Headhunter - The Assessment Weekend (2 Disc Special Edition) - DVD

DVD Start: 20.08.2010
FSK: ab 18 - Laufzeit: 94 min

Headhunter - The Assessment Weekend (2 Disc Special Edition) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Ein Headhunter, sechs Studenten, aber nur ein Job. Assessment-Wochenende in den tiefsten Wäldern Osteuropas: Das Camp ist zerstört, die Lebensmittel geplündert - nichts läuft nach Plan, oder doch? Von der Außenwelt abgeschnitten, stoßen die Teilnehmer an ihre Grenzen und einer nach dem anderen verliert den Kopf ...

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DVD Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 0 PAL
Vertrieb: Epix Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 2,20:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
3 Audio Kommentare, Deleted Scenes, Bloopers, Making of, Actors on Set, Casting, Interviews, Trailer, USCZ Reanimated, Kurzfilm: Leaving Grey, Epix Trailershow

DVD und Blu-ray | Headhunter - The Assessment Weekend (2 Disc Special Edition)

DVD
Headhunter - The Assessment Weekend (2 Disc Special Edition) Headhunter - The Assessment Weekend (2 Disc Special Edition)
DVD Start:
20.08.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 94 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Headhunter - The Assessment Weekend (2 Disc Special Edition)

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 3/10
Ton: | 4/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 4/10


Die Jobsuche wird härter
Peinlich, peinlich. Viele Worte sollen an diesen Film nicht verschwendet werden. Und die Zeit, ihn zu sehen erst recht nicht. „Headhunter“ ist ein typischer Backwoodslasher mit deutlichen Anleihen an „Severance“ aber ohne dessen Witz und Originalität. Und vor allem ohne Spannung. Schlechte Dialoge und Anschlussfehler könnten Trashfans zwar noch Spaß machen, aber die Darsteller lassen ihren Charakteren überhaupt keine Entwicklung zukommen. So wie sie sich geben, sind sie auch gegen Ende, nur toter. Man merkt sofort, wer einen an der Waffel hat, wer das Arschloch ist, wer der Freak, wer die Heldin, usw. Die Typen sind aus 60 Jahren Horrorgeschichte bekannt und bieten insofern absolut nichts Neues. Das schlimmste an dem Film, wenn man die Trashfaktoren einmal abzieht, ist die absolute Vorhersehbarkeit und die damit aufkommende Langeweile. Hier ist wirklich gar nichts innovativ. Und die antijapanische Tendenz ist ärgerlich. Es gibt nur einen guten Regieeinfall (in der Szene am See, wo der Schurke mitten im Spiegelbild einer Frau auftaucht). Ansonsten herrscht technische Schlampigkeit. Die Kamera hat das Licht nicht im Griff und so manche Szenen sind hart an der Grenze zur Überbelichtung. Und der nicht ganz saubere Schnitt, er kommt häufig ein oder zwei Sekunden zu spät, sorgt dafür, dass die Tricks erkennbar werden. Der einzige Lichtblick im Film ist Shannon Lower, die immerhin ein bisschen Sexappeal mitbringt.

Der Ton ist okay, aber die Farben sind etwas blass. Das Bild ist auch nicht immer scharf. Zudem hakt die DVD manchmal. Der Film kommt mit sehr satten Extras daher, wobei sie leider nicht untertitelt sind. Auf der ersten Scheibe gibt es Audiokommentare mit dem Regisseur, dem Kameramann und dem Hauptdarsteller, die halbwegs interessant sind, aber den Eindruck vermitteln, der Film wäre wichtiger als er ist. Das interaktive Trinkspiel ist vollkommen überflüssig. Man soll, wenn man den Originalton hört, bei jedem gesprochenen „Fuck“ einen Jägermeister trinken. Nach der Hälfte wird man dann ziemlich betrunken sein. Aber vielleicht gefällt einem dann der Film ja. Und eine Trailershow gibt es auch. Auf der zweiten Scheibe gibt es Deleted Scenes (optional mit Audiokommentar), die den Film aber auch nicht besser machen. Das „Making Of“ bietet nichts Neues. Das Casting der beiden Hauptdarsteller ist okay. Aber eigentlich auch sehr ironisch, da gerade der Hauptdarsteller der schlechteste Schauspieler im Film ist. Das merkt man den Interviews mit den beiden aber nicht an. Immerhin wird noch ein Kurzfilm geboten. „Leaving Gray“ ist ein rätselhafter Geisterfilm, der zwar in der langen Tradition von Geistergeschichten untergeht, aber dennoch spannend ist. Spannender als der Hauptfilm allemal. „Actors on Set“ zeigt Impressionen vom Dreh. Es schien, ausgehend von den dicken Jacken, bei den Dreharbeiten sehr kalt gewesen zu sein. Das würde einiges erklären, da einigen offensichtlich die Gesichtsmuskeln eingefroren waren. Die Bloopers, Pannen, sind aber sehr witzig und lohnen das reinschauen. Dann gibt es noch einen langen Trailer zu dem Film „Scumbags vs. Zombies Reanimated“, der überarbeitet neu erscheinen wird. Da er aber von dem selben Regisseur ist, lässt er, obwohl er Kultstatus besitzt, das ärgste fürchten.

Der Film lohnt sich gar nicht. Hier ist nichts originell. Und die gut ausgestatteten Extras retten den Film auch nicht. Man sehe sich lieber „Severance“ noch einmal an und rundet das mit einem beliebigen Backswoodslasherfilm ab.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Epix Media