I love you Beth Cooper - DVD

DVD Start: 26.03.2010
FSK: ab 12 - Laufzeit: 102 min

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Inhalt

Der trottelige Teenager Denis Cooverman (Paul Rust) ist im geheimen verliebt in Beth Cooper (Hayden Panettiere), das heißesten Mädchen in der Schule. Während seiner Abschlussrede, lässt Denis die Katze aus dem Sack und erklärt seine Liebe für Beth. Die, anstelle sich über ihn lustig zu machen, zeigt sie sich angetan und erscheint später am Tag in seinem Haus und verspricht ihm die Nacht seines Lebens. Davon ist Beth´s Freund gar nicht begeistert...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Holländisch, Spanisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Alternatives Ende
4 unveröffentlichte Szenen

Video on demand - I Love You, Beth Cooper

DVD und Blu-ray | I love you Beth Cooper

DVD
I love you Beth Cooper I love you Beth Cooper
DVD Start:
26.03.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 102 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - I love you Beth Cooper

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 2/10


Manchmal sehnt man sich bei einem Film das Ende nahezu herbei und verflucht die Macher für jede weitere Minute, weil das dargebotene Treiben einfach derartig unerträglich ist, dass einem wahren Cineasten beinahe zum Weinen zumute ist. So einen Fall hat man bei „I love your Beth Cooper“ vorliegen, denn es gab selten vorher eine schlechtere Trottel-liebt-Cheerleader- „Komödie“, bei der es tatsächlich sehr schwer fällt auch nur einen positiven Aspekt hervorzuheben.

So hat man es bei diesem Film mit einem Werk der klischeehaftesten Sorte von Teenie-Movie zu tun, bei der sich ein typischer Verlierer in das hübscheste Mädchen der Schule verliebt. Leider ist der Film genauso abgedroschen wie es beim Blick auf diese Handlung schlimmstenfalls zu erahnen ist, denn hat der Film ähnlich viele Fehler und Macken wie er Minuten hat.

Allen voran ist hierbei die Wahl der Schauspieler zu nennen, die beim Hauptcharakter Paul Rust („Semi-Pro“) kaum unglücklicher hätte ausfallen können. Bemühen sich andere Filme wenigstens noch einen sympathischen Verlierer zu erschaffen, für den man sich freut, wenn er am Ende das Mädchen bekommt, passt Rust von vornherein in keinster Weise in das Bild eines High-School-Versagers. Möglicherweise liegt es daran, dass er fast 30 Jahre alt ist und man ihm das Alter absolut ansieht, besonders im Vergleich mit den anderen Darstellern. Allein an diesem Punkt versagt der Film in einer derartigen Breite, dass er stark mit seiner Glaubwürdigkeit zu kämpfen hat. Aufgrund der Tatsache, dass er in seiner Rolle einerseits nicht besonders gut spielt und andererseits seine Rolle kaum etwas tut, um den unsympathischen und unglaubwürdigen ersten Eindruck zu revidieren, bleibt das bittere Gefühl der Ablehnung bis in die letzten Minuten.

Ein weiteres Problem ist die Art des Humors, denn lautet eine alte Weisheit zwar, dass sich über Humor streiten lässt, sprich er etwas sehr individuelles ist, jedoch sind Scham und Verlegenheit äußerst universelle Gefühle und man wird viele Momente haben, diese zu empfinden. So ist der Film gespickt mit Szenen, wo man am liebsten umschalten möchte, weil einerseits die Scherze so unterirdisch kindisch und verbraucht sind und andererseits man wirklich merkt, wie der Film den Zuschauer nicht ernst nimmt. Es gibt nicht einen wirklichen Witz, der so wie er gedacht war zündet und auf der anderen Seite entstehe nahezu Wut im Bauch der Zuschauer, da er mit so vielen Schwachsinnigkeiten überladen wird, dass man sich wirklich ärgert diese DVD ersteigert zu haben.
Leider hat sich der Macher Chris Columbus („Percy Jackson“) unverständlicherweise dazu entschieden den Film wie eine Art 80er-Jahre Komödie aufzubauen, wobei er sich zu sehr von den gängigen „Kult-Motiven“ bedient, wodurch das gesamte Werk sehr eingestaubt wirkt. Dies ist an sich nachzuvollziehen, da Columbus eigentlich mit Filmen wie Harry Potter 1 & 2, sowie auch Kevin allein zu Haus, dass er weiß wie man Charaktere gut in Szene setzt.

Der einzige Lichtpunkt in diesem ansonsten nur schwer zu ertragenden Film ist Hayden Panettiere („Heroes“, „Liebe auf Umwegen“), die ihre Rolle durchschnittlich gut spielt und dem Film zumindest einen Hauch Glaubwürdigkeit gibt. Durch die Tatsache, dass ihr Charakter als einziger nicht derartig mit Klischees überladen ist, sondern durchaus überraschende Dinge tut, wertet sie den ganzen Film auf.

Leider reicht das insgesamt dennoch nicht, um ein zufriedenstellendes Ergebnis abzuliefern, da besonders der Punkt mit dem Fehlgriff in der Wahl des Hauptdarstellers, sowie den viel zu vielen peinlich-berührenden Szenen, fallen schwer ins Gewicht. Allein durch Panettiere und die Handlung, die durchaus brauchbar und Potenzial gehabt hätte, wird der Film um 1 Punkt aufgewertet.


by Sven Hensel
Bilder © 20th Century Fox