Houses of Terror - DVD

DVD Start: 22.04.2016
FSK: ab 16 - Laufzeit: 88 min

Houses of Terror DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Clowns mit Reißzähnen, Zombies in der Dunkelheit, Monster, die aus Wänden kommen und Sargdeckel, die sich unwiderruflich über dir schließen – zur Halloweenzeit konkurrieren Hunderte von Horror-Attraktionen um den grausigsten Auftritt. Doch die Brüder Bobby und Mikey und ihre Freunde suchen den einen besonderen Ort, der weiter geht als alle anderen. Der Regeln außer Kraft setzt und Grenzen nicht anerkennt. Der das Blut wirklich in den Adern gefrieren lässt. Nie hätten sie erwartet, dass das bedingungslose Grauen stattdessen sie suchen und finden würde. Dass ihre tiefsten Ängste zum Leben erwachen und aus dem Gruselspiel ein mörderisches Labyrinth ohne Notausgang werden könnte ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Originaltrailer, Deleted Scenes, Documentary, Behind the Screams, Trailershow

DVD und Blu-ray | Houses of Terror

DVD
Houses of Terror Houses of Terror
DVD Start:
22.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 88 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Houses of Terror Houses of Terror
Blu-ray Start:
22.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

DVD Kritik - Houses of Terror

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 4/10
Ton: | 4/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 3/10


Olle Geisterbahn
„Houses of Terror“ möchte ach so gerne modern und hip sein, ist aber genauso angestaubt, wie das, was er so gerne modernisieren möchte. Es geht um Geisterbahnen. Ja, genau, diejenigen die man immer wieder auf dem Rummel sieht und als Horrorfan belächelt, da man mittlerweile durch die Filme so sehr geprägt ist, das sie einem hoffnungslos altmodisch vorkommen und meint, dass sie nur noch Kinder erschrecken könnten. Houses of Terror SzenenbildDabei haben sie viel Potential, denn das Erleben des Grusels ist hier in jeder Hinsicht körperlich und man befindet sich nicht im sicheren heimischen Sessel oder auf dem Sofa. Gerade in den USA scheint der Trend dahinzugehen, dass ganze Häuser als Geisterbahn umfunktioniert werden, die gerade zu Halloween Konjunktur haben. In „Houses of Terror“ will eine Gruppe von Freunden diesen Nervenkitzel wiederfinden, die sie als Kinder empfunden hatten und begeben sich zu Halloween auf eine Tour, um Spukhäuser zu besuchen. Wobei sie in Gefahr geraten, was den Horrorfan wenig überraschen dürfte. Leider ist der Streifen im Stile des Found-Footages gedreht, was total unangemessen ist und keinerlei Sinn macht. Warum will man die Reise dokumentieren? Und was soll so spannend daran sein, in dem Wohnwagen Kameras anzubringen die im Dauereinsatz laufen? Einzig und allein die Aufnahmen in den verschiedenen Geisterbahnen sind glaubwürdig und zudem gelungen. Nicht nur macht es Sinn, da die Besucher so ihr Erlebnis festhalten wollen, sondern sorgen auch für die wenige Spannung da hier suggeriert wird, dass der Zuschauer wirklich mit dabei ist. Diese Szenen atmen die Atmosphäre einer realen Geisterbahn und können durchaus ein zwei kleine Momente ergeben, bei denen man sich erschreckt. Indirekt geben die verschiedenen Geisterbahnen übrigens auch einen kurzen, leider nicht weiter ausgeführten, Kommentar über die Entwicklung des Horrors ab. Dieses als Thema wäre sehr interessant gewesen. Anfangs sieht man die klassischen Monster mit Vampiren und Geistern die dann übergehen zu Zombies und eine härtere Gangart implizieren. Da finden sich sogar interaktive Games mit nachgestellten Zombies bis man in ein Haus gerät was sich Horror a la „The Texas Chainsaw Massacre“ auf die Fahnen geschrieben hat. Zum Leidwesen der Charaktere ist das ultimative Geisterhaus, wahrer Underground, eines das sich dem Terrorfilm verschrieben hat und auf eine fatale Weise Wert auf die Interaktion mit den Besuchern legt. Wie gesagt: in diesen Geisterbahnen kann der subjektive Stil immerhin ansatzweise den Anschein erwecken, man wäre mit dabei. Für den Rest gilt das nicht und es ist nicht logisch das zu filmen und eine Story ist auch nicht vorhanden, die das rechtfertigen würde. Gerade in diesen Zwischenphasen zwischen den einzelnen Besuchen der Häuser ist der Film schlicht langweilig und vollkommen unlogisch. Gerade bei den Szenen welche das Finale vorbereiten sollen, können so gut wie keine zünden und bedienen sich nur Versatzstücke wie man sie seit „The Blair Witch Project“ schon tausendmal gesehen hat. Hier entpuppt sich der vermeintlich innovative Stil als sehr angestaubt. Was aber allem den Rest gibt ist die Unlogik. Houses of Terror SzenenbildDabei Es sind nirgendwo Motive erkennbar, das Verhalten bleibt immer rätselhaft, manche Auftritte von Figuren sind physikalisch und zeitlich unmöglich, es sei denn sie könne sich beamen, aber immerhin gibt es stellenweise recht gute Masken zu sehen. Aber dafür kann man auch lieber eine angestaubte reale Geisterbahn auf dem Rummel besuchen. Das macht mehr Spaß.

„Behind the Screams“ ist nichts als ein weiterer Trailer und das andere untergeordnete Feature ist auch nur eine dreiste Werbung für eine Website wobei die anderen Extras eh schon nur aus dem Trailer und einer Trailershow bestehen. Der Ton ist zudem recht mau und manche Soundeffekte kommen nicht zur Geltung. Das Bild kann auch nicht überzeugen, da es eben typisch im Stile eines Found Footage gehalten ist und an Konturen vermissen lässt, rieselt und knackt.


Fazit:
Langweilig, unlogisch, dumm und bei allem Bemühen modern zu wirken, einfach nur altmodisch. Jede Geisterbahn auf dem Rummel ist interessanter.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universum Film / Ascot Elite Home Entertainment




Houses of Terror - Trailer