Hatchet II - DVD

DVD Start: 07.04.2011
FSK: ab 18 - Laufzeit: 82 min

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Inhalt

VICTOR CROWLEY IST NICHT TOT.
Marybeth, die einzige Überlebende aus Teil 1, sammelt mit der Unterstützung ihres Onkels (Fright Night-Regisseur Tom Holland) eine Gruppe von unerschrockenen Männern um sich, um das Monster aus dem Sumpf ein für alle Mal zur Strecke zu bringen. Doch Victor Crowley wetzt bereits wieder seine Axt, um den Body Count in ungeahnte Höhen zu katapultieren ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Audiokommentar
- Behind the Scenes
- Making of
- Effekte-Special
- Trailer
- TV-Spot

Video on demand - Hatchet II

DVD und Blu-ray | Hatchet II

DVD
Hatchet II Hatchet II
DVD Start:
07.04.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 82 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Hatchet II Hatchet II
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07.04.2011
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Hatchet II (2-Disc Uncut Limited Collector’s Edition im MediaBook) Hatchet II (2-Disc Uncut Limited Collector’s Edition im MediaBook)
Blu-ray Start:
20.08.2019
FSK: 18 - Laufzeit: 82 min.

DVD Kritik - Hatchet II

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 7/10


Und hast Du keine Kettensäge...
Hatchet“ war 2006 ein Überraschungserfolg und so war es nur, dem Genre gemäß, eine Frage der Zeit, bis eine Fortsetzung das Licht des Sumpfes erblickt. Am 7. April 2011 kommt sie nun auf DVD heraus. Der erste Teil war ein Old-School-Slasher-Horrorfilm, der als Hommage an das Genre gedacht war und er schaffte es sogar gleich mehrere Darsteller des klassischen Slasherfilmes wie etwa Robert Englund (Freddy Krueger aus „Nightmare on Elm Street“) zu vereinigen. Heraus kam ein spannender, ironischer und blutiger Slasher, der alle typischen Elemente des Slasher vereinigte, aber durch die durchgehende Ironie mehr als nur ein weiterer Genrestreifen war. Und enorm Spaß machte. Der zweite Teil schließt nahtlos an den ersten an. Da, wo der erste Teil endete beginnt der zweite und auch alle bekannten Darsteller sind wieder dabei, so das ohne einen Bruch beide Filme hintereinander gesehen werden können. Die Figuren im Film tun das, was in Horrorfilmen absolut blödsinnig ist: sie kehren an den Schauplatz des Grauens zurück, um dagegen zu kämpfen. Nur gut, dass dann der Zuschauer seinen Spaß daran hat. Der Horror bleibt nicht nur Old-School mit Genregrößen, sondern bedient auch die Gesetze von Serien. Als Darsteller haben wir weiterhin Danielle Harris („Halloween“), Tony Todd („Candyman“) und Kane Hodder („Freitag der 13.“), wobei zwei davon die Schurken gespielt haben und somit der Zweikampf zwischen ihnen eine besondere Bedeutung bekommt. Ein kleiner Clou ist die Besetzung von Tom Holland, der als Regisseur in den 1980er Jahren so Filme wie „Fright Night“ geschaffen hat. Wie in Horrorserien üblich, erfährt der Zuschauer hier etwas mehr über den Schurken, die Heldin des ersten Teils ist familiär verstrickt und es geht mehr um Action als um Spannung (das Paradebeispiel hierfür ist die „Alien“-Serie). Aber spannend ist der Film trotzdem. Das sollte man nicht missverstehen. Vielmehr ist die Bedrohung ja allen Zuschauern bekannt und es geht von vornherein um den Kampf gegen das Böse, geht also zur Lasten der Atmosphäre. Trotzdem macht der Film Spaß. Zwar ist die Exposition etwas lang geraten, aber dann gibt es einiges an Tempo und Blut. Der ironische Tonfall wird beibehalten, aber im Gegensatz zu anderen Schurken des Genres, entwickelt der Böse im zweiten Teil keinen Witz und bringt auch keine One-Liner. Aber der Spaß der Macher ist dem Film anzumerken und überträgt sich auf den Zuschauer. Das Gesetz der Serie wird auch insofern befolgt, dass der zweite Teil nicht so gut ist wie der erste, aber dennoch für einen Horrorfan nicht zu verpassen ist. Gut, die Erotik ist so gut wie nicht vorhanden, da mehr Testosteron wegen der Jagd vorhanden ist. Eine nette Idee ist, dass gerade die „Ach-so-männlichen“-Redneck-Jäger-Machos keine Schnitte haben. Und während sie so manchen Schnitten erliegen, kann sich der Zuschauer auch auf eine Häckseljagd nach Zitaten machen.

Das Bild und der Ton sind gut. Die Audiokommentare sind interessant, anekdotenreich, aber leider ohne deutsche Untertitel. Viele Trailer gibt es natürlich auch. Das Making-Of ist gut und ebenso wie das Featurette keine reine Werbemaßnahme, sondern wirklich interessant. Aber auch diese Extras haben leider keine deutschen Untertitel.

Ironisch gebrochener Old-School-Horror, der das Gesetz der Serie befolgt und parodiert und damit ironischerweise auch seine Schwächen bekommt, weil die Exposition und die Atmosphäre leiden. Dennoch einer der besten Slasher der letzten Jahre.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sunfilm