Horror Extreme Box - DVD

DVD Start: 27.09.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 370 min

Horror Extreme Box DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Live Evil:
Der moderne Blutsauger reist in autogerechten Grüppchen, kümmert sich nicht um Tag oder Nacht, leidet unter der Verschmutzung des modernen menschlichen Blutes mit allerlei Drogen und Chemikalien, und hütet sich vor feindlichen Vampirstämmen, unter denen manche sogar mit Polizeimarke jagen und/oder alternative Trinkorgane kultiviert haben. Eine Gruppe junger Partyvampire zieht der dortigen extremen Verschmutzung zum Trotz nach Hollywood, doch folgt ihnen ein unerbittlicher Vampirjäger im Priestergewand, um ihre Pläne bereits im Keim zu ersticken.

Forget me not:
Sandy und ihr Bruder Eli haben die High School bestanden und das Stipendium für die Uni in der Tasche, ein letzter sorgloser Sommer in der Heimatstadt könnte bevorstehen. Doch die Tage am See mit den besten Freunden stehen unter keinem guten Stern: Erst kommt es zu Streit untereinander, dann verschwinden einzelne Mitglieder der Clique spurlos unter mysteriösen Umständen. Auch Sandy hat unheimliche Erscheinungen und das Gefühl verfolgt zu werden. Bei Nachforschungen stößt sie auch ein dunkles Kapitel ihrer eigenen Kindheit – und ein mögliches Rachemotiv.

Days of the Dead 3:
Eine mikroskopisch kleine Lebensform, die nicht von der Erde stammt, besitzt die Macht, das Leben und auch den Tod zu beeinflussen. Darren Hall (Eric Peter-Kaiser), ein junger Forscher, stiehlt die Alien-Proben, um auf eigene Faust hinter das Geheimnis zu kommen. Aber die Lebensform kann entkommen und mutiert. Sie befällt völlig Unbeteiligte und verwandeln die Opfer in Menschenfresser. Hall und eine kleine Gruppe Überlebender machen sich auf den Weg, die Aliens zu stoppen und zu vernichten.

The Dead Outside:
Ein verheerendes Virus verwandelt Menschen in gewalttätige Wirrköpfe, bevor es sie umbringt, und hat bereits weite Teile Englands entvölkert, als der immer noch zuversichtliche Daniel mit seinem Wagen ohne Benzin irgendwo im nasskalten Mittelgebirge von Nordschottland liegen bleibt und auf dem winzigen Bauernhof der verwaisten und nicht besonders gastfreundlichen April Asyl sucht. Die birgt das eine oder andere Geheimnis, und eines davon könnte das Immun-Gen gegen die Seuche sein. April aber zeigt wenig Lust, den scheinbar sicheren Hof zu verlassen.

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DVD Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Schröder Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Horror Extreme Box

DVD
Horror Extreme Box Horror Extreme Box
DVD Start:
27.09.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 370 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Horror Extreme Box

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Mit der „Horror Extreme Box“ kommt mal wieder eine kleine Box auf den deutschen Markt. Da sich die ganzen Titel der Boxen ziemlich gleichen, muss man mittlerweile schon recht aufpassen. Zudem sind die darauf enthaltenen Filme nicht immer gut von der Qualität her. Zumal sie oftmals schon bei anderen Firmen, manchmal unter anderen Namen, erschienen sind und jetzt die Lizenzen frei wurden. Man kann aber einige Glücksgriffe machen. Einer der großen Vorteile dieser Box besteht darin, dass die Filme ungekürzt sind. Ein Nachteil besteht in der mangelhaften technischen Ausstattung (aber der Ton und das Bild sind gut). Nicht nur sind keinerlei Extras enthalten, was angesichts einer Box mit mehreren Spielfilmen noch verständlich ist, sondern, nicht verständlich, auch keine Sprachauswahl oder anwählbare Kapitel. Was aber eines der größten Mankos ist, besteht darin, dass einer der vier Filme nicht anwählbar ist. Jedes Mal, wenn im Menü der Film angeklickt wird, schaltet sich die DVD aus. Somit kann leider überhaupt nichts zu dem Film „Live Evil“ gesagt werden. Doch nun kurz die anderen drei Filme.

