Haunter - Jenseits des Todes - DVD

DVD Start: 22.05.2014
FSK: ab 16 - Laufzeit: 93 min

Haunter - Jenseits des Todes DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

... und täglich grüßt das Grauen! Teenagerin Lisa ist gemeinsam mit ihrer Familie in einer Zeitschleife gefangen und erlebt ein und denselben Tag stets aufs neue. Erschwerend kommt hinzu, dass sie die einzige ist, die davon Notiz nimmt und niemand das Haus verlassen kann. Scheinbar auf ewig eingesperrt in ihrem Elternhaus, sieht sie sich immer häufiger mit geisterhaften Erscheinungen konfrontiert. Bei ihren Versuchen das Mysterium aufzudecken, gerät sie auf die Spur eines grausamen Mörders, durch dessen schreckliche Taten Jenseits und Diesseits scheinbar unauflösbar miteinander verbunden sind. In diesem Haunted-House ist Lisa die einzige Rettung für einen Geist, der keiner ist ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Behind the Scenes (ca. 20 Minuten), Storyboard (ca. 55 Minuten), Trailer

DVD und Blu-ray | Haunter - Jenseits des Todes

DVD
Haunter - Jenseits des Todes Haunter - Jenseits des Todes
DVD Start:
22.05.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Haunter - Jenseits des Todes Haunter - Jenseits des Todes
Blu-ray Start:
22.05.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 97 min.

DVD Kritik - Haunter - Jenseits des Todes

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 0/10
Ton: | 0/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Wehrhafte Geister - Auf die Idee muss man erstmal kommen. „Haunter“ beginnt am Anfang mit einer Kombination des Geisterfilms mit dem Klassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Da ist eine Familie in einem Geisterhaus gefangen und die Heldin muss ein und denselben Tag immer wieder auf das Neue erleben. Sie versucht zu variieren, langweilt sich aber zumeist einfach nur und macht sich deswegen daran, das Geheimnis zu lüften. Erstaunlicherweise gibt es hier aber keine Einführung, sondern der Zuschauer wird direkt in den Film geworfen. Sprich: es wird nicht erst der Tag geschildert und in der nächsten Phase verläuft er erneut, sondern die Heldin weiß schon längst darum und verhält sich demnach. Was den Zuschauer irritiert ist letztlich ein gelungener Kniff, denn so spart sich der Film Zeit, die er anderweitig braucht. Denn diese Konzeption kann schnell schief gehen, wenn der Betrachter die fortlaufende Handlung erahnen kann. Und in der Tat ist es der Fall. Prompt ahnt man etwas, was man aus Filmen wie „The Others“ kennt und die Handlung kippt direkt in eine andere Filmanleihe wie um die Ahnung zu bestätigen. Aber es bleibt spannend und man kann diesen Wechsel nennen ohne direkt einen Spoiler zu bieten. Es ist immerhin schon interessant genug einen Geisterfilm aus Sicht der Geister präsentiert zu bekommen und der Kampf geht dann nicht gegen das Übernatürliche, sondern gegen die böse Macht und für die Erlösung. Religiöse Komponenten werden dabei zum Glück ausgespart und auch metaphysische Aspekte kommen nicht vor. Und wie es gerade in amerikanischen Filmen oft so ist, verkommt der Film auch nicht zu einem Hohelied auf die Familie, sondern zeigt durchaus die Risse auf und wie hohl und leer die vermeintliche Vorstadtidylle sein kann. Aufgehoben wird das zum Teil aber dadurch, dass die Familie im Zentrum steht und alles für die gegenseitige Rettung getan wird. Da ist es auch kein Wunder, das ein Musterfilm des Horrorgenres zitiert wird, denn gerade in „Amityville Horror“ lag das Grauen in der Familie an sich begründet. Allerdings ist die Crux des Filmes, dass ziemlich oft andere Filme zitiert werden und man diese alle schon kennt. Da gibt es im Grunde nichts Neues, sondern alte Zutaten werden neu kombiniert, was an sich nicht schlecht ist. Da gibt es die schon erwähnten „Und täglich grüßt das Murmeltier“, „The Others“, „Amityville Horror“ und eine andere Szene erinnert stark an „Insidious“ und andere Genrevorläufer kommen auch noch vor. Das verhindert etwas die Spannung da man die Richtung kennt, wohin das gehen wird und da die Geister an sich nicht bedrohlich sind und es schleierhaft bleibt, wie man den schon Toten überhaupt noch schaden kann, kann man nicht wirklich um sie fürchten. Auch wegen dieser vielen Anleihen ist der Film etwas unausgegoren aber doch allein schon wegen der hervorragend aufspielenden Abigail Breslin lohnenswert.

Da hier eine Vorabpressung vorlag und diese erfahrungsgemäß technisch weniger ausgefeilt sind als die letztgültige Version, so kann hier nicht wirklich etwas darüber gesagt werden. So ist zumindest das Bild nicht immer sonderlich scharf und grünstichig und der Ton ist teils zu leise, so das die Soundeffekte manchmal etwas untergehen und die Protagonistin auf etwas lauscht, was der Zuschauer nicht hören konnte. Aber auch hier sind Extras vorhanden. Es gibt zwei interessante Audiokommentare, leider ohne Untertitel, ein behind the scenes, die zumeist wenig aussagekräftig sind und dein typisches Making Of. Desweiteren gibt es noch Storyboards und die obligatorischen Trailer.

Da der Film etwas zu oft Genrevorläufer zitiert geht das etwas zu Lasten der Spannung aus. Aber die ungewöhnliche Perspektive und die Hauptdarstellerin reißen einiges wieder raus und so bekommt man einen packenden Geisterfilm.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Koch Media