Higanjima - Insel der Vampire - DVD

DVD Start: 02.12.2010
FSK: ab 16 - Laufzeit: 117 min

Higanjima - Insel der Vampire DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Als Akira mit seinen fünf besten High-School-Freunden auf Higanjima landet, um nach seinem verschollenen Bruder zu suchen, ahnen die Teenager noch nicht, dass sie das Tor zur Hölle durchschritten haben. Die ehemals friedlichen Bewohner der kleinen vergessenen Insel haben sich in böse blutsaugende Kreaturen verwandelt, ihr Herr und Meister ist der mächtige Vampirfürst Miyaki. Als der erste aus der Clique als grausig zerfetztes Vampirfutter endet, wird den Freunden schnell klar, dass sie als Nahrungsreserve auf die Insel gelockt wurden. Ein verzweifelter Kampf gegen die Armee der hungrigen Untoten beginnt...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite
Tonformate:
Deutsch (DTS Dolby Digital 5.1)
Japanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Originaltrailer, Trailershow, Making Of (dt. untertitelt), Interviews (dt. untertitelt)

Video on demand - Higanjima

DVD und Blu-ray | Higanjima - Insel der Vampire

DVD
Higanjima - Insel der Vampire Higanjima - Insel der Vampire
DVD Start:
02.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 117 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Higanjima - Insel der Vampire Higanjima - Insel der Vampire
Blu-ray Start:
02.12.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 122 min.

DVD Kritik - Higanjima - Insel der Vampire

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 6/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 6/10


Insel der Vampire
Gott sei Dank. Es gibt doch noch Vampire abseits von den Romanzen und blässlichen Schönlingen, denen bei einem eventuellen Grinsen die Haartolle auseinanderfallen würde. Gehässige Leute würden diesen weich gestrickten Schmonzettenbeissern auch das Schicksal wünschen, was manche Vampire in „Higanjima“ durchmachen müssen. Da werden Köpfe zermatscht, Glieder abgehackt und Augen ausgeschossen. Sprich: ein ernst gestrickter, ohne Romantik versehener, blutiger Horrorstreifen. Aber leider kein sonderlich guter. Dabei beginnt „Higanjima“ mit einer hervorragenden Szene. Der erste Kampf ist klasse und blutig. Und bei einer anschließenden Verfolgungsjagd werden alle Freunde des Helden mit ihren speziellen Fähigkeiten vorgestellt, weil er auf seiner Flucht vor Schlägern an jedem von ihnen vorbeikommt. Das ist sehr geschickt, temporeich und originell gelöst. Nur war das auch die einzige wirkliche gute Idee des Filmes. Der Rest des Filmes kann mit dieser Originalität nicht mehr mithalten. Zum einen wird das Hauptaugenmerk auf den erwachenden Kampfgeist des Helden gelegt. Da stellt sich natürlich auch die Frage, weshalb er überhaupt auf die Insel gekommen ist, wenn er weiß, dass sie von Vampiren beherrscht wird und er kämpfen muss. Zum anderen werden die Fähigkeiten der Freunde, wie etwa Bogenschießen und Chemiewissen, überhaupt nicht genutzt. Sie laufen nur noch als Staffage, dramatisches Potential und als wandelnde Blutbank in der Gegend umher. Ungewöhnlich schnell kommt ein Riesenhänger im Film und er ist eindeutig mindestens eine halbe Stunde zu lang geworden. Man hätte einen schönen wilden Actionfilm daraus machen können. Aber der Held muss erst innerlich wachsen und trainiert werden und das zieht sich. Das zentrale Subthema des Filmes ist zwar Verantwortung anderen gegenüber, aber die dramatische Wirkung verpufft im Gähnen. Das Finale ist zwar sehr temporeich, aber nicht sonderlich originell. Zudem ist die Action viel zu schnell geschnitten, so dass es manchmal schwer ist, etwas zu erkennen. Vor allem nachts. Man hätte aus dem Film sehr viel mehr machen können. „Higanjima“ ist eine japanisch-koreanische Produktion (welche es in dieser Form noch nie gab). Aber die Stärken des jeweiligen Filmlandes kommen zusammengemischt nicht zur Geltung. Die japanische Wildheit und der (filmische) Wagemut blitzen nur manchmal auf. Und die südkoreanische filmische Stärke des dramatischen Potentials und der hervorragenden Filmsprache und schönen Bilder lassen weder die Story noch die Figuren zu. Unter dem Strich also eine große Enttäuschung.

Das Bild ist auch bei den Nachtszenen scharf und der Ton ist gut. Das Making Of entpuppt sich als amüsantes und interessantes Produktionstagebuch eines der Darsteller. Neben Trailern gibt es dann auch noch Interviews über die Erfahrungen beim Dreh, die durchaus kritisch sind.

