die Toten vor der Haustür bleiben ohne Erklärung. Das ist wirklich ärgerlich und ich kann nicht verstehen, warum man diesen Film veröffentlicht. Die Killer-Inzuchtler machen eigentlich Spaß. Sie verspeisen begeistert Schweinespeck in den Geschmacksrichtungen „haarig“ oder „stinkig“ und setzen sich gerne Tierköpfe auf. Hätte man nun noch all das sehen können, was die DVD-Hülle verspricht, hätte es ein „guter“ Film werden können. Aber „hätte, hätte, Fahrradkette“ – es war nicht so und deshalb ist der Film ungenießbar. Schade!

Das Bild geht in Ordnung, der Ton ist zum Teil etwas merkwürdig gemixt: Während das Gesprochene eher leise ist, wurde die Hintergrundmusik manchmal zu laut und übertönte das Gerede. Nicht, dass hier das Gesagte sehr wichtig ist.

Mein Fazit: Die wohlwollenden 4 Punkte vergebe ich lediglich für die netten Ideen. Ich mag Hinterwäldler-Inzucht-Killer im Film, aber dann müssen sie auch das tun, wofür sie „bezahlt“ wurden – blutig alles niedermetzeln und fiese Spielchen treiben und zwar sichtbar für alle volljährigen Horrorfreunde!

11,97 € jetzt kaufen

by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Alive / Mad Dimension