Hostel 3 (Geänderte Fassung) - DVD

DVD Start: 03.04.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 79 min

Hostel 3 (Geänderte Fassung) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Das Glücksspiel um hohe Einsätze gewinnt in diesem dritten Kapitel der HOSTEL-Reihe eine unheilvolle neue Bedeutung. Auf einer Junggesellenfeier in Las Vegas werden vier Freunde von zwei sexy Begleiterinnen auf eine Privatparty gelockt, weit weg vom Las Vegas Strip. Dort stellen sie mit Entsetzen fest, dass sie zu Figuren in einem perversen Folterspiel geworden sind, bei dem Mitglieder des Elite-Jagdclubs die sadistischste Show der Stadt veranstalten.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Kommentar mit Regisseur Scott Spiegel und Kip Pardue

DVD und Blu-ray | Hostel 3 (Geänderte Fassung)

DVD
Hostel 3 (Ungekürzte Fassung) Hostel 3 (Ungekürzte Fassung)
DVD Start:
03.04.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.
Hostel 3 (Geänderte Fassung) Hostel 3 (Geänderte Fassung)
DVD Start:
03.04.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 79 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Hostel 3 (Ungekürzte Fassung) Hostel 3 (Ungekürzte Fassung)
Blu-ray Start:
03.04.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min.

DVD Kritik - Hostel 3 (Geänderte Fassung)

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 5/10


Rückkehr in den Folterkeller
Mal ehrlich: ein dritter Teil der Folterreihe? Nachdem die Story schon im ersten Teil sehr übersichtlich gewesen war, so konnte der zweite Teil schon nicht viel Neues bieten. Im Gegensatz zum ersten Reigen wurden Frauen in den Mittelpunkt gestellt und man erfuhr, Gesetz der Serie, etwas mehr über die Bösen. Aber neu war daran schon gar nichts mehr. Aber wenn man „Hostel“ sieht, will man ja gar keine richtige Story, sondern Blut und Gedärm und, wenn man Glück hat, etwas Spannung. So war man doch bei der Ankündigung eines dritten Teils etwas skeptisch. Von der Story kann man also wirklich nichts weiter erwarten. Gibt es wenigstens Blut und Gedärm? Möglicherweise. Eine sehr kryptische Antwort. Aber da nur eine extrem gekürzte Fassung vorlag, kann zu diesem, zugegebenermaßen wichtigen Aspekt in dieser Reihe, keine Auskunft gegeben werden. Der Film war bis zur Unansehnlichkeit gekürzt. Das Schicksal einiger Figuren blieb völlig offen und auch die Szenen endeten sehr abrupt und wurden häufiger mit dem Hackebeil bearbeitet als die Charaktere im Film. Hier sei also sehr vor der gekürzten Fassung gewarnt. Denn Blut ist da so gut wie nie zu sehen. Also Finger weg von der Fassung, die nur 77 Minuten Spieldauer hat. In einer Hinsicht macht der Film aber das Beste daraus, ein Sequel zu sein. Wenn er schon das Genre nicht neu erfindet, und das auch gar nicht kann, so spielt er doch geschickt mit dem Wissen der Zuschauer. Er geht nämlich davon aus, dass jeder Zuschauer die Vorgängerfilme gesehen hat. So kommen natürlich bekannte Elemente vor. Aber diese lässt der Film gekonnt in die Leere laufen. Der Zuschauer erwartet jetzt aufgrund des Vorwissens etwas, aber der Film verweigert dieses. Nehmen wir allein den Anfang, so dass hier noch nicht zu viel verraten wird. Ein unscheinbar wirkender, scheinbar verklemmter junger Mann steigt in einem Hostel ab. Während er einen trostlos langen Hotelgang entlanggeht, kommt ihm schon eine junge hübsche Frau entgegen. Als er ihr nachsieht, meint der Zuschauer schon zu wissen, dass der junge Mann für die Verführungskräfte junger Frauen empfänglich ist und somit schnell in die Falle gelockt werden kann. Als er sein Zimmer betritt, sind zu seinem großen Erstaunen noch die Vormieter darin. Ein Pärchen aus Osteuropa, welches dem Touristen, Amerikaner übrigens, Getränke aufdrängen will und ihn sexuell provoziert. Man ahnt, was kommt, weil man ja die ersten beiden Filme gesehen hat. Jetzt wird er aufgeheizt und mit Alkohol betäubt, um sich in einem Folterverlies wieder zu finden. Aber weit gefehlt! Die Spannung steigt mit dieser Erwartungshaltung, aber es läuft alles ganz anders ab. Und in dieser Hinsicht kann der Film punkten und müht sich, Neues zu schaffen. Aber im groben sind das nur Kleinigkeiten: der Folterverein trifft sich nicht mehr in Osteuropa, sondern im amerikanischen Las Vegas. Was nicht sonderlich überraschend ist, denn für viele, besonders konservative Amerikaner, ist Las Vegas ein einziger Sündenpfuhl. So könnten Konservative der Ansicht sein, dass die Zügellosigkeit der Figuren zu Recht bestraft wird. Der leicht latente Rassismus der ersten beiden Filme wird also zugunsten eines Wertkonservatismus aufgegeben. Zum anderen sind die Folterungen etwas anders als in den ersten beiden Filmen. Die gelangweilten Reichen foltern hier nicht selbst, sondern bieten in einer Art Auktion, was mit dem Opfer gemacht werden soll. Hier sind die Neuerungen also nur sehr dezent. Insgesamt also kein überwältigender Film, der vielleicht nur mit der Gewalt Sinn macht, aber immerhin das Beste aus der zugegeben schlechten Ausgangslage macht. Und das macht er gut, weil so einige Wendungen ermöglicht werden. Und auch einige Einstellungen sind mit ihren ungewöhnlichen Perspektiven sehr gelungen.

Der Ton und das Bild sind gut. Als Extras gibt es leider nur eine Trailershow.

Da hier nur die extrem gekürzte Fassung vorlag, kann bezüglich der Gewalt nichts gesagt werden. Die Story wird nur leicht abgeändert, aber der Film spielt geschickt mit den Erwartungen der Zuschauer und kann so einige Wendungen und Spannung einbauen. Er macht also das Beste aus einer schwierigen Ausgangslage.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment