Happy Deathday - DVD

DVD Start: 22.03.2018
FSK: ab 12 - Laufzeit: 92 min

Happy Deathday DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Für die junge Studentin Tree verwandelt sich ihr eigener Geburtstag in einen entsetzlichen, immer wiederkehrenden Alptraum, in dem ein maskierter Unbekannter auftaucht und sie wieder und wieder umbringt. Darauf wacht Tree jeden Morgen auf, als wäre nichts passiert, um festzustellen, dass sich ihr Geburtstag haargenau wiederholt – und somit auch ihr DEATHDAY. Immer wieder aufs Neue muss Tree nun den Tag ihres Todes auf gespenstische Art und Weise durchleben und versuchen, der Bedrohung durch den mysteriösen Fremden zu entkommen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
D, GB, FR, TR, PT, DA, NL, FI, IS, NO, SV, AR, HI
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Alternatives Ende
Unveröffentlichte Szenen
Der schlimmste Geburtstag aller Zeiten!
Hinter der Maske: Die Verdächtigen
Die vielen Tode von Tree

DVD und Blu-ray | Happy Deathday

DVD
Happy Deathday Happy Deathday
DVD Start:
22.03.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 92 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Happy Deathday Happy Deathday
Blu-ray Start:
22.03.2018
FSK: 12 - Laufzeit: 96 min.

DVD Kritik - Happy Deathday

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Und täglich grüßt der Slasher
Klassiker der Filmgeschichte erkennt man auch daran, welchen Einfluss sie in den Jahren nach ihrem Entstehen immer noch auf andere Produktionen ausüben. Insofern ist „Und täglich grüßt das Murmeltier“ wahrlich ein großer Klassiker, denn das Prinzip, das eine oder mehrere Personen in einer Zeitschleife festsitzen und ein und denselben Tag immer wieder erleben müssen, wurde mittlerweile oft angewandt und bediente sich dabei der unterschiedlichsten Genres. Auch der Horrorfilm nutzte dieses Prinzip schon ab und an. Insofern ist „Happy Deathday“ da nicht der erste, aber wohl einer der fantasievollsten. Zu Beginn wird, ganz typisch für das formale Thema, eine sehr unsympathische Person eingeführt. Die Studentin Tree ist zickig, aggressiv und schert sich nicht um andere, sondern lässt an allen ihren Frust aus. Als sie abends zu einer Party geht, wird sie ermordet. Nur um beim Erwachen festzustellen, dass sie ein und denselben Tag wieder erleben muss und ihr abendliches Erlebnis kein Traum war. Und auch an dem neuen, oder besser: alten, Tag wird sie wieder ermordet. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihren eigenen Mörder zu entlarven und sie kann ihr Leben nur weiterführen, wenn sie verhindern kann, getötet zu werden. Das ist bisher nichts anderes als eine Kombination aus „Und täglich grüßt das Murmeltier“ und „Scream“. Natürlich wird sich die Figur auch zum besseren wandeln und nutzt manche Tage auch zum reinen Vergnügen aus. Doch die traumatischen eigenen Tode gehen nicht spurlos an ihr vorüber und Tree wird schwächer und schwächer und ihr Körper trägt auch Narben ihrer Erlebnisse davon. Sie lebt zwar weiter, aber nicht unbeschadet. Was schon ein guter Kniff ist.

Happy Deathday: Jessica Rothe spielt Tree Gelbman
Happy Deathday: Jessica Rothe spielt Tree Gelbman © Universal Pictures
Auch ist die Mördersuche durchaus spannend und besitzt sogar einige recht komische Momente. Was insbesondere der Hauptdarstellerin Jessica Rothe ("La La Land") zu verdanken ist, der es nicht nur gelingt, die graduelle Entwicklung des Charakters glaubhaft zu machen, inklusive einiger Rückfälle in das zickige Verhalten, sondern auch ein komödiantisches Talent und das dazugehörige Timing besitzt. So ist ihr Gesichtsausdruck einmal total entnervt als sie wieder einmal erstochen zu Boden sinkt. Immer wieder blitzt eine Art Augenzwinkern in Richtung Publikum auf, was dem Ganzen eine Ironie verleiht, die dem Film gut tut. Dazu gehört auch der schöne Witz am Ende, wenn ihr Charakter sagt, dass sie den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ nie gesehen habe. Zum Glück wird in dem Film keine Erklärung für die Zeitschleife gegeben, sondern Tree und der Zuschauer wird einfach hineingeworfen. Der Verbund zwischen Horror, Komik und dem Coming of Age Thema geht hier eine gute Symbiose ein in der auch die Hauptfigur immer sympathischer wird. Aber leider ist das wohl ein Film den man nur einmal sehen kann, denn wenn man weiß wer der Mörder ist, verliert der ansonsten gelungene Film viel von seinem Reiz. Dafür sind die anderen Horrorelemente dann nicht ausgeprägt genug, auch wenn mit vielen Elementen des Slasherfilmes gespielt wird. Aber den Film anzusehen lohnt sich auf jeden Fall.

Happy Deathday: Jessica Rothe sund Ruby Modine
Happy Deathday: Jessica Rothe sund Ruby Modine © Universal Pictures
Der Ton und das Bild lassen keine Wünsche offen. Aber bei den Extras ist Vorsicht geboten und man sollte die sich nur ansehen, wenn man den Film vorher schon gesehen hat. Das alternative Ende und die entfernten Szenen kann man sich unbesorgt anschauen, aber die Making Ofs, etwa zu den Verdächtigen, die Story und die vielen Tode der Protagonistin, verraten einem schon wer der Mörder ist, was äußerst unglücklich ist.


Fazit:
Eine gelungene Mischung aus „Und täglich grüßt das Murmeltier“ und „Scream“ welcher eine gute Symbiose verschiedener Genres mit einer leichten Ironie darstellt. Zudem lebt er von der guten Hauptdarstellerin. Aber nach dem ersten Ansehen verliert er wohl schnell den Reiz.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universal Pictures