ID:A - Identität Anonym - DVD

DVD Start: 20.11.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 100 min

ID:A - Identität Anonym DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Als sie im eiskalten Wasser des Flusses in Südfrankreich zu sich kommt, weiß Ida nichts mehr über sich. Totaler Gedächtnisverlust! Woher stammt die frische Narbe auf ihrem Bauch? Woher hat sie den Seesack voller Geld und die Pistole und vor allem: Wer sind die beiden Männer, die sie verfolgen? Ist sie etwa in das Attentat verwickelt, das in der Nähe passiert ist? Ida geht auf die Suche nach sich selbst. Die Spur führt nach Dänemark. Dort findet sie einen berühmten Sänger, der ihr Ehemann ist. Doch hinter der kultivierten, luxuriösen Fassade stimmt etwas nicht. Langsam tastet sie sich an den blutigen Cocktail aus Terror und Angst heran, der sie schließlich quer durch Europa gehetzt hat ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Dänisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making of, Deleted Scenes, Interviews, Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | ID:A - Identität Anonym

DVD
ID:A - Identität Anonym ID:A - Identität Anonym
DVD Start:
20.11.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 100 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
ID:A - Identität Anonym ID:A - Identität Anonym
Blu-ray Start:
20.11.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 104 min.

DVD Kritik - ID:A - Identität Anonym

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Es ist ein sehr beliebtes Thema: jemand wacht irgendwo mit einer Kopfwunde auf und kann sich an absolut überhaupt nichts mehr erinnern. Weder wer er ist, noch woher er kam und wie er an den Ort des Aufwachens gelangt ist. Wie es zu dem Sujet gehört, entdeckt derjenige noch eine Waffe und andere Gegenstände, die ihn verwirren. Oftmals wird er dann gejagt und entdeckt Fähigkeiten an sich, von denen er nicht mehr weiß woher sie stammen. Das Thema ist so beliebt, das gleich viele verschiedene Filme und andere populäre Medien sich dessen angenommen haben. Hier sei nur die „Bourne“-Reihe erwähnt oder Hitchcocks „Ich kämpfe um dich“. Und die lange Comicserie „XIII“ hat dieses Thema perfekt als Comic aufgearbeitet. Was ist nun an „ID:A“ so anders, das dieser Film erzählt werden müsse? Mal abgesehen davon, dass es sich bei der Hauptfigur um eine Frau handelt? Der Film beginnt ganz typisch: die Frau kann sich an nichts erinnern und findet einen großen Rucksack voll mit Geld und einer Waffe. Und sie wird gejagt. Das war es eigentlich auch schon mit den typischen Genrezutaten. Der dänische Film hebt sich insofern wohltuend von dem Gros vergleichbarer Filme ab, da die Frau keine spezielle Ausbildung hat und keine Agentin, Killerin, etc. ist, sondern eine ganz normale Hausfrau. Das macht die erste Hälfte des Filmes sehr spannend, da man nicht weiß wohin die Reise gehen mag. Damit kann zu Beginn auch eine typische Gefahr des Sujets umgangen werden: die Unglaubwürdigkeit. Es ist alles sehr realistisch. Misstrauisch beäugt die Frau ihre Umgebung, weil sie nichts einzuschätzen weiß. Dieses Misstrauen hindert sie auch daran, sich anderen zu offenbaren. Stück für Stück setzt sie ihre Vergangenheit und ihr Ich zusammen und entdeckt, dass unter der normalen bürgerlichen Fassade etwas Böses lauert. So weit so spannend, dann kommt aber leider eine große Rückblende, die alles auf einmal in der Vergangenheit aufdeckt. Es geschieht nicht schrittweise. Was den Zuschauer herausgefordert hätte, einzelne Spuren und Aspekte selber zusammenzusetzen. Es braucht einfach einen neuen physischen Schock und das ganze Erinnerungsvermögen der Frau kehrt zurück. Und hier wird der Film ein typischer Krimi, wobei der Bruch etwas zu abrupt kommt. Leider geht hier auch die Glaubwürdigkeit flöten und es herrscht bisweilen ein geradezu schmerzhafter Zufall vor. Das geht einem nicht nur in der Hinsicht, dass die Heldin zweimal in allerletzter Sekunde gerettet wird, sondern da kommt auch eine Überkonstruktion zum Tragen. Alles in dem Film hängt zusammen und auch wenn dieser Aspekt die ganze Geschichte rund macht, so ist das doch nicht realistisch und etwas zu viel des Guten. Immerhin ist auch der zweite Teil spannend und die Action sehr gut gefilmt. Da kann es bei dem Zuschauer schon zu Adrenalinschüben kommen. Zudem ist der Film gut gefilmt und gut gespielt, wobei die Bildsprache zum größten Teil doch recht konventionell ist. Aber leider kündet die Struktur von einer gewissen Unsicherheit und der Oscar nominierte Regisseur Christian Christiansen wollte wohl auf Nummer sicher gehen und traute sich nicht, im Laufe der ersten Hälfte Fährten zu legen, die der Zuschauer mit aufdecken konnte. Aber wer skandinavische Thriller mag, ist hier immer noch gut aufgehoben, da Sozialkritik mit Realismus vermengt wird.

Der Ton und das Bild sind gut, aber als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow. Das ist ziemlich unbefriedigend, denn es wäre schon interessant gewesen, wie eine dänische Produktion einen Thriller produktionstechnisch aufgezogen hat.

Ein solider Thriller, der spannend ist und zu unterhalten vermag. Leider fällt die zweite Hälfte etwas ab, da die Story hier etwas überkonstruiert ist und etwas zu viele Zufälle eingebaut wurden.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment