Halloween Massaker - DVD

DVD Start: 17.10.2014
FSK: ab 18 - Laufzeit: 80 min

Halloween Massaker DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Einst musste Christopher Vale dabei zusehen, wie maskierte Strolche seine Mutter vergewaltigten und ermordeten. Christopher selbst wurde bei dem Vorfall grotesk entstellt und fristet seither ein jammervolles Dasein in der Psychiatrie. Jetzt haben ihn die Pfleger einmal zu viel geärgert, und Christopher bricht aus, um Rache zu nehmen an allen, denen sein Aussehen nicht passt. Und jenen, die Masken tragen. Auf einer zufällig in der Nähe stattfindenden Halloween-Party einer Teenager-Clique wird er in vollem Umfang fündig.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Edel Germany GmbH / Best Entertainment AG
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Deleted Scenes, Making of, Bloopers, Originaltrailer

DVD und Blu-ray | Halloween Massaker

DVD
Halloween Massaker Halloween Massaker
DVD Start:
17.10.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Halloween Massaker

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 4/10
Ton: | 3/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 4/10


Alle Jahre wieder - „Halloween Massaker“, im Original auch treffend „Halloween Night“ betitelt, ist in zweierlei Hinsicht typisch. Erstens ist es ein absolut typischer Slasher, der alle Klischees unterbringt wie man sie aus dem Subgenre schon seit Jahrzehnten kennt. Nicht nur der Titel zitiert da hemmungslos den großen Klassiker und Vorläufer „Halloween“, sondern auch eine der im Film getragenen Masken erinnert sehr an die von Michael Myers. Da werden feierwütige junge Leute durch einen irren Killer mit diversen Stichwaffen wieder zur Räson gebracht und lassen fortan die Hände von vorehelichem Sex und Alkohol und Drogen. Da gibt es dann sehr viel nackte Haut und Sex zu sehen (von durchaus attraktiven Frauen) und viel blutige Gewalt. Wobei hier direkte Abstriche gemacht werden müssen und was Horrorfans natürlich auch besonders interessiert: der Film ist in dieser Fassung gekürzt. Im Making Of und bei den Pannen sieht man kleine einzelne Sequenzen und so bekommt man eine Ahnung davon, dass der Film teilweise durchaus seine Splattermomente hat. Die hier aber nicht zu sehen sind. Das allein ist hier schon ein K.O.-Kriterium, aber kommen wir erst noch zum zweiten Punkt, wofür der Film typisch ist. In den letzten Jahren hat sich das amerikanische Studio Asylum als ein sehr produktives Studio erwiesen, was quantitativ viele Filme auf den Markt schmeißt, die qualitativ allerdings zum größten Teil in die Tonne gehören. Asylum ist also eine feine Trashschmiede geworden und bedient sich hemmungslos bei Genrevorläufern und peppt alles, falls überhaupt nötig und möglich, mit Sex und Gewalt auf, was die Filme immerhin einigermaßen interessant macht und über manches andere hinwegsehen lässt. Das Problem bei „Halloween Massaker“, abgesehen von den Schnitten, sind nicht nur die schlechten Darsteller. Das ist man ja durchaus in dem Genre gewohnt und die grauenvoll misslungene deutsche Synchronisation kann man mit der englischen Tonspur umgehen. Viel schlimmer wird aber, dass der Film einfach nicht spannend ist und keine Atmosphäre aufbauen kann. Neben den Schnitten bleibt dann noch kaum was übrig, weswegen man ihn sich in dieser Fassung ansehen sollte. So werden einige nette Ideen verschenkt, die aber in der ewigen Fortführung auch immer unlogischer werden. Das ein Killer aufgrund seiner Maske unerkannt bei einer Halloweenparty mitmischt ist schon eine gute Idee, da er in die Feier involviert wird und dementsprechend irritiert ist. Aber wenn das länger als zehn Minuten dauert spricht das für die Dummheit der Charaktere oder die Einfallslosigkeit der Drehbuchautoren. Die Figuren handeln ausnahmsweise sogar teilweise glaubwürdig, aber in der Anordnung von Stereotypen und Klischees läuft alles sehr vorhersehbar ab und dementsprechend wirkt es sich umso deutlicher nachteilig aus, das keine Spannung vorherrscht.

Der Ton lädt nicht gerade zu Begeisterungsstürmen ein und vor allem die Synchronisation ist grauenhaft. Alles blechert vor sich hin und klingt dumpf. Das Bild ist auch etwas blass ausgefallen und lässt so Konturen vermissen. Für eine Low-Budget-Produktion gibt es aber erstaunlich viele Extras, die teilweise auch gelungen sind. Neben dem obligatorischen Trailer gibt es noch entfernte Szenen, die aber nicht separat anzuwählen sind und auch, wie alle anderen Extras auch, keine deutschen Untertitel besitzen. Das Making Of beleuchtet eher das, was alles an dieser Geschichte wahr ist (alles außer den Morden) und Pannen gibt es auch noch.

Leider gekürzt, sonst wäre dieser stereotype und deswegen etwas langweiliger Slasher immerhin durch Sex und Gewalt aufgepeppt und genießbar gewesen.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Edel Germany GmbH / Best Entertainment AG