Hypothermia - The Coldest Prey - DVD

DVD Start: 15.04.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 70 min

Hypothermia - The Coldest Prey DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Eigentlich will Ray Pelletier (Michael Rooker, „Jumper“) nur ein ruhiges Wochenende mit seiner Familie beim Eisangeln verbringen. Doch Steve Cote (Don Wood, „Satan Hates You“) und sein Sohn Stevie (Greg Finley) durchkreuzen ihre Pläne, als sie ihre mobile Fischerhütte unweit der Pelletiers aufbauen und dabei reichlich Lärm machen. Das ist aber nur der Anfang allen Übels, denn offenbar wurde durch den Krach eine unter dem Eis lebende Kreatur aufgeschreckt. Beide Familien sind nun gezwungen sich zusammenzuraufen, um dieser Bestie auf die Spur zu kommen. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass sie längst von Jägern zu Gejagten geworden sind...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
The Making of Hypothermia, Ron & Reel, Trailer, Bildergalerie, Give me Shelter: An Ice Fishing House… Halfway across the Country

DVD und Blu-ray | Hypothermia - The Coldest Prey

DVD
Hypothermia - The Coldest Prey Hypothermia - The Coldest Prey
DVD Start:
15.04.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 70 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Hypothermia - The Coldest Prey Hypothermia - The Coldest Prey
Blu-ray Start:
15.04.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 73 min.

DVD Kritik - Hypothermia - The Coldest Prey

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Willkommen in der eisigen Stille der Wildnis. Hypothermia - The Coldest Prey wirft uns in ein interessantes Szenario. Ray Pelletier (Michael Rooker) möchte mit seiner Familie einen geruhsamen Angelausflug auf dem zugefrorenen See verbringen, welchen er schon mit seinem Vater zum Eisfischen aufgesucht hat. Diese Ruhe wird allerdings jäh gestört, als Stevie Cote (Don Wood) mit seinem Sohn aufkreuzt und in die eisige Idylle platzt. Statt dem geruhsamen Eisfischen nachzugehen, sieht dieser den Angelausflug nämlich eher als Event an. Steaks, Bier, eine mobile, voll ausgestattete Angelhütte – alles am Start. Die laute Musik darf natürlich auch nicht fehlen. Hier bahnt sich Konfliktpotential an. Auch in der Familie Pelletier selbst ist dieses vorhanden, so offenbart der Sohn seinen Eltern, dass er sich mit seiner Freundin, die ebenfalls an dem Ausflug teilnimmt, für zwei Jahre beim Friedenscorps verpflichtet hat, was den Eltern nicht so recht gefällt. Über all dem schwebt eine lauernde Gefahr unter dem Eis.

Und diese lauernde Gefahr, die sich den Protagonisten allmählich offenbart, platzt dann auch in die Auserzählung der angerissenen Konflikte. Hier wäre vielleicht mehr drin gewesen. Die Handlung wirkt etwas gestrafft, was sich auch in der knackigen Laufzeit bemerkbar macht. Das mag man einem Horrorfilm aber leicht verzeihen. Hier soll es um Spannung gehen. Und diese ist durchaus vorhanden.

Die eingefangenen Bilder, der weiten Eislandschaft, erzeugen ein unangenehmes Gefühl der Einsamkeit und spätestens bei dem Satz „Ein Raubfisch ist kein Vegetarier.“, wird klar, dass sich die Opferrolle schnell umkehren soll. Die Jäger werden zu gejagten. Sukzessiv wird Spannung aufgebaut, wozu auch der minimalistische aber durchaus atmosphärische Score beiträgt. Regisseur James Felix McKenney setzt hier auf ein altbewährtes Rezept: Man fürchtet sich immer am meisten vor dem, was man nicht sieht. So dauert es auch eine ganze Weile, bis man das Monster, welches eher einem Froschmann, als einem Raubfisch gleich kommt, zum ersten mal sieht. Zuvor wird unter Wasser immer wieder die Bedrohung aus der Ego-Perspektive angedeutet.

Das klingt ja bisher alles ganz nett, allerdings hat Hypothermia - The Coldest Prey durchaus seine Schwächen. Man sieht dem Film, besonders beim Kostüm des Monsters (ja, hier gibt es kein CGI, sondern die klassische Variante; ein Mann im Anzug), schon recht deutlich an, dass er eine Low-Budget Produktion ist. Auch die Darsteller können nicht alle Überzeugen. Michael Rooker (Henry: Portrait of a Serial Killer) spielt hier mal nicht den Bösewicht, sondern den fürsorglichen Familienvater. Das macht er zwar ganz solide, ohne aber vollends überzeugen zu können. Der letzte Biss fehlt, auch beim Rest des Casts. Don Wood wirkt gar etwas over the Top, als rowdyhafter Draufgänger. Wenn sein Sohn, nachdem er verwundet wurde, fast aus den Latschen kippt, und dringend einen Arzt benötigen würde, und er dies mit „das ist doch nur eine kleine Fleischwunde“ abtut, wird’s schlimm. Nicht immer ist das Handeln der Protagonisten nachvollziehbar und das Drehbuch krankt hier und da ein wenig an Unglaubwürdigkeit. Auch die Spannung, die ja durchaus vorhanden ist, kann nicht über die komplette Laufzeit aufrecht erhalten werden. Immer mal wieder gibt es Brüche. Auch das Ende wirkt nicht wirklich stimmig und ab und zu ist Hypothermia am Rande zum unfreiwillig Komischen, auch wenn der Film diese Klippe in der Regel dann doch knapp umschifft.

Kommen wir zum Fazit. Hypothermia - The Coldest Prey ist sicher nicht das Beste, was das Genre in den letzten Jahren hervor gebracht hat. Das hat man alles schon besser gesehen. Aber trotz der ganzen Schwächen bekommt man hier einen recht kurzweiliger Horror-Snack für zwischendurch serviert, der durch seine knackige Laufzeit kaum Längen aufzuweisen hat. Spannung und Atmosphäre sind vorhanden, und wem zudem das Szenario Mensch-Wildnis-Monster zusagt und wer keinen absoluten A-Klasse Film erwartet, kann hier durchaus einen Blick riskieren.

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by Andre Rüsenberg
Bilder © KSM GmbH