Hollow Creek - DVD

DVD Start: 08.09.2016
FSK: ab 16 - Laufzeit: 111 min

Hollow Creek DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Um Inspiration für sein neuestes Horrorbuch zu finden, zieht der New Yorker Autor Blake in eine einsame Berghütte. Begleitet wird er von seiner heimlichen Geliebten Angelica. Kurz nach ihrer Ankunft hören die beiden von einer Vielzahl verschwundener Kinder in der Region. Dazu häufen sich übernatürliche Phänomene, Angelica wird von Geistern heimgesucht. Aus einem romantischen Aufenthalt in einer Hütte wird ein Kampf gegen das unvorstellbar Böse...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Hollow Creek

DVD
Hollow Creek Hollow Creek
DVD Start:
08.09.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 111 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Hollow Creek Hollow Creek
Blu-ray Start:
08.09.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 116 min.

DVD Kritik - Hollow Creek

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 5/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Schattenkinder
Der Film „Hollow Creek“ fängt eigentlich recht gut an und führt mit einem etwas reiferen Paar ein Heldenduo ein, was mal eine Abwechslung zu dem Teeniehorror bedeutet. Diesmal werden also keine schreienden Pubertierende verfolgt, sondern zwei Menschen im besten Alter die ihre Erfahrungen einbringen können. Hollow Creek SzenenbildDoch schon zu Beginn ahnt man, dass es zwischen den beiden leicht kriselt und da in den Nachrichten im Radio immer wieder von verschwundenen Kindern die Rede ist, was durch die Anfangsszene bekräftigt worden war, ahnt man recht schnell worum es hier gehen wird. So ist der wenig später auftretende Geist nur wenig überraschend. Man folgt nämlich erst einmal den Klischees und das Pärchen muss feststellen, oder zumindest die Frau, das es in der Hütte in der sie sich zurückgezogen haben, um in Ruhe arbeiten zu können, nicht mit rechten Dingen zugeht. Da öffnet sich eine Tür von allein, im Spiegel ist ein Schatten zu sehen, die Haare der Heldin bewegen sich und ein Ball wird von einer unbekannten Quelle zurückgeworfen. Zugegeben: das ist mit einigen Klischees inszeniert, die aber immer noch funktionieren, aber eine neue Idee wäre dennoch schön gewesen. Die wollte der Regisseur aber doch noch unterbringen und nach eine sehr dummen Aktion seiner Heldin wechselt der Film das Genre. Sie meint eines der entführten Kinder in einem Auto zu sehen und anstatt Alarm zu schlagen, folgt sie dem Wagen. Genregerecht hat sie mit ihrem Handy keinerlei Verbindung, weswegen sie keine Hilfe rufen kann. Jedenfalls führt diese Aktion zu einem deutlichen Bruch der zudem viel zu früh im Film kommt und eher in die Auflösung gehört hätte als in das erste Drittel. Statt Geisterfilm gibt es nun einen Backwoodslasher und Torture Porn. Meint man jedenfalls. Doch bevor das ausgespielt wird, wird schon wieder das Genre gewechselt und es gibt ein waschechtes Drama. Über Monate wird das Schicksal der Frau ignoriert und der Fokus auf ihren Mann gelegt, der unter Mordverdacht gerät und in Folge dessen alles verliert. Durch diesen wilden Mischmasch wird alle Kohärenz zerstört und leider auch jede Spannung aus dem Streifen herausgenommen. Hollow Creek SzenenbildMal ganz zu schweigen von der Dramaturgie die über ihre eigenen Haken stolpert. Man wollte zu viel und bekam nur Bruchstücke einzelner Genres und Versatzstücke die mühselig versucht werden zusammengehalten zu werden, was aber scheitert. Für Horror ist der Film zu langatmig und für Dramafans zu übersinnlich. So entsteht das Paradox dass der Film ein klassisches Horrorthema mit Substanz füllen will, aber nur hohl wirkt. Und der Zuschauer schon vor Ablauf der Hälfte das Interesse daran verliert.

Das Bild ist gut und besitzt satte Farben. Der Ton ist ordentlich, kann aber nicht immer überzeugen. Gerade bei einigen Schockeffekten hätte man ihn besser einsetzen können. Als Extras gibt es nur Trailer und eine Trailershow.


Fazit:
Hier wollte man zu viel und die vielen Genrewechsel zerstören die Kohärenz und damit auch die Spannung. Gute Ansätze versanden so in der Langeweile. Schade.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film