Halo: Nightfall - DVD

DVD Start: 17.03.2015
FSK: ab 12 - Laufzeit: 90 min

Halo: Nightfall DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

„Halo: Nightfall“ erzählt die Geschichte, die zwischen „Halo 4“ und dem im Herbst erscheinenden „Halo 5: Guardians“ liegt. Mit Jameson Locke tritt hier erstmals einer der Hauptcharaktere von „Halo 5: Guardians“ in Erscheinung. Locke ist der Kommandant einer Spezialeinheit der Naval Intelligence, die auf der menschlichen Kolonie Sedra terroristische Aktivitäten untersuchen soll. Unglücklicherweise können sie den geplanten Anschlag nicht mehr verhindern, kommen aber infolge dessen einem größeren Komplott auf die Spur. Zusammen mit der lokalen Militäreinheit um Kommandant Randall Aike untersuchen sie einen Teil des gesprengten Halo-Ringes, müssen jedoch bald feststellen, dass sie auf diesem lebensfeindlichen Himmelskörper gestrandet sind. Da lediglich zwei Personen die Möglichkeit haben, den Halo-Ring zu verlassen, beginnt ein mörderischer Überlebenskampf, der die Teammitglieder gegeneinander aufhetzt und das Gelingen der Mission, und damit das Überleben der Menschheit gefährdet.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Polyband Medien
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Behind The Scenes Footage; Second Story Extras

DVD und Blu-ray | Halo: Nightfall

DVD
Halo: Nightfall Halo: Nightfall
DVD Start:
17.03.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Halo: Nightfall Halo: Nightfall
Blu-ray Start:
17.03.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min.
Halo: Nightfall (Limited Special Edition Steelbook) Halo: Nightfall (Limited Special Edition Steelbook)
Blu-ray Start:
17.03.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min.

DVD Kritik - Halo: Nightfall

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Verschollen im Geröll - Das Video- und Computerspiele schon längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und nicht mehr nur von einer überschaubaren Gruppe konsumiert werden, kann man auch daran sehen, was es mittlerweile alles an Franchise gibt. Neben den üblichen Nippes wie Bettwäsche, Schlüsselanhänger, Spielzeug und so weiter, kamen erst die Comics und dann die Filme. Zunächst nahmen sich Computerspielhersteller die Comics als Vorlage, aber mittlerweile sind Comics auch in der Verwertungskette zu sehen, indem sie zusätzliche Geschichten zu den Spielen erzählen (wie zum Beispiel „Borderlands“, „Mass Effect“ und „Assassins Creed“). Das es Spiele gab, die sich auf Filme bezogen ist kein Wunder, bemerkenswerter waren da aber die Verfilmungen von Spielen, die gerade in der Anfangszeit belächelt worden sind, wie etwa „Tomb Raider“, „Alone in the Dark“ und „House of Dead“. Nunmehr sind sie akzeptierter Teil der Verwertungskette und gliedern sich nahtlos in das erzählerische Universum des jeweiligen Spiels ein. Wobei der Primat mittlerweile oft das Spiel ist. Der neue Film „Halo: Nightfall“ spielt inhaltlich zwischen dem vierten und dem fünften Teil der Spielereihe „Halo“ und führt hier einen Charakter ein, der für das neue Spiel relevant ist. Aber um Fans gleich vorzuwarnen: der Master Chief mit seiner kultigen Rüstung kommt ebenso wenig vor wie die Spartaner. Nur ein Charakter war einmal einer, tritt aber nicht in deren Rüstung auf. Da niemand geringeres als Ridley Scott und seine Produktionsfirma „Scott Free Productions“ an der Herstellung beteiligt war, schnellen schon beim Vorspann die Erwartungen hoch. Es fängt auch gut an: es gibt zwischen den Menschen und dem Alienverbund einen brüchigen Frieden, der zwar nicht offen in Gewalt umschlägt, man sich aber gegenseitig ausspioniert. Quais ein neuer Kalter Krieg im Weltall, der durchaus politische Implikationen zulässt anlässlich aktueller politischer Spannungen. Doch das wird schnell fallen gelassen (war wohl zu heikel) und stattdessen gibt es einen Bombenschlag, der anhand einer biologischen Waffe verübt wird, dem nur Menschen zum Opfer fallen können. Nun sieht man sich entfernt an den immer noch währenden Krieg gegen den Terrorismus erinnert. Aber auch das ist bald weg. Stattdessen reist eine Gruppe von Soldaten auf den Halo-Ring, um ihn zu sprengen, da nur dort das Material zu finden ist, womit die genetische Bombe herstellt werden kann. Natürlich geht dann vieles schief und die Gruppe von untereinander rivalisierenden Soldaten strandet. Dabei geht ihnen nicht nur die Zeit aus, da die Lebensumgebung äußerst feindlich ist. Und die Fähre hat nur zwei Sitzplätze was zu einigen dramatischen Entwicklungen führt, da ja schließlich jeder entkommen will. Das schafft eine angenehme Dynamik. Natürlich ist der Ort auch nicht ganz unbewohnt, sondern einige schnelle Jagdwürmer haben Menschen zum fressen gerne. Allein mit dieser Spezies erinnert man sich dann sofort an Miniaturausgaben von den Würmern aus „Dune“ und artverwandten Filmen wie „Screamers“ und „Tremors“. Im Detail sind hier einige gute Ideen zu finden, welche den Kampf gegen die Würmer und untereinander betreffen, aber insgesamt ist der Film ziemlich austauschbar geworden und geht in der Genremasse unter. Was ihn ausgezeichnet hätte, wären die politischen Subtexte gewesen. Es wird später noch einmal daran erinnert, dass dieser Geröllhaufen auch als Symbol für Afghanistan und den Irak stehen könnte, aber man macht nichts draus. Alles andere läuft ziemlich vorhersehbar ab. Man weiß wer sterben wird und wie das alles abläuft. Aliens und große Feuergefechte kommen nicht vor und mit dem Halo-Universum hat das auch nicht viel zu tun. Auch die Charaktere bleiben ziemlich blass und das psychologische Profil ist, wenn überhaupt vorhanden, sehr rudimentär.

Sowohl das Bild als auch der Ton sind gelungen. Es gibt viele Extras, die auch durchaus das Geschehen in das Spiele-Universum einordnen und Hintergründe geben, aber durchaus, wie üblich, einen starken Werbecharakter haben.


Fazit:
Insgesamt ist das eine ganz nette Unterhaltung, die man allerdings schon bald nach dem Ansehen vergessen hat. Schade.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien / Polyband Medien