Home Invasion - Der Feind in meinem Haus - DVD

DVD Start: 06.07.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 83 min

Home Invasion - Der Feind in meinem Haus DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Nirgendwo fühlt man sich so sicher wie in den eigenen vier Wänden ... und nirgendwo ist man so angreifbar. Sarah lässt einen jungen Mann in ihr Haus, weil er behauptet von einem gewalttätigen Einbrecher verfolgt zu werden. Doch was genau ist wirklich passiert, kann sie dem Fremden trauen? Als dann auch der vermeintliche Einbrecher bei ihr auftaucht, entlädt sich ein unbarmherziger Horrortrip zwischen psychischer Tortur und roher, bösartiger Gewalt. Das eigene Haus wird zur gnadenlosen Todesfalle!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Home Invasion - Der Feind in meinem Haus

DVD
Home Invasion - Der Feind in meinem Haus Home Invasion - Der Feind in meinem Haus
DVD Start:
06.07.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Home Invasion - Der Feind in meinem Haus Home Invasion - Der Feind in meinem Haus
Blu-ray Start:
06.07.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 86 min.

DVD Kritik - Home Invasion - Der Feind in meinem Haus

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 6/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Es passiert relativ selten, dass ein Filmtitel gleich das passende (Sub-)Genre mitliefert. Bei „Home Invasion“ ist das der Fall. So bezeichnet der Cineast nämlich auch jene Unterart des Psychothrillers, bei der die vermeintlich sicheren eigenen vier Wände zum Schauplatz physischen und psychischen Grauens werden. Beispiele dieser speziellen Gattung wären zum Beispiel David Finchers Fingerübung „Panic Room“ (2002) mit Jodie Foster oder „The Strangers“ (2007), in dem Liv Tyler und ihr Freund zu Hause von unbekannten Maskierten drangsaliert werden. Und – vielleicht der HI-Schocker überhaupt – Michael Hanekes „Funny Games (1997), dem der österreichische Regisseur 2008 mit „Funny Games U.S.“ ein amerikanisches 1:1-Remake folgen ließ. Im Vergleich zu diesen „Vorbildern“ mag der französische Beitrag „Home Invasion - Der Feind in meinem Haus“ (Original „Dans ton sommeil“) etwas abfallen, um eine eigene Handschrift ist das Regie-Geschwister-Paar Eric und Caroline du Potet aber allemal bemüht.

Dabei kommt die Ausgangslage beinahe klassisch daher: Der traumatisierten, allein stehenden Krankenschwester Sarah (Anne Parillaud, war mal „Nikita“) läuft eines Nachts auf dem Weg nach Hause der junge Arthur (etwas blass: Arthur Dupont) vor die Stoßstange. Er behauptet, einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt zu haben und sich nun auf der Flucht zu befinden. Die schuldbewusste Sarah nimmt Arthur mit in ihr verlassenes Haus. Doch es dauert nicht lange und beide bekommen ungewollten Besuch. Der Auftakt zu einem Horrortrip, der zeitweise an ein dialogarmes Kammerspiel erinnert und in dessen Verlauf einem Teppichmesser die blutige Hauptrolle zukommt.

Was „Home Invasion“ sehenswert macht und leicht über den Durchschnitt hebt, ist das zum Teil frappierende Spiel mit Täter- und Opferrollen, Erwartungshaltungen und Wahrnehmungsperspektiven. Denn schnell wird klar, dass nicht alles so ist, wie es zunächst den Anschein hat. Und spätestens nach dem ersten Chronologie-Bruch, sprich Zeitsprung in die Vergangenheit, erscheint die komplette Handlung in einem anderen Licht. Genre-Elemente wie eine düstere Atmosphäre, krass-verstörende Gewaltszenen und vor allem das Böse ohne Motiv werden stimmig in eine an sich recht dünne Storyline gebettet. Zum Finale treiben Eric und Caroline du Potet ihre Schock-Dramaturgie auf den Höhepunkt, in dem sie nacheinander quasi zwei verschiedene Ausgänge ihrer Survival-Tortur präsentieren. Das mag man übertrieben finden, verstörend ist es allemal. Und ein Happy End ferner den je.

Optisch kommt „Home Invasion“ im sinistren Depri-Look daher, dessen düster-sterile Bilder aber der Stimmung des Films und seiner Figuren entsprechen. Zu lachen gibt es hier wirklich nichts. Keine Extras.

„Home Invasion“ lässt dank der überschaubaren Laufzeit keine Langeweile aufkommen und dürfte auch den Fan härterer Thriller-Kost bei Laune halten. Keine Revolution, aber sehr solide Genrearbeit.

by Florian Ferber
Bilder © Koch Media Home Entertainment