Es war so viel versprechend. Endlich wieder ein blutiger Vampirfilm und eine Kombination des japanischen mit dem südkoreanischen Kinos. Die Kombination funktioniert aber leider nicht. In großen Teilen ist der Film langweilig geraten und viel Potential wird nicht genutzt. So verharrt er nur im Durchschnitt.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite





DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Higanjima ist eine blutige fernöstliche Vampir-Farce, die eher durch seine Splatter-Einlagen und Effekte zu gefallen weiß. Zum Inhalt

Als Akira (Hideo Ishiguro) erfährt, dass sein verschollener Bruder auf der Insel Higanjima in Gefahr ist und macht sich mit seinen fünf besten Freunden aus der Highschool auf, um ihm zur Hilfe zu kommen. Noch ahnen die Teenager nicht, dass Ihn dort das absolute Grauen bevorsteht. Denn der Vampirfürst Miyaki erwartet mit Freuden neues Blut auf der Insel. Vor geraumer Zeit würde Miyaki aus seinem schlafenden Zustand geweckt und hat alle Bewohner der Insel getötet oder zu Vampiren gemacht. Nun schickt er seine gefolgsame Sklavin hinaus um ihn immer wieder mit Frischfleisch zu beliefern. So auch in diesem Fall und Akira und seinen Freunden steht ein Kampf auf Leben und Tod bevor.

Die ersten zwanzig Minuten waren schwer zu überstehen, weil das typische alberne Schauspiel in asiatischen Filmen, in denen es um Teenager geht, kaum zu ertragen ist. Das kommt aus dem Munde eines Asia-Filmfans. Leider ist es so, dass egal ob in chinesischen, koreanischen oder japanischen Filmen die Darstellung von Teenagern oft ins Überzogene oder alberne gehen. Deshalb ist es sogar für Fans der fernöstlichen Werke, schon hin und wieder eine Zumutung irgendwelche unbekannteren Schauspieler zu ertragen. Nichts desto Trotz ist dies kein Arthouse Kino und soll bestimmt nicht durch das Mimenspiel glänzen. Bis die 6 Teenager auf die Insel kommen, hatte der Film mich nicht überzeugt, danach jedoch gab es einige Szenen, die entweder durch die Effekte oder die gelungenen fotografisch eingefangenen Szenen gewinnen konnten. Wie bereits erwähnt ist das Schauspiel Durchschnitt bis Unterdurchschnitt. Auch der Vampirfürst gibt hier eine altmodische Performance eines eher tuntigen Bösewichts. Der einzigste Akteur, der seine Sache anständig gemacht hat, war Atsushi (Dai Watanabe). Die Geschichte ansich ist nicht so schlecht aber wenn man zurückschaut in die Vergangenheit, dann gab es schon ähnliche Storys und für mich wirkte Higanjima wie eine Mischung aus „Battle Royal“ trifft auf „Mortal Kombat“ nur in wesentlich billiger. Das was man dem Film zugute heißen kann ist, dass er enorm blutig ist und hin und wieder wunderte ich mich über eine 16-ner Freigabe, da ich schon Filme ab 18 gesehen habe, die mindestens genauso blutig waren. Wie bereits oben erwähnt gab es einige Effekte, die aus einer teuereren Produktion hätten sein können und überraschten mich. Leider beim Showdown konnte das eine Wesen absolut nicht überzeugen. Das wirkte sehr billig animiert. Ohne zuviel vorweg zu greifen, ähnlich wie bei den Hollywoodstudios, wenn ein Film anständig eingespielt hat, so könnte ich mir das auch bei diesem Vampirstreifen vorstellen, dass es eine Fortsetzung geben wird. Natürlich sollte man dem Film zugute halten, dass hier keine vegetarischen Vampire einem blassen Mädchen hinterher laufen, trotz allem ist Higanjima nicht wirklich eine Neuerfindung des Genres, dafür gibt es zu viele abstrakte, alberne oder absonderliche Momente, die auch für solch einen Fantasy-Horror-Genre, weit hergeholt sind. Die Bildqualität war scharf, auch bei den dunklen Stellen und ausreichend blutig rot, wenn es darauf ankam. Das Manko bei asiatischen Filmen ist sehr oft die Tonqualität, da schon meistens die Synchronisation all dem doch oft die Freude am Weitergucken vermiest. Das Bonusmaterial ist eher als ausreichend zu bewerten und mit den üblichen Verdächtigen, wie ein Making of, Interviews etc. ausgestattet.

by Marc Engel