Honeymoon - DVD

DVD Start: 30.01.2015
FSK: ab 18 - Laufzeit: 83 min

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Inhalt

Bea und Paul sind ein frisch verheiratetes Ehepaar. Zusammen wollen sie die Flitterwochen in einer abgelegenen Holzhütte auf einem idylischen Seegrundstück verbringen. Es sollen Tage voller Glück und Romantik werden, doch der Trip der beiden endet in einem Albtraum. Als Paul seine Frau eines Nachts desorientiert im Wald vorfindet, ist es der Beginn einer unheimlich Veränderung von Bea. Das Ehepaar gerät in die Fänge von bösen Kräften.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Mad Dimension
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Honeymoon

DVD
Honeymoon Honeymoon
DVD Start:
30.01.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Honeymoon Honeymoon
Blu-ray Start:
30.01.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min.

DVD Kritik - Honeymoon

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Horrible Flitterwochen - „Honeymoon“ hat eine recht simple Story: ein frisch getrautes Ehepaar fährt in eine Hütte im Wald um dort in schöner Einsamkeit ihre Flitterwochen zu verbringen. Die Hütte gehört der Familie der Braut und in der Umgebung trifft sie auch einen alten Bekannten wieder, will aber nur die Zeit mit ihrem Mann verbringen. Nachdem sie eines Nachts aber geschlafwandelt ist, beginnt sie sich langsam zu verändern. Die Stimmung zwischen beiden kippt und der Mann versucht herauszufinden, was mit seiner Angetrauten los ist. Anhand des minimalen Figurenaufkommens, es treten insgesamt nur vier Schauspieler auf, ist das alles wie in einem Kammerspiel. Da ist es schon essentiell, das der Zuschauer bei den Figuren bleibt, denn nichts wäre für die Spannung so tödlich, als das der Zuschauer den Schicksalen nicht folgen will. Hier wird alles richtig gemacht, indem man sich Zeit nimmt und die Figuren vorstellt, die einem durchaus sympathisch sind und bei deren Geturtel und Getuschel man sich beim Grinsen erwischt und ihnen das Glück gönnt. So kann man dann auch die ersten Veränderungen selber registrieren, aber hier beginnt ein kleiner Fehler: die ersten Entwicklungen im Wesen der Frau kommen zu abrupt und das Paar steckt sofort in einer Krise, aus der es nicht mehr herauskommt. Zwar findet durchaus eine Steigerung statt, aber diese erfolgt nicht schleichend, so dass die Spannungsschraube nicht kontinuierlich angedreht wird. Was ein bisschen schade ist. Man hat mehr dramatisches Potential erwartet, wenn der Horror über das Paar hereinbricht. Wobei das vor allem ein Problem des Timings ist. Ansonsten lebt dieser klassische Grusler eher von den Andeutungen. Nichts wird erklärt und auch am Ende ist man nicht schlauer, was hier eigentlich vorgeht. Somit hat man das mittlerweile seltene Glück mal wieder einen Horrorfilm vor sich zu haben, der die Fantasie des Zuschauers herausfordert. Man rätselt mit, man entwickelt ebenso wie der Held eine leichte Paranoia und ertappt sich bei einer Bildung von Theorien, was hinter all dem stecken mag, Der Schluss ist dann recht schockierend und auf einer realistischen Ebene auch recht eklig, wobei hier das Make-Up sehr gelobt werden muss, auch wenn die Ausleuchtung des Kameramannes hier etwas zu intensiv ist. Dennoch, trotz aller positiven Aspekte, kann aufgrund des nicht ganz überzeugenden Timings der Film nicht komplett überzeugen. Obwohl er kein Meisterwerk ist, ist er aber auf jeden Fall einen Blick wert und es wäre schade wenn er in der Masse der Veröffentlichungen untergeht.

Die technische Ausstattung vermag nicht sonderlich zu überzeugen. Das Bild ist etwas mau und bestenfalls durchschnittlich, da es nicht gerade mit sonderlicher Schärfe punktet und die Farben auch nicht sonderlich ausgeprägt sind. Der Ton kann manchmal trumpfen, hat aber leider wenig zu tun. Und als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow.

Ein solider Grusler, der die Fantasie des Zuschauers anspricht und nichts klärt, aber leider aufgrund des nicht immer guten Timings eher im oberen Mittelmaß anzusiedeln ist.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / Mad Dimension