Hotel - Fürchte die Nacht - DVD

DVD Start: 27.07.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 87 min

Hotel - Fürchte die Nacht DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der Plan war ganz einfach: Acht Freunde wollen eine Nacht in dem alten verlassenen Royal Crescent Hotel verbringen; es zieht sie magisch an. Vor langer Zeit wurden dort einst fünf Studenten ermordet, der Killer wurde jedoch nie gefasst. Doch aus dem nächtlichen Abenteuer wird ein Terror Trip: Nachdem sie eine Hand finden, erwecken sie auch noch eine sehr böse mystische Präsenz in dem Grusel Hotel. Jetzt müssen sie um ihr Leben fürchten und ein Geheimnis von vor langer Zeit lösen, um nicht für ein Jahrhundert in der Düsternis des Hotels eingesperrt zu werden…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive AG / Pasadena Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Hotel - Fürchte die Nacht

DVD
Pray for Morning Pray for Morning
DVD Start:
10.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.
Hotel - Fürchte die Nacht Hotel - Fürchte die Nacht
DVD Start:
27.07.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Hotel - Fürchte die Nacht

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 4/10
Ton: | 5/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 4/10


„Hotel“ ist ein sehr vielversprechender Geisterfilm. Schließlich handelt es sich um ein altes Hotel in dem es spukt und so gut wie jeder Zuschauer kennt ein Hotel von innen und kann sich in seiner Phantasie gut hinein versetzen. Zudem haben Hotels schon eine gewisse Stimmung. Einerseits von Komfort, andererseits auch immer einen gewissen Grusel, wenn man sich ausmalt, was wohl so alles in dem Gebäude schon geschehen ist. Leider liegt einer der Kardinalfehler des Filmes darin, dass er nicht Leute einchecken und gruseliges erleben lässt, sondern die Figuren genau wissen, dass es in diesem jahrzehntelang leer stehenden Gemäuer, das dafür erstaunlich gut eingerichtet ist, nicht ganz geheuer ist und es schon Morde gab. Somit wird nichts an Grundspannung aufgebaut. Geschweige denn an Überraschungen, da die Erwartungen an den Film klar sind: die Protagonisten laufen durch dunkle, unheimliche Gänge, werden mit Übersinnlichem konfrontiert und sterben nacheinander. Spannung kann damit nicht durchgehend gehalten werden, da das Erregungsniveau des Zuschauers nach einiger Zeit doch deutlich schwindet und man es langsam nicht mehr sehen kann, wie die Charaktere mal wieder die Treppen hoch und mal wieder runter laufen. Überraschungen und Spannung soll dann durch einige inhaltliche Wendungen erzeugt werden, die dem Film aber auch nicht sonderlich gut tun, da er so vollkommen überkonstruiert wirkt. Und das ist bei einem Geisterfilm nicht gerade angebracht. Die Effekte sind auch nicht sonderlich überzeugend. Es ist zwar eine Billigproduktion, aber anstatt einigen überzogenen und sichtlich künstlichen Videotricks hätte man sehr viel mehr mit dem Ton und der Atmosphäre arbeiten sollen. Immerhin sind die gezeigten Morde recht unangenehm und beängstigend, wenngleich weder das Motiv des bösen Geistes nicht sonderlich überzeugt noch sein Vorgehen. Generell sind die Dialoge recht schlecht und absolut vorhersehbar. Manchmal sind die Szenen auch schlecht synchronisiert, etwa wenn die gesagten Sätze nicht mit den Lippenbewegungen übereinstimmen. Das passt leider zu den lausigen Darstellern. Allen voran der Hauptdarsteller Jonathon Trent, der wirklich peinlich agiert und immer wie ein trotziges Balg wirkt und somit die dramatischen Szenen lächerlich wirken lässt. Sein Grungelook trägt auch dazu bei und wird fatalerweise in einer Rückblende teilweise beibehalten. Trent hätte sich weniger um seine nicht vorhandene Frisur kümmern sollen, sondern um Ausdrucksvermögen. Das ist alles sehr bedauerlich, da der Film durchaus Potential hat. Wenn man den Spuk langsam aufgebaut hätte und sich nach und nach hätte entwickeln lassen, so wäre wenigstens eine Steigerung bis hin zu den Morden denkbar gewesen. So ist alles vorhersehbar und bisweilen unlogisch. So etwa, das immer passend etwas da liegt was man gerade braucht, wie einen Vorschlaghammer, wenn sie die Wand einreißen wollen. Auch die kriminalistischen Ansätze sind alles andere als logisch und die Geister sind nicht wirklich erschreckend. Trotz dieses anspruchslosen Filmchens lohnt sich immer wieder ein Wiedersehen mit dem grandiosen Udo Kier, der leider niemals den großen Sprung geschafft hat und immer wieder auch durchschnittliche Filme wie diesen veredelt. Immerhin schafft es „Hotel“ gut mit dem Licht zu arbeiten, wenn oft natürliches Licht in Form von Taschenlampen benutzt wird und dementsprechend der Zuschauer selten mehr als die Protagonisten sieht.

Der Film hat leider absolut keine Extras. Das Bild ist nicht sonderlich berauschend, da nicht richtig scharf und etwas blass. Der Ton ist okay, aber da auf der Tonebene handlungsmäßig kaum etwas geschieht, hat er auch nichts zu tun.

Überraschungsarm und die Wendungen lassen den Geisterfilm überkonstruiert wirken. Unlogisch, schlechte Dialoge, lausige Darsteller lassen zudem die mögliche Atmosphäre arg blass erscheinen. Ein anspruchsloser Grusel und immerhin ein schönes Wiedersehen mit Udo Kier und eine gute Lichtarbeit.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive AG / Pasadena Pictures