Hazard Jack - Slasher Massaker - DVD

DVD Start: 15.09.2014
FSK: ab 18 - Laufzeit: 77 min

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Inhalt

Location? Ein alter, verlassener Krankenhauskomplex. Wie lange? Das ganze Wochenende. Worum gehts? Paintball ohne Kompromisse. Nebenher Sex, Drogen und Alkohol. Earl, Stella und einige Freunde und Bekannte wollen es mal so richtig hemmungslos krachen lassen, es soll ein Erlebnis werden, das niemand vergisst. Wie recht sie doch haben sollen! Denn Jack is back, und Jack leidet seit dem Krieg in Afghanistan unter einer posttraumatischen Störung, und die kann er nur auf eine Art kompensieren: Schlachten!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Hazard Jack - Slasher Massaker

DVD
Hazard Jack - Slasher Massaker Hazard Jack - Slasher Massaker
DVD Start:
15.09.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 77 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Hazard Jack - Slasher Massaker Hazard Jack - Slasher Massaker
Blu-ray Start:
15.09.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.

DVD Kritik - Hazard Jack - Slasher Massaker

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 0/10
Ton: | 0/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Blutiges Klischee - „Hazard Jack“ ist ein typischer Slasher wie man ihn schon seit vielen, vielen Jahren kennt und wie er gerne das Objekt von Parodien ist. Sprich: hier sind alle Klischees und Zutaten eines typischen Slashers enthalten und kann insofern nichts Besonderes aber dafür sehr solides bieten. Eine Gruppe von jungen Menschen versammelt sich, um eine Party mit Drogen, Alkohol und viel Sex zu feiern. Das stört natürlich jemanden und er macht sich daran, mit einigen Bauarbeiterutensilien den Feierwütigen Anstand und Moral einzuhämmern. Das kennt man seit Mitte der 1970er und was „Halloween“ und „Freitag der 13.“ zelebriert haben wird hier nur variiert. In seiner Aussage ist „Hazard Jack“ dann auch ebenso reaktionär: Alkohol- und Drogengebrauch muss ebenso wie vorehelicher Sex bestraft werden. Und das zwei Charaktere homosexuell sind führt dann natürlich auch zur Bestrafung (symbolisches Höllenfeuer in einer Kapelle inklusive). Wen wundert es da noch ernsthaft das die Heldin nicht nur blond ist, sondern auch noch schwanger und ihr Kind nicht nur behalten, sondern deswegen auch in den geheiligten Hafen der Ehe einlaufen will. Sie ist die solideste und dementsprechend diejenige die es mit dem wahnsinnigen Mörder aufnehmen kann. Dieses reaktionäre war schon immer in dem Genre vorhanden, stört aber meistens kaum, da man dann einen Grund hat viele Schauwerte einzufügen. Es gibt viel nackte Haut und Sex und ziemlich harte Gewalt die ein um das andere Mal die Grenze zum Splatter überschreitet (und dennoch einen schwarzen Humor sein eigen nennen kann). Trotz der atmosphärisch dichten Inszenierung und einem gelungenen, weil glaubhaften, Setting ist das aber manchmal nur mäßig spannend, da alles so abläuft wie man es genregemäß erwartet. Aber das immerhin in einem so hohen Tempo, so dass man sich gut unterhalten fühlt. Hier sind es wirklich allein die Schauwerte, also der Sex und das Blut, welche den Reiz ausmachen und die Atmosphäre. Immerhin gibt es noch ein bisschen Sozialkritik denn der Slasher ist ein Kriegsveteran der ausrastet als einige Studenten in seinem Versteck War Games, also Kriegsspiele, mit Paintballpistolen durchführen wollen. Zwar ist alles recht dümmlich und voller Klischees und erfindet das Subgenre nun wahrlich nicht neu, ist aber im Genre durchaus im oberen Drittel anzutreffen, wenn denn in der Kaufversion alle nennenswerten Szenen enthalten bleiben sollen. Da gibt es übrigens auch eine sehr peinliche Szene wenn die gefangene Heldin den Killer zu bequatschen versucht und seine Taten psychologisieren will. Da gruselt es einen auf eine von den Filmemachern nicht gewollte Art und Weise. Dafür gibt es noch einmal einen Punkt Abzug. Ansonsten ist der Film durchaus eine kleine Überraschung.

Die hier vorliegende Pressescheibe ist ohne Extras gewesen und hatte einen guten Ton aber ein fürchterliches Bild. Das kann man mit der Vorabpressung erklären, denn es hakt und ruckelt, und manchmal werden Szenen übersprungen. Das ist aber kein Maßstab für die Kaufversion, so dass hier dennoch die Wertung entfällt.

Harter, mit viel Sex und Gewalt aufgepeppter Slasher der überhaupt nichts Neues erzählt und sich aller bekannten Klischees bedient und so aufgrund des bekanntes Ablaufs nur mäßig spannend ist. Dennoch unterhaltsam.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © KSM GmbH