Hexenjagd - Die Hänsel und Gretel Story - DVD

DVD Start: 02.05.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 80 min

Hexenjagd - Die Hänsel und Gretel Story DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die Geschwister Jonah und Elle sind auf den ersten Blick normale Teenager, die an ein Elite-Internat geschickt werden. Doch der mysteriöse Schuldirektor scheint mehr über sie zu wissen, als sie selbst. Je mehr sich die beiden an der Schule einleben und Freunde finden, desto mehr unheimliche Dinge passieren. Ihre Schulkameraden entpuppen sich daraufhin als Nachfahren von mächtigen Hexen, die nur auf die beiden gewartet haben, damit sie eine neue Generation des Hexenzirkels vervollständigen können. Doch als die beiden in einem alten Buch eine Nachricht ihrer Mutter finden, offenbart sich ihnen ihre wirkliche Aufgabe: alle Hexen zu töten!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Hexenjagd - Die Hänsel und Gretel Story

DVD
Hexenjagd - Die Hänsel und Gretel Story Hexenjagd - Die Hänsel und Gretel Story
DVD Start:
02.05.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 80 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Hexenjagd - Die Hänsel und Gretel Story Hexenjagd - Die Hänsel und Gretel Story
Blu-ray Start:
02.05.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

DVD Kritik - Hexenjagd - Die Hänsel und Gretel Story

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 5/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 3/10


„Hexenjagd - Die Hänsel und Gretel Story“ - der Titel klingt doch irgendwie bekannt, oder? Genau, er erinnert doch sehr stark an den Titel: „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“, in dessen Fahrwasser er mitzufahren versucht. Auch wenn der Plot hier etwas anders aufgezogen ist, geht es ebenfalls um ein Geschwisterpaar, welches – ihr ahnt es bereits – als Hexenjäger in Erscheinung tritt. Allerdings wissen die beiden erst mal nichts davon, bevor sich ihnen ihre Bestimmung offenbart. Aber zurück zum Anfang. Die Geschwister werden zunächst, genau wie im Märchen, von ihren (Adoptiv-) Eltern ausgesetzt. Nicht in den Wald, sondern etwas zeitgemäßer, an eine Eliteschule, die den passenden Namen Lebkuchen-Akademie trägt. An der Lebkuchen-Akademie geht es natürlich nicht mit rechten Dingen zu, wie man schnell erfährt. Eine Hexe ist am Werk (was auch sonst). Auf der Jagd nach frischen Seelen, scharrt sie eine Reihe von Schüler um sich, die ihr bei ihren Missetaten helfen. Doch nun ist ja das neue Geschwisterpaar am Start, welches, wie sich später herausstellen soll – soviel sei vorweggenommen - von den legendären Hexenjägern Hänsel und Gretel abstammt. Das ganze klingt nicht nur ein wenig krude, nein, das ist es auch. Wer es noch nicht ahnt, dem verrate ich es jetzt: Wir befinden uns hier bestenfalls auf unterem TV-Serien Niveau à la Charmed – Zauberhafte Hexen, oder Buffy – Im Bann der Dämonen. Wie gesagt, bestenfalls. Ach, was sage ich, wir liegen noch ein wenig drunter.

Die Figurenzeichnung ist miserabel. Unsere „Gretel“ wandelt sich vom intelligenten Mauerblümchen zum Ende des Films urplötzlich zur talentierten, mit enormen Fähigkeiten ausgestatteten, Hexenjägerin. Die enormen Fähigkeiten beruhen auf einer wenigen Minuten langen – so scheint es zumindest – Trainingseinheit des Schulleiters, der auch irgendwie ein Hexenjäger ist, wie sich herausstellt. Letzterer wird übrigens von Eric Roberts, dem bekannten Bruder, der berühmten Julia Roberts, gespielt. Nicht, dass er in der Vergangenheit stets durch erstklassige Rollen aufgefallen wäre... Aber kommen wir zu unseren „Hänsel“. Der ist ein klassischer Raufbold, der von der letzten Schule geflogen ist, und sich auch hier erst mal mit dem nächstbesten anlegt, an der Lebkuchen-Akademie. Daraufhin versöhnen sich die Streithähne und er wandert zunächst mal auf die dunkle Seite, bevor er vor der schweren Entscheidung – Gut oder Böse – steht. Dann wären da noch eine mysteriöse Vertrauenslehrerin, die Mitschülerin, die etwas ahnt, und der Zimmerkollege, der als Opfer herhalten muss. Allesamt uninteressante Charaktere, die allein dafür da sind, die krude Handlung voranzutreiben. Schauspielerisch zudem auf unterstem Niveau.

Das Drehbuch hat es nicht gerade in sich. Spannung – Fehlanzeige. Mühsam quält man sich durch eine Orgie von belanglosen Dialogen, ohne dass etwas passiert. Langeweile macht sich breit. Es findet einfach über lange Zeit überhaupt nichts statt, was irgendwie interessant wäre und man schleppt sich zum absehbaren Showdown. Regie, Kamera und Schnitt sind, für dieses Niveau, noch akzeptabel und David DeCoteau, der schon einiges im Horrorbereich inszeniert hat, spult hier einigermaßen solide seine Routine ab, wobei man hier nicht unbedingt von einem Horrorfilm sprechen kann, was mich zur FSK 16 Einstufung führt. Die ist nämlich wenig verständlich. Eigentlich findet hier nichts statt, was diese Klassifizierung rechtfertigen würde. Eine FSK 12 Einstufung hätte gereicht. Erwähnenswert sind noch die, für die heutige Zeit, unterdurchschnittlichen CGI-Effekte und der durchaus sehr gute Score, des Films. Das Klavier-Thema erinnert ein wenig an „Der Pate“ und ist durchaus stimmungsvoll und somit das beste an dem Film, auch wenn es ein wenig zu häufig bemüht wird.

Fazit: Hexenjagd - Die Hänsel und Gretel Story ist ein Teenie-Thriller, den die Welt nicht gebraucht hat, und bestenfalls interessant, für eine jüngere Zielgruppe, die den oben genannten Serien etwas abgewinnen kann.

Bild und Ton der DVD befinden sich ein wenig oberhalb des Niveau des Films. Extras sind, außer einer Trailershow, nicht vorhanden.

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by Andre Rüsenberg
Bilder © Sunfilm Entertainment