„The Dead Outside“ ist ein ungewöhnlicher Zombiefilm und allein schon in dieser Hinsicht einen Blick wert. Er vermeidet nämlich ziemlich alle Klischees. Mit dem Preis, das die Zombies relativ selten vorkommen. Es geht vielmehr darum, wie die Überlebenden psychisch mit ihren Erlebnissen fertig werden. Und das ist zutiefst pessimistisch gelöst. Durch die traumatischen Erfahrungen suchen die Figuren zwar Nähe, fürchten sie aber auch. Wenn sie wieder jemanden an sich heranlassen, können sie ihn wieder an den Virus verlieren. Und das möchten sie nicht. Zudem sind sie geprägt von einem tiefen Misstrauen ihren Mitmenschen gegenüber. Mit dem Resultat das sie eigentlich immer lügen und mindestens die Hälfte verschweigen. Das ist natürlich in Zeiten wo man aufeinander angewiesen ist, um die Bedrohung zu meistern, kein sonderlich effektiver Weg. Egoismen herrschen vor und jeder hat nur das Eigenwohl im Auge. Diese pessimistische Sichtweise und beklemmende Atmosphäre wird durch die Filmsprache ziemlich gut unterstützt. Die Farben sind fast gänzlich entfernt und die karge Landschaft wirkt zusätzlich bedrohlich. Alle Lichtquellen sind zurückgenommen und es wird in den Nachtszenen nur spärlich die Szenerie beleuchtet. Das wirkt umso realistischer und beklemmender und sorgt für einen großen Teil der Spannung, weil man eben wenig sieht. Die psychologische Dynamik und die Figurenkonstellation weiß zu überzeugen und bringen einen Zombiefilm abseits aller Klischees zutage. Vor allem die ausdrucksstarke Sandra Louise Douglas weiß zu überzeugen, obwohl sie den unsympathischsten Charakter spielt. Aber ihre Darstellung eines Teenagers unter posttraumatischen Stress und in einer dauerhaft feindlichen Umgebung ist beeindruckend. Richtiges Tempo und Action nimmt der Film allerdings erst gegen Ende auf. Ein Zombiefilm abseits aller Klischees und ohne viele Zombies. Er ist mehr ein psychologisches Kammerspiel, aber deswegen nicht weniger spannend. Im Gegensatz zu der damals als Einzeldisk veröffentlichten Fassung hat der Film aber diesmal wenigstens einen guten Ton und ein gutes Bild.

„Days of the Dead 3: Evilution“ ist ein Zombiefilm der untersten Schublade und es fällt natürlich umso mehr auf, da er direkt neben „The Dead Outside“ zu finden ist. Die Effekte sind zwar sehr gelungen und das Make-Up ist auch sehr gut, aber abgesehen von dem treffenden Wortspiel im Titel zwischen „Evil“ und „Evolution“ hat der Film keine treffende Idee zu bieten. Alles an dem Film ist dumm: die Handlung, die Figuren, die Handlungen der Figuren, die Dialoge usw. Einfach eine generell peinliche Angelegenheit. Nur ein Beispiel: wie kann man nur auf die Idee kommen, in einem dicht bewohnten Haus an einem Mittel zu forschen, von dem man weiß, dass es Menschen zu Zombies macht? So viel Dämlichkeit gehört schon einfach bestraft.

„Forget me not“ hat eine ziemlich gute Grundidee, indem fast alle einfach diejenigen vergessen, die gerade getötet worden waren und sich somit auch die Situationen ändern. Leider wissen die Filmemacher daraus herzlich wenig zu machen. Da hätten viel mehr Szenen im Sinne von „Butterfly Effect“ im Horrorgewand gemacht werden können. Aber die Ansätze sind schon interessant. Leider ist die Heldin auch zu hysterisch und nervt damit nicht nur ihre filmischen Freunde sondern auch die Zuschauer. Es ist auch schleierhaft, warum sie mit den anderen nicht das Gespräch sucht, um Unterstützung zu finden. Das Make-Up ist aber sehr gelungen und der ganze Auftritt der Geister erinnert dann sehr an Horror made in Japan, ohne aber jemals die Intensität und die Gänsehauteskapaden der japanischen Kollegen hinzukriegen. Dennoch hebt sich der Film doch recht wohltuend von den üblichen Teenieschlitzern ab. Da er aber in den vielen guten Ansätzen stecken bleibt, ist er leider nur Durchschnitt.

Keinerlei technische Ausstattung oder Extras und ein Film, der nicht anwählbar ist, sind die größten Mankos der Box. Von den drei zu sehenden Filmen ist jede Sparte zu finden: einmal unterste Schublade (Days of the Dead 3), einmal solider Durchschnitt (Forget me not) und eine kleine, ungewöhnliche und gute Überraschung („The Dead Outside“).

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Schröder Media